21. JULI 1914 (DIENSTAG)

Politik: Österreich-Ungarn
Konferenzen in Ischl und Budapest wegen Serbien: Kaiser Franz Joseph sagt zu seinem Finanzminister ‘Russland kann das nicht schlucken. Es kann darüber keinen Zweifel geben, es wird ein großer Krieg werden’.
Der russischer Botschafter verlässt Wien um in Urlaub zu gehen, nachdem ihm versichert wurde, daß die österreichischen Forderungen keine Krise verursachen werden.

Politik: Deutschland
Bethmann sagt den alliierten Botschafter, dass die österreichischen Forderungen an Serbien ‘angemessenen und moderat’ sind. Der französische Botschafter informiert Paris über angebliche Zeichen für eine deutsche Mobilmachung.

Politik: Russland
Präsident Poincare sagt, Frankreich wird ‘in der Allianz mit Russland alle seine Verpflichtungen erfüllen’.
Am 25./26. Juli große Streiks in St. Petersburg mit Straßenbarrikaden gegen die Polizei, aus Protest gegen eine mit Truppen niedergeschlagenen Streik auf den Ölfeldern von Baku.

Präsident Poincare in Russland

Der französische Präsident Poincare (mitte) während des Staatsbesuches in Russland.

Neutrale: Persien
Achmed Mirza wird in Teheran zum Schah gekrönt.

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