31. Juli 1914 (Freitag)

POLITIK: DEUTSCHLAND DEUTSCHLAND ERKLÄRT DEN ZUSTAND DROHENER KRIEGSGEFAHR UM MITTERNACHT UND VERSCHICKT ULTIMATEN AN RUSSLAND UND FRANKREICH. Russland wird aufgefordert, alle seine Kriegsvorbereitungen bis zum Mittag des 1. August einzustellen. Die französische Regierung soll ihre politische Position zu einem möglichen… mehr

30. Juli 1914 (Donnerstag)

POLITIK: RUSSLAND Der Zar unterzeichnet die Generalmobilmachung. Erster Tag dafür ist tatsächlich erst am 4. August. Die russische Flotte macht mobil. Zemstwos Union der Landräte wird gebildet. POLITIK: DEUTSCHLAND Um 02:00 bietet Russland Deutschland an, seine Mobilmachung zu stoppen, falls… mehr

29. Juli 1914 (Mittwoch)

BALKAN-FRONTEN In dem ersten Gefecht, von dem was zum 1. Weltkrieg werden wird, beschießen österreich-ungarische Kriegsschiffe auf der Donau Belgrad, die Hauptstadt Serbiens. Serbische Artillerie antwortet auf den Beschuß von den Topcider-Höhen. Die Serben zerstören die Bock-Brücke über den Fluß… mehr

28. Juli 1914 (Dienstag)

POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN ÖSTERREICH-UNGARN ERKLÄRT SERBIEN DEN KRIEG, am Mittag. Kaiser Franz Joseph unterzeichnet die Kriegserklärung mit Tränen in den Augen. Das Manifest erklärt, daß es keinen Streit mit Russland gebe. Das Telegramm mit der Kriegserklärung wird auf Französisch abgefaßt und… mehr

27. Juli 1914 (Montag)

POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN Der österreichische Außenminister Berchtold weigert sich, die serbische Antwort auf das Ultimatum als Basis für weitere Gespräche zu akzeptieren. Österreich-Ungarn beschließt, Serbien am nächsten Tage den Krieg zu erklären. Kaiser Franz Joseph sagt zu Baron Giesl: ‘Wir sind… mehr

26. Juli 1914 (Sonntag)

POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN Österreich-Ungarn beginnt 8 Korps an der russischen Grenze zu mobilisieren. Außenminister Graf Berchtold nimmt die deutsche Idee einer sofortigen Kriegserklärung auf, obwohl Generalstabschef Conrad von Hötzendorf sagt, daß eine vollständige Invasions Serbiens erst in einigen Wochen möglich ist.… mehr

25. Juli 1914 (Samstag)

POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN Österreich-Ungarn weigert sich, daß Ultimatum von 48 Stunden für Russland zu verlängern, welches mitteilt, daß sie ‘nicht gleichgültig bleiben können.’ POLITIK: SERBIEN Der serbische Kronprinz unterzeichnet die Mobilmachung um 15:00 Uhr. Ministerpräsident Pasic übergibt eine weitgehend versöhnliche, fast… mehr

24. Juli 1914 (Freitag)

POLITIK: SERBIEN Prinz Alexander von Serbien kabelt den Zaren um Hilfe. Russische und serbische Ministerräte treffen sich. Letztere erhalten ein Telegramm von Sasonow, welches zwar Hilfe verspricht, jedoch mit der Einschränkung, daß der Zar letztlich entscheiden müsse und daß Frankreich… mehr

23. Juli 1914 (Donnerstag)

POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN ÖSTERREICH-UNGARISCHES ULTIMATUM AN SERBIEN, welches in Belgrad durch den österreichischen Minister Baron Giesl präsentiert wird. Zustimmung zu den 10 Forderungspunkten innerhalb von 48 Stunden. Der serbische Ministerpräsident Pasic, der sich auf einer Wahlkampfreise durch die Provinzen befindet, wird… mehr

22. Juli 1914 (Mittwoch)

POLITIK: RUSSLAND Der russische Außenminister Sasonow warnt Wien vor drastischen Maßnahmen gegen Serbien. POLITIK: DEUTSCHLAND Der österreichische Botschafter in Berlin legt dem deutsche Außenminister Jagow das Ultimatum gegen Serbien vor, welches dieser genehmigt. POLITIK: ENGLAND Der britische Außenminister Sir Edward… mehr

21. JULI 1914 (DIENSTAG)

Politik: Österreich-Ungarn Konferenzen in Ischl und Budapest wegen Serbien: Kaiser Franz Joseph sagt zu seinem Finanzminister ‘Russland kann das nicht schlucken. Es kann darüber keinen Zweifel geben, es wird ein großer Krieg werden’. Der russischer Botschafter verlässt Wien um in… mehr

20. JULI 1914 (MONTAG)

POLITIK: RUSSLAND Der Zar begrüßt den französischen Präsidenten Poincare auf dem Marinestützpunkt Kronstadt, westlich von St. Petersburg. Anschließend ein gemeinsames Abendbankett im Schloss Peterhof. POLITIK: FRANKREICH Madame Caillaux (Ehefrau des Finanzministers) wird angeklagt und freigesprochen (bis zum 28. Juli) von… mehr

19. JULI 1914 (SONNTAG)

POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN Der Ministerrat trifft sich heimlich in Bertchtold Haus und billigt den endgültigen Text des Ultimatums an Serbien. Es soll um 18:00 Uhr am 23. Juli übergeben werden, wenn der französische Präsident Poincare Russland verlassen hat. Presse-Panik über die… mehr

18. JULI 1914 (SAMSTAG)

POLITIK: GROSSBRITANNIEN Spithead Naval Review (Marineschau vom 18. bis 20. Juli): König George V. besichtigt 260 Schiffe der Royal Navy vor Portsmouth. mehr

17. JULI 1914 (FREITAG)

POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN Bekanntwerden von Berichten, daß Serbien 70.000 Reservisten zu den Waffen gerufen hat. Der Ministerrat zieht darauf hin den Termin für die Übermittlung des Ultimatums auf den 23. Juli vor. POLITIK: OSMANISCHES REICH Der türkische Botschafter in Berlin informiert… mehr

16. JULI 1914 (DONNERSTAG)

POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN Graf Berchtold kabelt dem Vertreter in Sofia, eine Allianz mit Bulgarien gegen Serbien zu suchen. Dem Gesandten gelingt es jedoch nicht Zar Ferdinand von Bulgarien bis zum 31. Juli zu sehen. Ein österreichischer Offizieller gibt dem Botschafter aus… mehr

15. JULI 1914 (MITTWOCH)

POLITIK: UNGARN Graf Tisza erklärt vor der Budapester Abgeordnetenkammer, daß ‘das Verhältnis zu Serbien neu geklärt werden muß.’ POLITIK: FRANKREICH Der Senat gewährt umgerechnet 56,3 Millionen Britische Pfund an Militärkrediten sowie die Einführung der ersten, allgemeinen Einkommensteuer mit Beginn von… mehr

14. JULI 1914 (DIENSTAG)

POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN Der Ministerrat entscheidet schließlich über das weitere Vorgehen gegen Serbien: ein 48-Stunden-Ultimatum soll am 25. Juli übergeben werden – nach dem französischen Staatsbesuch in Russland und dem Eingbringen der Ernte. Berchtold gibt Berlin keine Details, nur das Datum.… mehr

13. JULI 1914 (MONTAG)

POLITIK: SERBIEN Es gibt Gerüchte über einen geplanten Angriff auf die österreich-ungarische Gesandschaft in Belgrad. POLITIK: RUSSLAND Eine Frau ersticht Rasputin in seinem Haus in Tobolsk in Sibirien. POLITIK: FRANKREICH Der Senat deckt am 13. und 14. Juli Mängel in… mehr

12. JULI 1914 (SONNTAG)

POLITIK: FRANKREICH Der französische Präsident Poincare und MInisterpräsident Vivani gehen in Dünkirchen an Bord des neu fertiggestellten Schlachtschiffes France um einen seit längerer Zeit geplanten Staatsbesuch in Russland anzutreten. POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN Der österreichische Botschafter in Berlin fordert seinen Außenminister Berchtold… mehr