13. August 1914 (Donnerstag)

österreichischer 30,5-cm-Skoda-Mörser

An der Beschießung der belgischen Forts wirken auch von der österreich-ungarischen Armee ausgeliehene 30,5-cm-Skoda Mörser mit.

WESTFRONT
Belgien: Drei der Sperrforts von Lüttich kapitulieren
(eines ist explodiert) gegenüber den deutschen Truppen, nachdem auch österreichische 30,5-cm Skoda-Haubitzen an der Beschießung mitwirken.
Elsass: Die französische Garnison von Belfort (57. Division) bringt ein Nachsetzen durch deutsche Landwehr an der Grenze zu stehen.

SÜDFRONTEN
Serbien: Das gemächliche österreich-ungarische Vorrücken erlaubt es dem serbischen Oberbefehlshaber General Putnik seine 3. und 2. Armee näher an den strategisch wichtigen Fluß Jader in Stellung zu bringen, eine Kavallerie-Division nach Sabac und die Übernahme der Stellungen im nördlichen Abschnitt westlich von Belgrad durch die 1. Armee.

AFRIKANISCHE FRONTEN
Malawisee: Der mit 3 Kanonen bewaffnete britische Dampfer ‘Gwendolen’ übernimmt die Kontrolle über den See, nach dem Ausschalten des deutschen Kanonenbootes ‘Hermann von Wissmann‘ an den Lagerhäusern von Spinxhaven (5 Besatzungsmitglieder werden gefangen genommen).

SEEKRIEG
Deutsch-Ostafrika: Die britischen Kreuzer ‘Astraea’ und ‘Pegasus’ beschiessen Dar-es-Salaam.
Pazifik: Admiral Spee entlässt den Leichten Kreuzer Emden und einen Kohledampfer zum Handelskrieg in den Indischen Ozean.

LUFTKRIEG
Frankreich: Die 2., 3., 4., und 5. Staffel des Royal Flying Corps (Brigade-General Sir D. Henderson) beginnen mit der Überquerung des Ärmelkanals (bis zum 15. August). Der erste Pilot von 44 Bleriots, Farmans, BE2s und Avros, welcher landet, ist Leutnant Harvey-Kelly mit seiner BE2a von der 2. Squadron des RCF. Das RCF wird am 17. August von Amiens nach Maubeuge verlegt.

HEIMATFRONTEN
Großbritannien: In London wird eine Anglo-Französisch Kommission zum Ankauf von Munition gebildet. Churchill organisiert für 200 Österreicher und ihren Botschafter eine Ausreisemöglichkeit. König George V. sagt zu dem abreisenden Botschafter: ‘Ich glaube nicht, dass Kaiser Wilhelm II. diesen Krieg wollte . . . sein Sohn mit seinen Anhängern hat diesen Krieg gemacht.’

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