23. Juli 1914 (Donnerstag)

Der Kaiser und Enver Pascha

Kaiser Wilhelm II bei einem Empfang für den türkischen Kriegsminister Enver Pascha.

POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN
ÖSTERREICH-UNGARISCHES ULTIMATUM AN SERBIEN, welches in Belgrad durch den österreichischen Minister Baron Giesl präsentiert wird. Zustimmung zu den 10 Forderungspunkten innerhalb von 48 Stunden. Der serbische Ministerpräsident Pasic, der sich auf einer Wahlkampfreise durch die Provinzen befindet, wird zurückgerufen. Russland wird um Hilfe gebeten.

POLITIK: DEUTSCHLAND
Der deutsche Botschafter in London, Fürst Lichnowsky, warnt Berlin vor den Gefahren eines politischen Abenteuers. Der Reichskanzler kritisiert die Haltung des deutschen Botschafters und bezeichnet ‘die österreichische Haltung und Forderungen als voll gerechtfertigt.’
Der Urlaub für Offiziere wird aufgehoben.

POLITIK: RUSSLAND
Der französische Präsident Poincare und Vivani schiffen sich für die Heimreise ein, nachdem sie an einem Bankett mit dem Zaren teilgenommen haben, der ihnen erzählt, daß ein Krieg unwahrscheinlich sei.

POLITIK: ÖSTERREICH-UNGARN
Enver Pascha fragt den deutsche Botschafter, ob eine Vereinbarung mit Berlin erreicht werden kann.


 

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