Infanterie


Infanterie-Waffen im 2. Weltkrieg

Geschichte, Daten und Bilder von Infanterie-Waffen der Wehrmacht, Russlands, USA, Englands, Italiens und Japans im 2. Weltkrieg.

Standard-Pistole Modell 1938 (Walther P-38) des deutschen Heeres im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Pistole Modell
Das Standard-Gewehr der englischen Infanterie im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Lee-Enfield Rifle No.4 Mark 1.
Deutsches Fallschirmjägergewehr 42 (FG-42, FjG42) aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Herstellung, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Fallschirmjägergewehr 42 (FG
Sowjetische Panzerbüchsen PTRD-1941 und PTRS-1941 zur Panzerabwehr. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und Modell. PTRD-1941 PTRD-1941 Typ: Panzerbüchse zur Panzerabwehr.
Rückstoßlose Wegwurf-Waffe zur Panzervernichtung. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Panzerfaust Modell 30, 30K, 60, 100, 150, 250
Das Markenzeichen der deutschen Armee im 2. Weltkrieg waren die beiden Maschinenpistolen MP 38 und MP 40. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen,
Englische Maschinenpistole Sten Gun. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell der britischen Standard-Maschinenpistole Sten MP im Zweiten Weltkrieg.
Italienische Maschinenpistolen Beretta Modell 1918, 1938A, 1942 und 12. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Beretta Modell 1938A, 1942. Typ:
Kar 98k (Teil II). Herstellung, Varianten, Bilder, Video und 3d-Modell des Karabiner 98, der häufigsten Waffe in den deutschen Streitkräften
StG-44 im Einsatz im Zweiten Weltkrieg (Teil II). Die Geschichte der Truppeneinführung und Einsatz des Sturmgewehr 44 mit Bildern, Video
Revolver Webley .455in, Fosbery, Webley .38in Mk 4, Enfield. No.2. Englische Revolver im Ersten und Zweiten Weltkrieg: Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen,
Erste automatische Selbstladerpistole Mauser-Automatik C/96. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken und Bilder der deutschen Mauser C/96. Mauser C/96 Typ: Automatik-Pistole. Geschichte
Browning Automatic Rifle, amerikanisches leichtes Maschinengewehr oder Sturmgewehr. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell vom BAR. Browning Automatic Rifle
Deutsche Infanterie- und SS-Waffe vollautomatischer Karabiner Md.44 (StG-44) Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, Video und 3d-Modell des Sturmgewehr 44. Sturmgewehr
Britisches leichtes Maschinengewehr BREN Mk I-IV. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Bren-MG Typ: leichtes Maschinengewehr. Geschichte Über das
Amerikanische Maschinenpistole Thompson M1A1, M1, Modell 1928 sowie Reising Model 50 und 55. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und
Videos vom Schiessen mit verschiedenen Faustfeuerwaffen und Langwaffen. Geschichte und Spezifikationen Kalaschnikow-Versionen und Dragunow-Scharfschützengewehr. Videos vom Schießen mit verschiedenen Schusswaffen
Japanische Maschinenpistole Typ 100. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Typ: Japanische Maschinenpistole. Geschichte: Ähnlich wie in Großbritannien
Deutsche Selbstladeflinten im Zweiten Weltkrieg und Demonstration einer Maverick Modell 88. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Grabengewehr, Selbstladeflinte,
MG 34, das Standard-Maschinengewehr der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. MG 34 Typ: Maschinengewehr.

Die Infanterie

Britische Infanterie im Gefecht in Frankreich.
In jeder Armee der Welt wird ein neuer Soldat immer mit der grundlegenden Benutzung eines Gewehres ausgebildet, unabhängig von seinen späteren Aufgaben. Während des 2. Weltkrieges traf das genauso zu wie heute, wenn auch eine ganze Anzahl unterschiedlicher Handfeuerwaffen verwendet wurden, an denen die einzelnen Soldaten ausgebildet wurden.
Je nach Armee konnte der einzelne Soldat im Zweiten Weltkrieg einen altertümlichen Karabiner oder einen brandneuen Selbstlader nach dem neusten Stand der Technik erhalten.

Am Ende der Skala waren Zylinderschloss-Gewehre, welche schon lange vor dem Ersten Weltkrieg verwendet wurden, und am anderen Ende waren die neuen selbstladenden, automatischen Gewehre, welche zu dem führten, was wir heute als Sturmgewehre kennen. Von letzteren gab es bei Beginn des 2. Weltkrieges noch überhaupt keine als Standardwaffe in den verschiedenen Armeen, aber mit der Dauer wurden die ersten von ihnen eingeführt.
Diese automatischen Gewehre gaben dem Infanteristen eine wesentlich größere Feuerkraft, aber erst 1943 erschien das erste Sturmgewehr. Es war ein Quantensprung von der langsamen und stetig nachzuladenden Einzelschuss-Waffe zum vollautomatischen Feuer, das schnell geschätzt wurde. Die Zylinderschloss-Gewehre waren zwar zumeist solide und zuverlässige Waffen, verfügten aber nicht den Schock-Effekt eines Sturmgewehres mit vollautomatischen Feuer.

Im 2. Weltkrieg erfolgte die Veränderung des Infanteristen. Zu Beginn des Krieges war alles, was er hatte, ein einschüssiges Zylinderschloss-Gewehr eines zwar bewährten, aber alten Musters. Doch mit der Zeit erhielt jeder Soldat zumindest einen Vorgeschmack darauf, wie seine Rolle in der Zukunft durch das Sturmgewehr verändert werden würde.

Natürlich gab es auch einige merkwürdige Abweichungen von diesem heutigen Standard, so der etwas kraftlose US Karabiner M1 und auf der anderen Seite das geniale, aber zu komplizierte deutsche Fallschirmjäger-Gewehr FG 42. Und einige Nationen, wie zum Beispiel England, machten überhaupt keine Versuche das Zylinderschloss-Gewehr zu ersetzen und benutzten das Lee Enfield Gewehr den ganzen Krieg über.

Die Ausrüstung der Infanterie-Division der Wehrmacht

Deutsches schweres Maschinengewehr beim Afrikakorps.

Die wichtigste Einheit in der Wehrmacht war die Division, von der fünf Basistypen existierten: Infanterie-Division, motorisierte Infanterie-Division, Panzer-Division, Leichte Division und Gebirgsdivision.

Infanterie-Divisionen wurden in Wellen aufgestellt und die Divisionen jeder Welle variierten bis zu einem gewissen Grad in Umfang, Organisation und Ausrüstung, abhängig von ihrem vorgesehenen Verwendungszweck und der Verfügbarkeit von Männern und Material. Die 35 Divisionen, welche die ursprünglich erste Welle der Wehrmacht bildeten, hatten eine Stärke von jeweils nahezu 18.000 Mann, während die der nächsten Welle 15.000 Mann stark waren. Divisionen der dritten und vierten Welle hatten wesentlich weniger Artillerie-Unterstützung als die vorhergehenden Formationen.

Die Infanterie-Division der Wehrmacht bestand aus drei Infanterie-Regimentern von jeweils etwa 3.000 Mann und einem Artillerie-Regiment sowie zusätzliche Unterstützungseinheiten. Im Gegensatz zu der Praxis in den meisten anderen Armeen, galten Pioniere und die Aufklärungseinheit als Kampfeinheiten, und führten oft mit ihrer hervorragenden Ausstattung aus Flammenwerfern und Panzerabwehrkanonen den Angriff an.
Die Abteilung war eine Einheit unterschiedlicher Stärke, zwischen dem Regiment und der Kompanie, Batterie oder Zug.
Ein weiteres Merkmal der Wehrmacht war die Dezentralisierung der schweren Waffen, sodass jedes Regiment seine eigene Panzerabwehr- und Infanteriegeschütz-Kompanie hatte.

Das Infanterie-Regiment hatte sein eigenes Hauptquartier mit Stab, Fernmeldern, Fahrrad- und Pionier-Zug. Im Infanterie-Bataillon waren drei Gewehr-Kompanien (etwa 180 Mann bewaffnet mit Schusswaffen und mit einem Panzerabwehr-Zug), eine Maschinengewehr-Kompanie mit drei Maschinengewehr-Zügen (jeweils 12 Mann mit zwei schweren Maschinengewehren) und ein schwerer Granatwerfer-Zug mit drei Abteilungen zu je 19 Mann und zwei 8,1 cm Granatwerfer. Die Aufteilung des Bataillons in einer Maschinengewehr- und drei Gewehr-Kompanien wurde nur in den Divisionen der ersten Welle angewendet, bei den nachfolgenden Wellen gab es vier gemischte Kompanien.

Deutsche Stahlhelme des 2. Weltkrieg: links ein Tropenhelm, rechts der allgemein bekannte Stahlhelm Modell 1940.

Die Feuerkraft des Regiments zusätzlich zu den Schusswaffen der Infanteristen war wie folgt: 26 schwere Maschinengewehre, 85 leichte/mittlere Maschinengewehre, 18 x 8,1 cm Granatwerfer, 27 x 5 cm Granatwerfer, 12 x 3,7 cm Panzerabwehrkanonen, 6 x 7,5 cm Infanterie-Geschütze, 2 x 15 cm schwere Infanterie-Haubitzen.

Das Artillerie-Regiment war in drei Feldartillerie-Abteilungen gegliedert, jede mit drei Batterien aus jeweils vier 10,5 cm Feldhaubitzen. Die mittlere Artillerie-Abteilung gehörte ursprünglich nicht zur Division und war dieser nur angegliedert, wurde aber später fester Bestandteil des Artillerie-Regiments.

Diese Webseite verwendet Cookies

Mehr