Geschichte

Friede und zukünftiges Kanonenfutter

Friede und zukünftiges Kanonenfutter – eine prophetische Karrikatur aus einer amerikanischen Zeitung aus dem Jahr 1920 zum Friede von Versailles, welcher den Ersten Weltkrieg beendete. Der französische Ministerpräsident Clemenceau, genannt der ‘Tiger’, verläßt die Friedenskonferenz und wundert sich, daß eines der Kinder weint, dessen Schicksal es aus diesem Grunde sein wird, 1940 in den Krieg ziehen zu müssen.

Schlachten, Rüstungsproduktion und Personen des 2. Weltkrieg.

Die Geschichte des Zweiten Weltkrieges ist nicht allein aus dem deutschen Geschehen zu verstehen und ausreichend zu erklären. Umgekehrt werden die Verhältnisse und die Entwicklung in Deutschland wie die Erscheinung Hitlers und der Nazis nur in ihrer Verflechtung mit den weltgeschichtlichen Kräften dieser Epoche und als Teilaspekte der Zeitsituation verständlich. Das Einmalige und Besondere verband sich auch hier, wie stets in der Geschichte, mit dem Allgemeinen und mit dem nicht minder entscheidenden Einfluß der unterschwelligen Problematik und der Krisen.
Überschauende historische Betrachtung erweist auch den 2. Weltkrieg sowie den 1. Weltkrieg, als ein Glied in einer Kette der Kriegsgeschichte, in denen eine angestaute Problematik durch Gewaltsamkeit nach Lösung drängt.
Ohne den 1. Weltkrieg ist der Zweite Weltkrieg nicht denkbar, was aber nicht heißt, daß er ohne die Person Adolf Hitler als unvermeidliche Folge des Ersten zu betrachten ist.

Die Bemühungen in den letzten Augusttagen 1939, den Frieden noch zu retten, waren ohne Aussicht. Ausgehend von der allgemeinen Vorstellung bei Hitler und auch weitverbreitet in Deutschland, hatte der Friedensvertrag von Versailles nach dem Ersten Weltkrieg eine Störung der der althergewohnten Lebensverhältnisse in Europa verursacht, und daß daher in territorialer Hinsicht die Grenzen von 1914 wiederherzustellen seien.
Einer dieser letzten offenstehenden Revisionspunkte war die in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedrohten alten Hansestadt Danzig. Doch Polen hatte sich aber dem Zwang, sich für einen seiner alten Erbfeinde Deutschland oder Russland entscheiden zu müssen, dadurch entziehen können, daß es unverhofft ein Schutzangebot von englischer Seite erhalten hatte, nachdem Hitler entgegen des Münchener Abkommens die Rest-Tschecheslowakei zerschlagen hatte. So lehnte Polen unter der von Frankreich und Großbritannien versprochenen schnellen Hilfe im Kriegsfall jedes deutsche Angebot klar ab.
Der 1. September 1939 war von Hitler als letzter Termin für den Beginn militärischer Aktionen gegen Polen angesehen worden. Zu einem späteren Zeitpunkt mußten Witterungs- und Wegeverhältnisse die Wirksamkeit der Luftwaffe und von Panzerverbänden stark einschränken.

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