Turan, Zrinyi, Csaba

Fahne UngarnUngarischer mittlerer Kampfpanzer Turan, Zrinyi-Sturmgeschütz und Csaba-Panzerspähwagen.
Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modelle.

Ungarischer Panzer Turan II

Ein Turan II Panzer, voll beladen mit Infanteristen, während der Rückzugskämpfe.

40M und 41M Turan, Zrinyi, Csaaba
Typ: ungarischer mittlerer Kampfpanzer, Sturmgeschütz und Panzerspähwagen.

Turan

Vor dem 2. Weltkrieg hatte Ungarn seine gepanzerten Einheiten mit Panzerfahrzeugen aus dem Ausland (vor allem italienische CV-33 Tanketten) ausgerüstet, welche für die eigenen Einsatzzwecke umgebaut wurden. 1940 erhielt Ungarn dann die Erlaubnis einen eigenen mittleren Kampfpanzer zu bauen, welcher im Jahr 1941 eingeführt wurde und auf dem ex-tschechischen Skoda-Entwurf (nun der deutsche PzKpfw 35(t)) basierte.

Ungarischer Turan I Panzer

Ungarischer Turan I Panzer überquert eine beschädigte Brücke an der Ostfront.

Dieser neue Kampfpanzer wurde Turan I getauft, war ein mittlerer Panzer von etwa 16 Tonnen mit einer fünfköpfigen Besatzung, sowie einem umgebauten und größeren Turm (mit einer eckigen Kuppel) mit einer 40-mm-Skoda-Kanone. Der Turan wurde von den Weiss&Cspel Stahlwerken in Budapest gebaut und wurde durch einen 260 PS starken ungarischen Motor angetrieben. Die Produktion des Panzers begann im Oktober 1941.

Nach den verheerenden Kämpfen um Stalingrad erkannte die ungarische Armee, daß sie eine stärkere Bewaffnung benötigte, um mit den russischen T-34 Panzern fertig zu werden. So erschien 1943 der Turan II mit einem geänderten Turm, Kuppel und einer kurzrohrigen 75-mm-Kanone. Der erste Kampfeinsatz des neuen Kampfpanzers fand allerdings nicht vor April 1944 statt, da die Ungarn während des Jahres 1943 zur Auffrischung und Neuausrüstung aus der Frontlinie gezogen waren.

Der Turan II wurde immer noch von dem meisten russischen Panzern deklassiert, und so wurde die lange deutsche 75-mm-Kanone L/43 eingebaut. Dieser Kampfpanzer wurde Turan III benannt. Er befand sich aber immer noch im Prototypen-Stadium, als deutsche Truppen Ungarn besetzten und die bisherige Regierung austauschten, welche Friedensfühler zu den westlichen Alliierten ausgestreckt hatte.

zurück Hier zum Original-Entwurf: PzKpfw 35(t) bzw Skoda LT vz 35

Danach wurde die nun faschistische ungarische Armee mit deutschen Panzerfahrzeugen ausgerüstet und Pläne wurden erstellt, den kampfstarken Panther-Panzer in Ungarn in Lizenz nachzubauen (die russische Einkreisung und Belagerung von Budapest beendete jedoch dieses Projekt).

3d-Modell 40M Turan I

Zrinyi-Sturmgeschütz

Der Zrinyi war ein erfolgreiches Sturmgeschütz auf dem Fahrgestell des mittleren Turan-Kampfpanzers.
Zrinyi I wurde nur als Prototyp gebaut, da die Kriegslage die Serienproduktion nicht mehr zuließ. Es wurde zur Panzerabwehr mit einer durchschlagskräftigen 7,5-cm-Kanone 43 bewaffnet und der Produktionsbeginn war für Juni 1944 geplant.

Dagegen wurde Zrinyi II mit einer 10,5-cm-Haubitze zur Unterstützung der Infanterie gebaut. Es wurde bei der ungarischen Armee als 40/43M Zrinyi Rofamloveg eingeführt und über 60 Stück wurden gebaut.
Die Hauptbewaffnung bestand aus einer 10,5-cm ML20.5 (MAVAG) Haubitze, für welche 52 Schuß mitgeführt werden konnten. Obwohl es sich bei der Haubitze hauptsächlich um eine Unterstützungwaffe für die Infanterie handelte, wurde sie doch mit gutem Erfolg gegen russische Panzer eingesetzt. Die Wirkung war eindeutig besser, als bei der Bewaffnung der mittleren Kampfpanzer Turan.

Das 21,5 Tonnen schwere Fahrzeug hatte eine Besatzung von vier Mann und war 5,68 Meter lang, 2,99 Meter breit und 1,90 Meter hoch. Die Panzerung war zwischen 13 und 75 mm dick. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 43 km/h und der Fahrbereich bei 220 km.

Später wurde die ungarische Armee auch noch mit 100 Hetzer-Jagdpanzer von den Deutschen ausgerüstet.

3d-Modell 43M Zrinyi II 105mm

Panzerspähwagen Csaba

Nicholas Straussler, welcher für die Erfindung des Duplexantrieb für Amphibien-Panzer bekannt ist, entwickelte eine Reihe von Panzerspähwagen für Großbritannien zwischen den beiden Weltkriegen.
Er entwarf für sein Heimatland Ungarn auch den Csaba 39 Mppcgk, welcher ein gut erscheinender Panzerspähwagen mit drei Mann Besatzung war.
Das Fahrzeug wurde ab 1939 gebaut und hatte eine 20-mm-Kanone mit einem koaxialen Maschinengewehr in einem gut geformten, zentral platzierten Turm. Es war 4,52 Meter lang, 2,10 Meter breit und 2,30 Meter hoch.

Csaba-Panzerspähwagen

Csaba-Panzerspähwagen

Die Fahrzeuge wurden von der ungarischen Automobilfabrik Manfred Weiss gebaut und spätere Modelle hatten neben einem Vierrad-Antrieb mit 90-PS Ford V8-Motor, Zwei- oder Vierrad-Lenkung mit Einrichtung für die Rückwärtsfahrt. Das Gesamtgewicht belief sich auf 5.959 kg und neben der 20-mm-Schnellfeuerkanone war es mit zwei Maschinengewehren bewaffnet und hatte eine Besatzung von vier Mann.
Als Kommandofahrzeug hatte es anstatt der Kanone drei Funkgeräte und eine abklappbare Rahmenantenne.

172 Csaba wurden für die ungarischen Streitkräfte gebaut und die Fahrzeuge wurden später auch von der Wehrmacht in Ungarn eingesetzt.

Benutzer: Ungarn (Angabe für alle Varianten). Einige Csaba-Panzerwagen auch von Deutschland verwendet.


Einsatz der ungarischen Panzer

Ungarische Militärparade

Ungarische Militärparade mit CV Kleinkampfwagen in einer von Rumänien übernommenen Stadt in Siebenbürgen nach dem Wiener Schiedsspruch.

Das Mobile Korps wurde bei der ungarischen Wiederaufrüstung 1939 gebildet und erstmals beim Einmarsch nach Ruthenien in der Tschechoslowakei im März 1939 eingesetzt. Diese Elite-Einheit der Ungarn verwendete veraltete italienische Tanketten, ungarische Csaba-Panzerspähwagen und leichte Toldi-Panzer.
Der nächste Einsatz erfolgte beim Einmarsch in das rumänische Transsilvanien, welches den Ungarn durch Hitlers Wiener Schiedsspruch zugesprochen worden war. Im April 1941 erfolgte der Angriff auf Jugoslawien, zusammen mit deutschen und italienischen Streitkräften während des Balkanfeldzuges.
Das Mobile Korps bestand Anfang 1941 aus zwei motorisierten Infanterie-Brigaden und zwei Kavallerie-Brigaden.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Ungarn praktisch sein nach dem Ersten Weltkrieg als Teil der österreich-ungarischen Doppelmonarchie verlorenes Staatsgebiet zurückgewonnen. Dafür hatte es sich allerdings mit allen seinen Nachbarn – mit Ausnahme des Deutschen Reiches – überworfen und Rumänien wurde zu einem erbitterten Gegner, wodurch eine starke Garnison in Transsilvanien während des Zweiten Weltkrieges gebunden war. Ungarn war von nun an deshalb vollkommen von der Unterstützung Deutschlands abhängig.

Deshalb nahm Ungarn am Unternehmen Barbarossa teil, obwohl das Land keine Streitpunkte mit der Sowjetunion hatte. Als Ungarn am 27. Juni 1941 der Sowjetunion den Krieg erklärte, blieb die Masse seiner Streitkräfte in der Heimat zurück, um gegen die Rumänen zu sichern und nur eine relativ kleine Streitmacht schloß sich den Achsen-Truppen in Russland an.
Zu dieser ‘Karpaten-Gruppe’ gehörten neben der 1. Gebirgs- und 8. Grenz-Brigade auch das Mobile Korps, allerdings ohne die 2. Kavallerie-Brigade.

Dieser Verband marschierte nach Galizien ein und überschritten den Dnjestr. Anschließend stieß das Mobile Korps alleine durch die Ukraine als Teil der deutschen 17. Armee vor. Es kämpfte gut in der Kesselschlacht von Uman, wenn es auch zurückgehalten werden mußte, in Nikolajew einzumarschieren, da sich in der Gegend rumänische Truppen befanden.
Im Oktober erreichte das Mobile Korps nach einem spektakulären Vorstoß über knapp 1.000 km den Donez, wobei es 80 Prozent seiner Motorfahrzeuge im Schlamm der ukrainischen Straßen und Wege unterwegs eingebüßt hatte.
Da auch die Kavallerie erschöpft war, wurde das Korps im November wieder nach Ungarn zurückverlegt und aufgelöst.
Die Deutschen waren auf jeden Fall von der Leistung des ungarischen Mobilen Korps beeindruckt, und daß trotz seiner mangelhaften und veralteten Ausrüstung.

Im Frühjahr 1942 forderten die Deutschen mehr Anstrengungen und Truppen für die Ostfront von ihren Verbündeten. Dazu schickten die Ungarn ihre 2. Armee mit 200.000 Mann nach Russland.
Im Frühjahr 1942 wurde ebenfalls eine ungarische Panzer-Division gebildet. Diese bestand aus zwei Brigaden und war mit PzKpfw 38(t), deutschen PzKpfw III und PzKpfw IV sowie ungarischen leichten Toldi-Panzern, Csaba-Panzerspähwagen und Nimrod-Selbstfahrlafetten ausgerüstet.

Ungarische Soldaten ziehen eine 5-cm PAK38

Ungarische Soldaten ziehen eine 5-cm PAK38 im Sommer 1942 in eine neue Stellung. Im Hintergrund ist ein PzKpfw 38(t) zu sehen.

Die ungarische 2. Armee mit der neuen Panzer-Division traf an der Ostfront bei Kursk im Juni 1942 ein. Sie bezog eine Verteidigungslinie am Don südlich von Woronesch. Sie hielt die Linie gegen russische Angriffe über den Fluß hinweg bis Ende 1942, als Moral und Einsatzfähigkeit der ungarischen Soldaten unter den harten winterlichen Bedingungen zu leiden begannen.
Die Deutschen bemängelten, daß die Armee nur widerstrebend den Feind bekämpfte, unter der Sollstärke war und schlecht ausgerüstet. Die Ungarn dagegen beschwerten sich, daß sie von den Deutschen keine modernen Panzerabwehrkanonen erhielten und ihre veralteten 20-mm und 3,7-cm-Pak 36 gegen T-34-Panzer unbrauchbar wären.

Am 12. Januar 1943 griff die Rote Armee über den zugefroren Don an und rissen eine Lücke in die Linien der ungarischen 7. und 12. Division.
Die ungarische 1. Panzer-Division stand unter deutscher operativer Kontrolle und erhielt keine Erlaubnis für einen rechtzeitigen Gegenangriff, um die Lage zu stabilisieren.
So geriet die ungarische Armee in Verwirrung und trat den überstürzten Rückzug an, wobei sei 30.000 Mann verlor, zusammen mit fast allen Panzern und schweren Waffen. Dazu kamen noch 50.000 ungarische Kriegsgefangene, welche die Russen einbrachten. Dies war die schwerste Niederlage ungarischer Streitkräfte in der Militärgeschichte und die Beziehungen zwischen Deutschland und Ungarn erreichten ihren Tiefpunkt.
Die Deutschen wollten keine ungarische Truppen mehr an der Front und so wurden sie zurückgeschickt, bis auf einige Sicherungs-Divisionen der sogenannten ‘Todes-Armee’, welche zur Partisanen-Bekämpfung eingesetzt wurden.

Mitte 1943 berschlossen die Ungarn, ihre Infanterie-Division nach deutschem Muster neu zu organisieren, die 1. Panzer-Division wieder herzustellen und eine 2. Panzer-Division aufzustellen.
Die Panzer-Divisionen wurden ähnlich wie bei den Deutschen organisiert, aber die Panzer-Bataillone bestanden aus einer Mischung ungarischer mittlerer Turan I und II Panzerkampfwagen.

Zusätzlich wurden acht Sturmartillerie-Bataillone aufgestellt, welche mit je 30 Fahrzeugen der neuen Zrinyi-Sturmgeschützen ausgerüstet werden sollten. Aber in der Praxis gab es niemals genug dieser Sturmgeschütze, um mehr als zwei Bataillone auszurüsten, weshalb die anderen deutsche StuG oder Hetzer erhielten. Jedes dieser Bataillone wurde einer der gemischten Division zugeordnet.

Ungarische Truppen in Galizien 1944

Ungarische Truppen in Galizien 1944. Sie haben ungarische und deutsche Ausrüstung und im Hintergrund ist ein 40M Turan I Panzer.

Trotz dieser Vorbereitungen wußte Hitler, daß der ungarische Reichsverweser Horthy nach einem Weg suchte, aus dem Krieg auszuscheiden. Deshalb besetzten deutsche Truppen im März und April 1944 Ungarn, während den zum erstenmal voll mobilisierten ungarischen Streitkräften befohlen war, dagegen keinen Widerstand zu leisten.
Im Mai wurde die starke ungarische 1. Armee, einschließlich der neuen 2. Panzer-Division, nach Galizien an die Ostfront geschickt. Bis August 1944 wurde sie trotz Verstärkungen durch die Divisionen der ‘Todes-Armee’ und weiterer erstklassiger Divisionen aus der Heimat bis auf die Hunyadi-Linie in den Nord-Karpaten zurückgedrängt, wo sie sich eingraben und die Stellungen halten konnte.

Der Putsch in Rumänien führte zum Überlaufen des Landes zu den Sowjets und ließ die ungarische Südgrenze offen zurück. Deshalb wurde die 2. Panzer-Division mit einigen anderen Verbänden der 1. Armee und Reserve- und Ausbildungseinheiten nach Transsilvanien geschickt und dort die 2. Armee gebildet, welche nach Osten vorrückte. Zwischenzeitlich rückte die schwache 3. Armee mit der 1. Panzer-Division in das östliche Transsilvanien ein.

Panzerschlacht bei Debrecen

Deutsche und ungarische Panzer im Gegenangriff in der Panzerschlacht bei Debrecen. Rechts ein ungarischer Turan I, links ein PzKpfw IV Ausf. G.

Sie kamen jedoch zu spät, um die rumänischen und russischen Truppen daran zu hindern, durch Pässe der Süd-Karpaten durchzustossen, konnten aber eine Auffanglinie an der rumänisch-ungarischen Grenze bilden. Bei Arad zerstörte das 7. Sturmartillerie-Bataillon 67 russische T-34.

Weiter im Norden wurde der Befehlshaber der 1. Armee, General Miklos, von Landsleuten bedrängt, welche zu den Sowjets überlaufen wollten. Zwar wechselte er trotz Sympathien für den Gedanken nicht die Seiten, ließ seine Armee aber den Rückzug nach Westen antreten, wodurch die Flanken der ungarischen 2. Armee in starke Gefahr gerieten und diese sich ebenfalls zurückziehen mußte.

Pfeilkreuzler in Budapest

Nationalistische Pfeilkreuzler mit der Armbinde marschieren durch Budapest

Am 15. Oktober 1944 rief Horthy nach Geheimverhandlungen mit den Alliierten einen Waffenstillstand aus. Er wurde sofort von den Deutschen verhaftet und die ultra-nationalistische Pfeilkreuzler-Bewegung unter Szalasi übernahm die Macht und setzte den Krieg auf deutscher Seite fort.
Die ungarische Armee kam nun unter zunehmender deutscher Kontrolle und es wurde vereinbart, vier ungarische Waffen-SS-Division aufzustellen. Allerdings war die effektivste neue Formation die Szent-Laszlo-Fallschirmjäger-Division.

Bis Weihnachten 1944 befand sich die ungarische 1. Armee in der Slowakei und die 2. Armee war aufgelöst worden und die meisten Einheiten der 3. Armee unterstellt, welche nun südlich vom Plattensee stand. Einige der ungarischen Truppen wurden auch den der deutschen 6. und 8. Armee in Nord-Ungarn unterstellt.
Budapest war zwischenzeitlich eingeschlossen worden und wurde belagert. Die Garnison bestand aus deutschen und ungarischen Truppen, darunter die ungarische 1. Panzer-Division, die Billnitzer-Sturmartillerie-Gruppe mit der 1. Panzerspähwagen und 6., 8., 9. und 10. Sturmartillerie-Batallionen.
Nach zwei erfolglosen deutschen Versuchen, die Belagerung aufzuheben, kapitulierte Budapest mit seinen Einheiten im Februar 1945.
Zwischenzeitlich befand sich die erschöpfte ungarische 1. Armee in Mähren, wo sei Verteidigungsstellungen bis Kriegsende hielt.

Nach dem Scheitern der deutschen Gegenoffensiven am Plattensee im März 1945 wurden die Reste der ungarischen 3. Armee nach Westen abgedrängt. Die ungarische 1. Panzer-Division sowie die Mehrzahl ihrer Verbände kapitulierte gegenüber den Amerikanern in Nord-Österreich.


Animation 3d-Modell 41M Turan II


Spezifikationen Turan, Zrinyi, Csaba

Spezifikationen
Spezifikation Turan I/II Zrinyi II Csaba
Typ mittlerer Panzer Sturmartillerie Panzerspähwagen
Antrieb Manfred-Weiss Z 8-Zylinder-Benzinmotor mit 260 PS = 90 PS Ford V8
Getriebe ? ? ?
Besatzung insg. 5 4 3-4
Turm-Besatzung 3 - ?
Länge 5,55 / 5,50 m 5, 68 m 4,52 m
Breite 2,44 m ,99 m 2,10 m
Höhe 2,39 / 2,43 m 1,90 m 2,30 m
Gewicht 18,2 / 19,2 t 21,6 t 5.959 kg
Straßengeschw. 47 km/h 40 km/h ?
Geländegeschw. ? ? ?
Verbrauch/100 km ? ? ?
Kraftstoffvorrat ? ? ?
Straßen-Fahrbereich 165 / 150 km 220 km ?
Gelände-Fahrbereich ? ? ?
Kletterfähigkeit ca. 0,79 m = ?
Graben-überschreitung ca. 1,98 m = ?
Watfähigkeit ? ? ?
Wendekreis ? ? ?
Steigfähigkeit ca. 60 ° = ?
Panzerung
mm 41M Turan II Zrinyi II Csaba
Turm 25-50 mm - ?
Wanne 25-50 mm 15-75 mm ?
Bewaffnung
Spezifikation Turan I Turan II Zrinyi II Csaba
Hauptbewaffnung 40 mm 41M L/51 (wie Bofors 40mm-Flak) 75-mm 41M L/25 (ähnlich deutsche 7,5-cm-KwK37 L/24) 10,5-cm Haubitze 20-mm-Schnellfeuer-Kanone
Granaten ? ? 52 ?
Schwenkbereich 360° (elektrisch) = starr 360°
Höhenbereich +20° bis -8° = ? ?
Mündungsgeschwindigkeit ? ca. 385 m/s (Pzgr), 450 m/s (Sprenggranate Gr38) ca. 470-500 m/s ca. 780 m/s
Granatgewicht Pzgr ? ca. 6,8 kg ca. 14 kg ca. 0,1 kg
maximale Schussweite ? ? ? ?
Sekundär-Bewaffnung zwei 8-mm-Gebauer 34/40-MGs = 1 MG 2 MG
Als Anhaltspunkt: Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der deutschen 7,5-cm-KwK37 L/24 (10,5cm StuH42 L/28)
Entfernung Pzgr Gr38A (Gr39H1/A) Gr38B (Gr39H1/B) Gr38C (Gr39H1/C)
100 m 41 (63) 70 (80) 75 (90) 100 (100)
500 m 39 (59) 70 (80) 75 (90) 100 (100)
1.000 m 35 (54) 70 (80) 75 (90) 100 (100)
1.500 m 33 (50) 70 (80) 75 (90) 100 (100)
2.000 m 30 (46) - -
Herstellung
ungarische Panzer Angaben
Produktion Turan I: Oktober 1941 bis 1943; Turan II: 1943 bis 1944; Turan III Prototyp: April 1944; Zrinyi I: Juni 1944 (geplant); Zrinyi II: ab August 1943-Juli 1944 (Werk zerbombt); Csaba ab 1939
Truppeneinführung 1943 (Turan I, Zrinyi II); 1944 Turan II, Csaba 1939
Ersteinsatz 1944 (Csaba 1941)
Stückpreis ?
Stückzahl 285 Turan I, 139 Turan II, 1 Turan III, 60 Zrinyi II, 1 Zrinyi I, 172 Csaba
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