Geschütze und Panzer-Artillerie im 2. Weltkrieg.

Geschichte, Daten und Bilder der deutschen, italienischen, englischen, russischen und US Artillerie im 2. Weltkrieg.

3D-Modell der 3,7-cm PAK 36.
3,7-cm Pak 36, deutsche Standard-Panzerabwehrkanone zu Beginn des 2. Weltkrieges. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. 3,7-cm PAK 36
Modell 105mm leFH 18 Feldhaubitze
Deutsche Feldartillerie im 2. Weltkrieg: 105 mm leichte Feldhaubitze 18, 7,5-cm leichte Feldkanone 18, 10,5-cm-Kanone 18. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen,
Legendäres französisches Schnellfeuer-Feldgeschütz Canon de 75 mle 1897 Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3D-Modell. Canon de 75 mle
Panzerwerfer 42 auf Maultier
Maultier, Panzerwerfer 42 und Schwerer Wehrmachtschlepper. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modelle. Deutsche Halbkettenfahrzeuge Maultier, SdKfz 4/1 Panzerwerfer 42
Deutsche Panzermunition
Durchschlagskraft von Panzermunition im Zweiten Weltkrieg (Teil II): Probleme von berechneten Werten für panzerbrechenden Granaten im Vergleich zu den Testergebnissen.
3D-Modell der US 37-mm M3
US-Panzerabwehrkanone 37-mm M3 aus dem 2. Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. 37-mm PAK M3 Typ: leichte
Pak 40
7,5-cm Panzerabwehrkanone Pak 40, Feldkanone 40, Pak 41 und Pak 44, 50. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. 7,5-cm
Crusader-Panzer Testschiessen
Feuerkraft der Panzer im Zweiten Weltkrieg: Historische Testergebnisse im Vergleich zu berechneten Werten der Durchschlagskraft der panzerbrechenden Granaten. Für militärische
'Schlanke Emma' in Feuerstellung
Skoda-Haubitzen 30,5cm Modell 1911 'Schlanke Emma' und 149-mm-Feldhaubitzen Modell 14 und 14/16. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Skoda-Haubitze
Hummel
Deutsche schwere Panzerhaubitze Hummel auf Fahrgestell Panzerkampfwagen III/IV (Sf), SdKfz 165. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Hummel auf
3d-Modell Flakvierling 38
Deutsche 2-cm Flakvierling und Einzellauf. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. 2-cm Flak 38, Flakvierling Typ: leichte Flugabwehrkanone
Italienische schwere Kanone 149/35 Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3D-Modell. Cannone da 149/35A Typ: schwere Kanone. Geschichte: Die
Grille
Grille, 15-cm schweres Infanteriegeschütz 33 (Sf) auf Panzerkampfwagen 38(t) Ausf. H oder Selbstfahrlafette 38(t) Ausf. M (SdKfz 138/1). Geschichte, Entwicklung,
'Stuka zu Fuß'
Nebelwerfer für 28- oder 32-cm Wurfkörper und 30-cm Wurfkörper 42 (Teil II der deutschen Nebelwerfer im Zweiten Weltkrieg.) Geschichte, Entwicklung,
15-cm Nebelwerfer 41
Deutsche Raketenartillerie Nebelwerfer im Zweiten Weltkrieg mit 10,5-cm, 15-cm und 21-cm Wurfgranate. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. 15-cm
V2 vor dem Start
V-2, die deutsche 'Vergeltungswaffe 2'. Organisation, Einsatz, Abschuss und Wirkung der ballistischen Rakete A-4 (V-2) in den Jahren 1944 bis
3d-Modell StuG 40 Ausf. G
Deutsches Sturmgeschütz StuG 40 Ausf. G (Sdkfz 142/1) aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.
3D-Modell 8,8-cm Flak 36
Deutsche Flak 18, 36, 37. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, Video und 3d-Modell. 88-mm-Flak 18, 36 und 37. Typ:
V-2 geheimer Teststart
Rakete A-4, die deutsche Vergeltungswaffe V-2. Geschichte, Ursprung, Entwicklung in Peenemünde, Produktion und Schwierigkeiten bis zum Einsatz, Spezifikationen. Rakete A-4
3d-Modell SdKfz 124 Wespe
Deutsche Panzerhaubitze SdKfz 124 - leFH 18 auf Fahrgestell PzKpfw II (Sf), 'Wespe' Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

Russische schwere Artillerie
Russische schwere Artillerie.

Feldartillerie ist ein Wort, welches unterschiedliche Dinge in den verschiedenen Armeen bedeutet. Im Allgemeinen wird damit jedoch die Artillerie bezeichnet, welche als Bestandteil von Infanterie- oder Panzer-Divisionen zur direkten Feuerunterstützung dient und dem Divisionskommandeur unterstellt ist. Zusätzliche Artillerie-Geschütze können für besondere Aufgaben unterstellt sein, bleiben aber unter dem Kommando einer höheren Stelle. Feldartillerie kann aber auch leichtere Artillerie-Geschütze bedeuten, welche einfach und schnell bei taktischen Gefechten eingesetzt werden kann. In einem anderen Zusammenhang kann die Bezeichnung auch verwendet werden, um eine bestimmte Gewichts- oder Kaliber-Größe von Artillerie-Kanonen einzugrenzen.

Feldartillerie wurde in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen einer erheblichen Veränderung unterzogen, als Resultat aus den Erfahrungen des 1. Weltkrieges von 1914 bis 1918. Vor 1914 war Feldartillerie alles, was von einem Gespann aus sechs Pferden bewegt werden konnte. Selbst die beste Kanone der Welt wäre nicht angenommen worden, wenn sie zu schwer für sechs Pferde zum Bewegen gewesen wäre.

Diese Haltung begann sich Ende der 20er Jahre mit der zunehmenden Motorisierung zu ändern. Die Zahl der privaten Kfz nahm zu, während die Zahl der Pferde zur Requisition für die Artillerie der Armeen im Kriegsfall abnahm. Die Armeen standen nun vor der Alternative, entweder die Pferdehaltung für die Artillerie als Vollzeitjob zu übernehmen, oder umfassend zu mechanisieren. Ein paar entschieden sich vielleicht für die erste Option, aber schließlich setzte sich die Vernunft durch, und die Mechanisierung begann allmählich.
Es ist jedoch eine wenig bekannte Tatsache, dass die einzige vollständig mechanisierte Armee bei Ausbruch des 2. Weltkrieges im Jahre 1939 die englische war. Die französische, deutsche und russische Armee waren noch zu einem erheblichen Teil auf Pferde zum Bewegen ihrer Artillerie und zum Nachschubtransport angewiesen, und selbst die US Army verwendete das Pferd immer noch bei der Kavallerie bis zum Sommer 1940.


Artillerie auf Selbstfahrlafetten (dazu gehören auch Panzer-Artillerie, Panzerabwehrkanonen auf Selbstfahrlafetten und letztendlich Jagdpanzer und Sturmgeschütze) war ein Produkt der Art der Kriegsführung, die sich erst im 2. Weltkrieg entwickelte. Vor 1939 waren Selbstfahrlafetten kaum vorhanden, abgesehen von ein paar Waffen-Studien, aber ab 1943 befanden sie sich in den Arsenalen aller kriegführenden Staaten. Die plötzliche Ausbreitung dieser Waffenart hängt völlig mit den Auswirkungen des Kampfpanzers auf die Taktik zusammen. Die Kriegsführung berechnet sich nicht mehr auf die Marschgeschwindigkeit von Soldatenkolonnen und Pferden, sondern nach der Geschwindigkeit der Panzer. Die Panzer schwärmten über ganz Polen, Frankreich und fast noch Russland, und der einzige Weg wie die nur noch unterstützenden Waffen, einschließlich der Artillerie, folgen konnten, war es sie genauso mobil zu machen.

Viele der ersten Selbstfahrlafetten waren einfache Umwandlungen bestehender Panzerentwürfe, um Artillerie-Kanonen daraufzusetzen, aber die Umbaumaßnahmen variierten stark. Einige waren kaum mehr als Improvisationen um kurzfristige Forderungen zu erfüllen oder um für einmalige Aufgaben verwendet zu werden. Andere hingegen wurden sorgfältig entworfen und waren praktisch neue Entwürfe.

Aber grundsätzlich gab es zwei verschiedene Richtungen, bei denen die Selbstfahrlafetten eingesetzt wurden. Einmal die Panzer-Artillerie, bei der die Geschütze auf konventionelle Art und Weise wie bei der gewöhnlichen Artillerie zur indirekten Feuerunterstützung eingesetzt wurden. Dann die Sturmgeschütze, die ähnlich dem Kampfpanzer mithilfe ihres Panzerschutzes sich dem Gegner auf kurze Distanz näherten und ihn mit ihren Kanonen niederkämpften. Heute, in der Gegenwart, sind immer noch beide Waffen vorhanden, jedoch liegt bei der NATO der Schwerpunkt auf der mobilen indirekten Unterstützung durch die Artillerie, während in Russland nach wie vor das Sturmgeschütz bevorzugt wird.