Dampflokomotiven

Dampflokomotiven bis zum 1. Weltkrieg.

Dampflokomotive G4/5 108

Modell-Hersteller: BRAWA

Dampflokomotive G4/5 108

Dampflokomotive G4/5 108

Bei der G4/5 handelt es sich um ein wunderschönes, detailverliebtes Modell mit vielen Zusatzfunktionen. Das Fahrbild ist insgesamt kaum zu übertreffen. Aufgrund der Empfindlichkeit der Plastikanbauteile -welche nahezu an jeder greifbaren Stelle vorhanden sind- dem hohen Gewicht von nahezu 6 Kg und der zweigeteilten Konstruktion mit Tender läßt sich die Lokomotive nur mit einer Transport- und Aufspurhilfe aus Metall zum Einsatz bringen. Die Firma BRAWA hat die Produktion von ‘Spur G – Lokomotiven’ leider endgültig eingestellt.

Ausstattung: Licht, Sound, Reed-Kontakt (Bahnhofshalt)

Geschichte des Originals: Die Rhätische Bahn stellte die G4/5 1904 in Dienst. Insgesamt wurden 29 Lokomotiven bis 1915 ausgeliefert. Nach der Ausmusterung durch die RhB wurde die G4/5-Bestände teilweise ins Ausland verkauft. Zwei Lokomotiven werden aber noch bei der Rhätischen Bahn für Sonderfahrten eingesetzt.



BR 55 / Preussische G 8.1

Modell-Hersteller: Märklin

 BR 55 / Preussische G 8.1

BR 55 / Preussische G 8.1

Die BR 55 ist ein Spur1-Modell aus dem Jahr 1992 und wurde nachträglich gealtert, digitalisiert und mit ESU-LokSound sowie Rauchgenerator ausgerüstet. Die Lokomotive wurde gebraucht erworben und läuft einwandfrei.
Ausstattung: Licht, verschiedene Geräuschfunktionen, Rauchgenerator

Geschichte des Originals: Von 1913 bis 1921 wurden 5155 Exemplare der G 8.1 gebaut. Sie ist nach der BR 52 damit die deutsche Lokomotive mit der zweithöchsten Bauzahl. Sie wurde im schweren Güterverkehr eingesetzt und erst 1972 von der DB ausgemustert.


Dampflokomotive BR 58 – Werksalterung

Modell-Hersteller: MÄRKLIN

Dampflokomotive BR 58 - Werksalterung

Dampflokomotive BR 58 – Werksalterung

Die BR 58 in Spur 1 von Märklin besticht mit einer wunderschönen Werksalterung. Die Lokomotive ist nahezu komplett aus Metall. Sie entfaltet eine sehr starke Zugkraft.
Ausstattung: Licht, verschiedene Geräuschfunktionen, Telex-Kupplung hinten, Feuerbüchse flackern, Rauchgenerator

Geschichte des Originals: Im 1. Weltkrieg wurde die Notwendigkeit zur Vereinheitlichung des Lokfuhrparks erkannt. Die ersten BR58 wurden 1917 für den Güterverkehr in Dienst gestellt. Bei der DR wurden die letzten Lokomotiven 1976 ausgemustert.



Mallet-Dampflokomotive 99 201

Modell-Hersteller: LGB

Mallet-Dampflokomotive 99 201

Mallet-Dampflokomotive 99 201

Die zugstarke Mallet-Dampflokomotive ist aus dem Jahr 2004. Sie läuft mit der üblichen LGB-Zuverlässigkeit und wird über den TRAIN CONTROL-FUNKCHIP gesteuert.
Ausstattung: Licht, Sound, Speicherkondensator, Reed-Kontakt (Bahnhofshalt)

Geschichte des Originals: Die Lokomotiven wurden 1917 als Heeresfeldbahnloks in Dienst gestellt. Später kamen die Lokomotiven auf den bayerischen Schmalspurstrecken zum Einsatz.


CAMBRAI DAMPFLOK

Modell-Hersteller: LGB

CAMBRAI DAMPFLOK

CAMBRAI DAMPFLOK

Die formschöne Cambrai-Dampflok drängt sich für den Einsatz im inneren Kreis der Praxisbahn nahezu auf.
Ausstattung: Licht, Sound, Speicherkondensator, Reedkontakt (Bahnhofshalt)

Geschichte des Originals: Der kleine Dampflok-Typ der Firma Cambrai entwickelte sich zu einem der meist gebauten. Wegen ihrer Wirtschaftlichkeit und flexiblen Einsatzfähigkeit (Rangierdienst, Güterzug- und Personenzugverkehr) erlebte die meterspurige Lokomotive eine äußerst weite Verbreitung.


Spätere deutsche Dampflokomotiven nach dem 1. Weltkrieg.

Dampflokomotive BR 80

Modell-Hersteller: PIKO

Dampflokomotive BR80 (Modell-Hersteller: PIKO)

Dampflokomotive BR80 (Modell-Hersteller: PIKO)

Als Einstieg in die kleineren Dampflokmodelle bot sich die BR 80 von PIKO an. Die Lokomotive wird über ‘Train Control’ gesteuert und hält ebenfalls an den Bahnhofshaltepunkten. Die BR80 wurde mit Geräuschen (Dietz) und weiteren Gewichten in den beidseitigen Wassertanks, dem Kessel sowie dem Führerhaus ausgestattet. Das Metallgewicht wurde aus dem Kessel in das Führerhaus verlagert und schwarz lackiert. Die Elektronik wurde in dem freigewordenen Kesselinneren untergebracht. Da eine Stromabnahme nur über 4 Räder und den 2 Schleifkontakten erfolgte, kam es in langsamen Fahrstufen zu Kontaktunterbrechungen an leicht verschmutzten Stellen der Gartenbahn (oft im Dschungel). Somit wurde die BR80 zusätzlich mit einem Speicherkondensator (Dietz) versorgt. Die Lokomotive fährt jetzt auch problemlos in sehr langsamen Fahrstufen und entwickelt eine beeindruckende Zugkraft.
Ausstattung: Licht, Sound, Speicherkondensator, Reed-Kontakt (Bahnhofshalt)

Geschichte des Originals: Die BR80 war als kleine Rangierlokomotive geplant. Bis 1928 wurden 39 Loks ausgeliefert.

Nach dem Krieg verblieben die meisten Lokomotiven bei der DR im Raum Leipzig. Bei der DR wurde die BR80 1968 ausgemustert. Die 17 Loks der DB wurden bis 1965 ausgemustert und teilweise als Werkslokomotiven weiter eingesetzt. Es existieren noch einige (teilweise betriebsbereite) Museums-Lokomotiven.


Dampflokomotive BR 80

Modell-Hersteller: MÄRKLIN

Dampflokomotive BR80 (Modell-Hersteller: MÄRKLIN)

Dampflokomotive BR80 (Modell-Hersteller: MÄRKLIN)

Diesmal fungierte die BR80 als Einstieg in die Spur 1 sowie der digitalen Erprobung der Gartenbahn. Die Digitalisierung der Gartenbahn und die daraufhin folgenden Tests mit der BR80 gestalteten sich unerwartet problemlos.
Ausstattung: Licht, verschiedene Geräuschfunktionen

Geschichte des Originals: siehe oben.


Einheitslok 99 6001 / NWE 21

Modell-Hersteller: LGB

Einheitslok 99 6001 / NWE 21

Einheitslok 99 6001 / NWE 21

Bei der NWE21 handelt es sich ebenfalls um eine LGB-Lok aus dem Jahr 1993.
Ausstattung: Licht, Sound, Speicherkondensator, Reed-Kontakt (Bahnhofshalt)

Geschichte des Originals: In den dreißiger Jahren bestellte die Nordhausen-Wernigeroder-Eisenbahn (NWE) die Lokomotive bei der Firma Krupp. Weitere Lokomotiven des Typs wurden wegen dem Vorrang der Rüstungsproduktion nicht mehr in Dienst gestellt. Sie wird heute noch auf der Selketalbahn eingesetzt.



Stromliniendampflokomotive aus dem 2. Weltkrieg im Eigenbau.

Baureihe 03.10 Stromliniendampflokomotive

Eigenbau

 Baureihe 03.10 Stromliniendampflokomotive

Baureihe 03.10 Stromliniendampflokomotive

Das Modell wurde von mir aus verschiedenen Materialien (hauptsächlich Polystyrol, Glasfasermatten, Epoxidharz, Glasfaserspachtel, Draht, Karton und Modellbaufeinspachtel) angefertigt. Als Vorlage diente ein Kartonmodellbaubogen im Maßstab 1:45 welcher Abschnittsweise auf den Maßstab 1:22,5 vergrößert wurde und danach teilweise auf Polistyrolplatten in verschiedener Dicke geklebt wurde. Als Kesselgrundlage diente eine Schaumstoffisolierung eines Heizungsrohres aus dem Baumarkt. Nahezu die ganze Lokomotive wurde später mit Glasfasermatten und Epoxidharz überzogen. Es wurden zwei Antriebseinheiten von LGB (ähnlich der V220) verbaut. Auf die Rekonstruktion des Originalfahrwerkes wurde aufgrund der sowieso existierenden Sichtbehinderung durch die Vollverkleidung und der – meine Fähigkeiten bei weitem übersteigenden – massiv anfallenden technischen Schwierigkeiten verzichtet. Die Lokomotive wird mit TRAIN CONTROL gesteuert. Die Gesamtlänge einschließlich Tender beträgt 1,13m. Ausstattung: Licht, Sound, Speicherkondensator, Reed-Kontakt (Bahnhofshalt)

Geschichte des Originals: Die deutschen Zughersteller fürchteten in den 30er Jahren die zunehmende, ausländische Konkurrenz durch leistungsfähige Diesel- und E-Lokomotiven und drängten die Reichsbahn zum Konzept der Stromliniendampflokomotiven für höhere Geschwindigkeiten.
Mitte der 30er Jahre lag die reguläre Obergrenze für Reisezüge mit durchgehenden Bremsen auf den Hauptbahnen nach §66 EBO 1928 bei 100 km/h. Durch viele Sondergenehmigungen wurde die Rechtsvorschrift hinfällig und die Obergrenze schrittweise auf 120 km/h und 1936 auf 135 km/h heraufgesetzt.
Von der Geschwindigkeitsrekord-Baureihe 05 wurden nur drei Exemplare gebaut (05 003 mit Kohlenstaubfeuerung). Von der überdimensionierten Stromlinien-Baureihe 06 wurden nur zwei Exemplare gebaut.
Die einzigen in größerer Serie gefertigten Stromliniendampflokomotiven waren die Baureihen 01.10 (55 Exemplare) und 03.10 (60 Exemplare). Von der Baureihe 03.10 war eine Serie von 140 geplant. Dabei handelte es sich nicht einfach um eine stromlinienverkleidete Einheits-Baureihe 03. Es kamen vielmehr bei der Konstruktion Baugruppen der Baureihen 03, 41 und 01.10 zum Einsatz. Man kann die Baureihe 03.10 wohl eher als kleineren Bruder der Baureihe 01.10 ansehen.

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Es ist bis heute unklar welche Lokomotiven mit herabgezogenen und welche mit hochgezogener Vollverkleidung ausgeliefert wurden. Auch wurde im nachhinein die wartungsbehindernde Vollverkleidung teilweise (im Bereich des Fahrwerks) bei den Bahnbetriebswerken wieder entfernt. Auch ist unklar mit welchem Farbanstrich die fabrikneuen Lokomotiven versehen waren. Wahrscheinlich wurde ein Teil der 03.10 mit rostroten und ein anderer Teil mit dunkelblauem Anstrich versehen. Die Anstriche erwiesen sich aber als untauglich für den Alltagsbetrieb (starke Verschmutzungstendenz) und wurden von den Bahnbetriebswerken in der Regel durch einfaches Überspritzen in den schwarzen Standardanstrich umgewandelt.

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Bis 1941 wurden 60 Lokomotiven ausgeliefert. Danach ging es bei einem zunehmend vollkommen überlasteten Streckennetz nicht mehr um Hochgeschwindigkeit, sondern nur noch darum mit möglichst langen und schweren Zügen in sicheren Phasen (zunehmende Luftraumbeherrschung der Alliierten) an den Bestimmungsort zu gelangen.
Die offizielle Höchstgeschwindigkeit wurde schon 1941 von 150 km/h auf 140 km/h herabgesetzt (teilweise Entfernung der Stromlinienverkleidung; Überbeanspruchung beim ziehen von schweren Schnellzügen der Kriegszeit).

Fast alle Lokomotiven überlebten den Zweiten Weltkrieg. Bei der DB verblieben 26, bei der DR 19. In Polen verblieben 9 betriebsbereite Lokomotiven (Reihe Pm 3). Bei der DB und DR erfolgten weitreichende Umbauten und die komplette Entfernung der Stromlinienverkleidung, während in Polen keine größeren Umbauten erfolgten und auch die Stromlinienverkleidung fast vollständig erhalten blieb.
Erst Anfang der 50er Jahre wurde die umgebaute Baureihe 03.10 wieder von der DB eingesetzt und tat bis 1967 ihren Dienst als Schnellzuglokomotive. Bei der DR wurde die umgebaute Baureihe 03.10 bis 1981 ausgemustert. Zwei beeindruckende Lokomotiven der Baureihe 03.10 der DR sind als Museums-Lokomotiven bis heute erhalten.


Baureihe 03.10 Stromliniendampflokomotive Rotlakiert

Version 2 des Eigenbaus

BR 03.10 Stromliniendampflokomotive mit roter Lackierung.

BR 03.10 Stromliniendampflokomotive mit roter Lackierung.

Das vorweg aufgeführte Vorgängermodell in 1:22,5 wurde später ausgemustert. Die Elektronik und das leicht modifizierte Fahrwerk erlebten einen weiteren Einsatz in einem Neubau im Maßstab 1:25. Es konnte jetzt eine für die Gartenbahn geeignete Breite des Modells erreicht werden. Die Verwendung anderer Materialien führte u.a. zu einer homogeneren Oberfläche. Zum Schluß erfolgte eine auffälligere Lackierung, als beim Vorgängermodell.

Ausstattung: Licht, Sound, Speicherkondensator, Reed-Kontakt (Bahnhofshalt)



Dampflokomotive BR 50

Modell-Hersteller: KISS

Dampflokomotive BR 50

Dampflokomotive BR 50

Mit der BR 50 in Spur 1 hat Kiss ein hervorragendes Metall-Modell geschaffen. Die Lokomotive durchläuft alle R3-Radien der Praxisbahn fehlerfrei.
Ausstattung: Licht, verschiedene Geräuschfunktionen, Rauchgenerator, Triebwerksbeleuchtung

Geschichte des Originals: Die ersten BR50 wurden 1939 in Dienst gestellt. Die Lokomotiven konnten rückwärts genauso schnell fahren wie vorwärts und hatten nur eine Achslast von 15t. Es wurden über 3000 Lokomotiven gebaut. Die nach dem zweiten Weltkrieg noch vorhandenen Lokomotiven wurden zum Teil über nahezu alle Staaten Europas verteilt. Allein bei der DB wurden 2159 Stück übernommen. Bei der DB war die BR50 bis 1977 und bei der DR bis 1988 im Einsatz.


DR-Dampflokomotive 99 7245-6

Modell-Hersteller: LGB

 DR-Dampflokomotive 99 7245-6

DR-Dampflokomotive 99 7245-6

Zu den Höhepunkten im LGB-Programm zählt diese Dampflok bestimmt. Sie verfügt wie die LGB-Mikado über ein flexibles Antriebssystem, welches auch das Durchfahren kleiner Radien ermöglichen soll.
Ausstattung: Licht, Sound, Speicherkondensator, Reedkontakt (Bahnhofshalt)

Geschichte des Originals: Um den veralteten und durch den Krieg teilweise zerstörten Lokomotiv-Fuhrpark zu ersetzen, wurden zwischen 1954 und 1956 17 Lokomotiven dieses Typs für die Harz-Schmalspurstrecken produziert. Zum Großteil befinden sie sich heute noch im Einsatz.

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