Jahr 1919

Schanddiaktat Versailler Vertrag

‘Statt 14 Punkte unerfüllbare Paragraphen’, Karikatur auf den Versailler Vertrag. Da Deutschland den Waffenstillstand vom November 1918 auf der Grundlage von US-Präsident Wilsons 14 Punkte eingegangen war, wurde der Friedensvertrag als Schanddiktat empfunden und war dazu noch moralisch und rechtlich verfehlt. Es läßt sich nicht bestreiten, daß das ‘Versailler Diktat’ wesentlich dazu beitrug, die junge deutsche Demokratie zu ruinieren, Hitlers Aufstieg ermöglichte und zum Zweiten Weltkrieg führte.

Der Friedensprozess von 1918 bis 1923.

Es dauerte länger den ‘Großen Krieg’ durch Friedensverträge zu beenden, als der eigentliche Kampf. Erst am 23. August 1923 räumten die alliierten Besatzungstruppen Konstantinopel in Übereinstimmung mit dem einen Monat zuvor in Lausanne unterzeichneten endgültigen türkischen Friedensvertrag. Ihre militärische Besetzung der ehemaligen osmanischen Reichshauptstadt und der zugehörigen strategischen Meerengen hatte 4 3/4 Jahre angedauert.
Dies hätte fast zu einem neuen Krieg im Herbst 1922 (Chanak-Krise) geführt, als Mustapha Kemals triumphierende türkische Nationalisten nach ihren entscheidenden Sieg über die Griechen in Kleinasien den britischen Truppen gegenüberstanden. Diese Angst vor einem neuen Krieg reichte aus, um den Sturz der Kriegskoalitions-Regierung von Lloyd George einzuleiten.

Solche Ereignisse erinnern uns daran, dass die Beendigung des Ersten Weltkriegs mehr als nur eine Angelegenheit Deutschlands war, so sehr auch Wilhelms Kaiserreich die ehemaligen Mittelmächte dominierte und sich vor allem in den Köpfen der ‘Friedensstifter’ eingeprägt hatte.
Der Vertrag von Versailles mit Deutschland (28. Juni 1919) war der erste von sechs Friedensverträgen mit den besiegten Mächten und das Modell für alle anderen. Kein internationales Abkommen wurde tiefer analysiert oder ist so umstritten geblieben wie dieses. Für die Alliierten hatte sich keine eindeutige, bedingungslose Kapitulation ergeben, wie sie den Zweiten Weltkrieg beendete, dessen Ausbruch so sehr dem Friedensvertrag von 1919 zu verdanken war.

Der Vertrag war in 15 Teile mit fast 450 Artikeln und zahlreichen Anhängen unterteilt. Deutschland verlor 13% seines Vorkriegsgebiets und 6 Millionen Menschen oder 10% seiner Bevölkerung. Durch die Artikel 51-79 hat Frankreich das Elsass-Lothringen (120.000 Deutsche, die bis 1921 ausgereist sind) 47 Jahre nach dem Verlust wiedererlangt.
Belgien erhielt die hauptsächlich deutschsprachigen Enklaven Moresnet, Eupen und Malmedy (ca. 70.000 Einwohner; Artikel 32-34), die Preußen 1815 erhalten hatte. Der Ostseehafen Memel ging an den neuen unabhängigen Staat Litauen (Artikel 99).
Die Tschechoslowakei erhielt den Bezirk Hultschin, woraufhin 40.000 Deutsche auswanderten. Polen gewann Westpreußen und das Gebiet um Posen (Artikel 87), Teile Oberschlesiens (durch Volksabstimmung 1921) nach Artikel 88 und einen Korridor zur Ostsee, in dem die neue Freie Stadt Danzig (Artikel 100-108) vom Völkerbund (dessen Pakt Teil 1 des Vertrags war) verwaltet werden sollte. Ostpreußen war damit vom Rest Deutschlands abgeschnitten. Nordschleswig ging per Volksabstimmung an Dänemark (Artikel 109-114).

Das 2.500 Quadratkilometer große Saargebiet wurde für15 Jahre unter die Verwaltung des Völkerbundes gestellt und sollte Gegenstand einer Volksabstimmung werden. In der Zwischenzeit sollte Frankreich dieses wertvolle Kohlegebiet als direkten Schadensersatz für den entstandenen Schaden in Frankreich kontrollieren (Artikel 45-50).
Das Rheinland, das mit dem Ruhrgebiet das Industriezentrum Deutschlands war, sollte entmilitarisiert und für 15 Jahre besetzt werden (Artikel 42-43). Reparationen waren zu zahlen (Artikel 232) mit einer sofortigen Zahlung von 20 Milliarden Reichsmark in Gold bis zum 1. Mai 1921. Reparationen waren zur Entschädigung für Kriegsverluste der Alliierten zu zahlen, einschließlich der Übergabe aller Handelsschiffe von 1600 Bruttoregistertonnen und mehr, was die Hälfte der Schiffe von 1.000-1.600 Bruttoregistertonnen und ein Viertel der Fischereifahrzeuge einschloss.

Alle deutschen Kolonien wurden zu Mandaten des Völkerbundes und zur Verfügung der Sieger gestellt (Artikel 22) und 20.000 deutsche Kolonisten und Siedler mußten nach Hause zurückkehren.
Wirtschaftlich verlor Deutschland 45% seiner Kohle (10 Jahre umfangreiche Lieferungen nach Belgien, Frankreich und Italien), 65% seines Eisenerzes, 57% Blei und 72% seines Zinks. Der Nord-Ostsee-Kanal (Artikel 380) und fünf große Flüsse wurden zu internationalen Wasserstraßen. Die Vereinigung von Deutschland und Österreich wurde verboten. Ein Prozess gegen den Kaiser und etwa 100 weitere Kriegsführer (Artikel 227-230) einschließlich Hindenburg war vorgesehen, was eine unerfüllte, wenn auch logische Erweiterung der Kriegsschuld-Klausel war (Artikel 231).
Die deutsche Armee wurde auf eine 100.000 Mann starke Freiwilligentruppe mit maximal 4.000 Offizieren reduziert (Artikel 160). Die Wehrpflicht wurde abgeschafft (Artikel 173). Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, schwere Artillerie, Flammenwerfer, Giftgas, Zeppeline, Militärflugzeuge, Luftwaffe oder Generalstab waren nicht erlaubt. Es sollten keine Waffen importiert oder exportiert werden. Die Marine wurde auf 15.000 Mann begrenzt, die über 6 alte Schlachtschiffe, 6 leichte Kreuzer, 12 Zerstörer und 12 Torpedoboote verfügen durfte (Artikel 181). Es durfte kein neues Kriegsschiff über 10.000 Tonnen gebaut werden und es waren keine U-Boote erlaubt (Artikel 181).

Kein Wunder, dass Deutschland nur unter Zwang und Protest unterschrieben hat. Die internierte Hochseeflotte wurde eine Woche vor Inkrafttreten des verhassten Diktats in Scapa Flow selbst versenkt.
Viele öffentliche Stimmen in Großbritannien und den USA wandten sich gegen die harten Bestimmungen und da der US-Senat diesen Vertrag nie ratifiziert hat, wurde das ganze zu einer große Schwächung für eine Nachkriegslösung.
Doch es gab diejenigen, die argumentierten und es immer noch tun, dass Versailles zu nachsichtig gewesen sei und nur ein Kompromiss zwischen den Großen Vier war. Denn die europäischen Alliierten waren sich ihrer finanziellen Verschuldung gegenüber den USA bewusst (10 Mrd. $ wurden geschuldet, aber nur 2,7 Mrd. $ zurückgezahlt von 1920 bis 1932) und selbst die Franzosen fühlten sich verpflichtet, die von Foch gewünschte Rheingrenze nicht zu fordern.
Versailles erniedrigte und verletzte Deutschland – aber wie die Ereignisse bald bewiesen, hatte dies seine Fähigkeit, einen Angriffskrieg zu führen, nicht dauerhaft beseitigt. Das hätte wohl nur die rücksichtsloseste Teilung Deutschlands in die Kleinstaaten im Stil des 18. Jahrhunderts und die militärische Besetzung im Ausmaß und Dauer der Periode nach 1945 erreicht werden können.

Die Reparationsfrage war es, welche die alliierten deutsch-alliierten Beziehungen bis in die 1930er Jahre vergiftete. Die Weimarer Republik, die im April 1921 auf 6,6 Milliarden Britische Pfund plus Zinsen Reparationen festgelegt wurde, zahlte prompt 50 Millionen Pfund, stellte aber während der Inflationskrise von 1922 die Zahlungen ein und löste damit eine französisch-belgische Besetzung des Ruhrgebiets aus.
Der von den USA aufgestellte Dawes-Plan (April 1924) gewährte ein Darlehen zur Sicherung zukünftiger Zahlungen und stabilisierter die Angelegenheiten bis zum Young-Plan vom Juni 1929, der die ursprüngliche Summe um 75% reduzierte und jährliche Raten bis 1988 vorsah.
Deutschland leistete im Mai 1930 eine erste Zahlung, aber die Weltwirtschaftskrise und Hitler verhinderten weitere. Insgesamt hatte Deutschland 21,6 Milliarden Reichsmark oder ein Achtel der ursprünglichen Reparationsforderungen bezahlt, erhielt aber gleichzeitig mehr Kredite (hauptsächlich aus den USA), um die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen.

Die Österreichische Republik unterzeichnete als nächstes in St. Germain am 10. September 1919 und räumte ebenfalls die Verantwortung für den Krieg ein (Artikel 77). Österreich bestand damit nur noch zu zwei Dritteln aus dem ehemaligen habsburgischen deutschsprachigen Raum und verlor 3,5 Millionen Deutsche an die Tschechoslowakei und 250.000 Südtiroler an Italien.
Bulgariens Schicksal war ähnlich in Neuilly am 27. November 1919, aber seine Reparationen waren die einzigen, die von Anfang an vollständig festgelegt wurden – 90 Millionen Pfund. 278.000 Bulgaren verließen die abgetretenen Gebiete.

Der Frieden mit Ungarn wurde durch die kommunistische Machtübernahme von Bela Kunn bis zum 4. Juni 1920 (Trianon) verzögert. Es erwies sich als der härteste aller Verträge. Die privilegierte Doppelmonarchie Ungarn wurde auf ein Drittel der Fläche und Bevölkerung reduziert. Sie verlor Siebenbürgen an Rumänien, welches damit der am meisten vom Krieg profitierende alliierte Staat wurde. Die alte ungarische Hauptstadt Pressburg (Bratislava) ging an den völlig neuen Staat Tschechoslowakei. Nicht weniger als 280.000 Ungarn flohen bis 1924 aus den abgetretenen Gebieten.

Die Türkei, einziger der besiegten Mittelmächte, hatte die Möglichkeit, ihre Behandlung mit Waffengewalt gegen eine ehemalige alliierte Macht – Griechenland – zu mildern. Diese Ereignisse waren für die moderne Republik so entscheidend, dass sie als der ‘Türkische Unabhängigkeitskrieg’ bekannt sind.
Dennoch lag der größte territoriale Unterschied zwischen Sevres (10. August 1920) und Lausanne (24. Juli 1923) in der Wiederherstellung der Türkei in Europa und der Unverletzlichkeit Anatoliens. Der ‘Große Krieg’ hatte die alte osmanische Hegemonie über den Nahen Osten und das Sultanat für immer hinweggefegt.

Auffällig war natürlich die Abwesenheit Russlands vom Friedensprozess. Doch die Angst vor einem bolschewistischen Europa hatte überall einen großen Einfluss. Ende 1920 hatte die Rote Armee den Bürgerkrieg gewonnen, es aber versäumt, die Revolution mit ihren Bajonetten zu exportieren.
Die polnischen Streitkräfte waren der erste ausländische Gegner, der sie bis zu den afghanischen Mudschaheddin von 1989 schließlich besiegte. Die intern siegreiche, aber fragile Sowjetunion, begann ihre neuen westlichen Nachbarn und Grenzen anzuerkennen, was im März 1921 mit dem Friedensvertrag von Riga mit Polen gipfelten.
Nicht so glücklich waren die südlichen Nachbarn der UdSSR im Kaukasus, die seit den Umbrüchen von 1917 eine fragile Unabhängigkeit genossen hatten. Zwischen April 1920 und Februar 1921 wurden Aserbaidschan, Armenien und Georgien wiederum zu sozialistischen und sowjetischen Republiken.

Etwa bis 1924/1925 könnte man sagen, hatte das nicht-kommunistische Europa das Wohlstandsniveau der Vorkriegszeit wiedererlangt und die offensichtlichsten Kriegsnarben beseitigt. Die politischen und emotionalen Hinterlassenschaften des Ersten Weltkriegs mit vor allem seinen traumatischen Ereignissen an der Westfront und sogar seine physischen und psychologischen Prägungen sind aber immer noch unter uns.

Supremacy 1914

Kriegstagebuch 15. Mai 1919

M.V. Tukachevsky ist einer der brillantesten Roten Kommandanten

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 15. Mai 1919: Sibirien: Um dieses Datum herum ist die Rote Ostfront 361.000 Mann plus 195.000 in drei rückwärtigen Militärbezirken stark, während sich Koltschaks Armeen zurückziehen. Nordrussland – Murmansk-Eisenbahn: 400 Briten erstürmen die Sechzigste… mehr

Kriegstagebuch 14. Mai 1919

Protestversammlung der SPD gegen den Versailler Vertrag

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 14. Mai 1919: Frankreich – Friedensprozess: Die österreichische Delegation von Dr. Renner trifft in St. Germain-en-Laye ein; die Bedingungen für Österreich wurden am 15. Mai besprochen. Die Alliierten setzen eine Ostsee-Kommission ein. Smuts zu… mehr

Kriegstagebuch 13. Mai 1919

Evzones in Smyrna

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 13. Mai 1919: Türkei: Griechische Truppen landen in Smyrna (bis zum 16. Mai), angeblich um die christliche Bevölkerung zu schützen und die Ordnung aufrechtzuerhalten. Bald werde aber etwa 20 Türken auf offener Straße erschossen… mehr

Kriegstagebuch 12. Mai 1919

Scheidemann gegen Versailles

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 12. Mai 1919: Deutschland: Die Nationalversammlung tagt in Berlin, Ministerpräsident Scheidemann fragt: ‘Welche Hand würde nicht verdorren’, die den Friedensvertrag unterzeichnet würde. Frankreich – Friedensprozess: Der Wirtschaftsrat beschließt über weitere Blockade-Maßnahmen, falls Deutschland sich… mehr

Kriegstagebuch 11. Mai 1919

Filmschauspierlerin Asta Nielsen

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 11. Mai 1919: Nichts besonderes zu berichten. mehr

Kriegstagebuch 10. Mai 1919

englischer Soldaten-Friedhof

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 10. Mai 1919: Großbritannien: Die Rekrutierung für das Arbeiter-Korps für die Soldaten-Friedhöfe in Frankreich beginnt (15.445 Arbeiter bis April 1920). Die Regierung gewährt der Royal Navy ein Sold-Programm mit Nachzahlungen ab dem 1. Februar.… mehr

Kriegstagebuch 9. Mai 1919

Mieterstreik in Deutschland

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 9. Mai 1919: Großbritannien: 408.491 ehemalige Soldaten ohne Arbeit erhalten Unterstützung. mehr

Kriegstagebuch 8. Mai 1919

deutsche Delegation in Versailles

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 8. Mai 1919: Frankreich – Friedensprozess: Die deutsche Delegation protestiert gegen bestimmte Friedensbedingungen (auch am 10., 11., 13. Mai, über die Saar am 16. Mai, über die Kriegsgefangenen am 19. Mai, jeweils zu einem… mehr

Kriegstagebuch 7. Mai 1919

Clemenceau überreicht Friedensvertrag

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 7. Mai 1919: Frankreich – Friedensprozess – 7. Plenarsitzung: Der Vertragsentwurf wird von Clemenceau der deutschen Delegation im Schloss Trianon (Versailles) mit 15 Tagen zur schriftlichen Prüfung vorgelegt (Frist verlängert vom 20. Mai auf… mehr

Kriegstagebuch 6. Mai 1919

Dreierrat Versailles

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 6. Mai 1919: Frankreich – Friedensprozess: Die sechste Plenarsitzung stimmt dem Entwurf eines Friedensvertrags zu. Foch, unzufrieden mit den französischen Sicherheitsgarantien, spricht sich dagegen aus. Der Dreier-Rat verteilt die deutschen Kolonien (Südwestafrika an Südafrika,… mehr

Kriegstagebuch 5. Mai 1919

Treffen alliierter Truppen bei Verst 555 an der Wolga-Front

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 5. Mai 1919: Russland: Der Oberbefehlshaber der Roten Armee, Watsetis, entlässt Oberst Kamenew wegen Befehlsverweigerung an der Ostfront, aber Lenin setzt ihn drei Wochen später als Oberbefehlshaber über die Ostfront wieder ein. Watsetis warnt… mehr

Kriegstagebuch 4. Mai 1919

Admiral Koltschak

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 4. Mai 1919: Frankreich – Friedensprozess: Der Oberste Alliierte Rat lädt die Italiener zur Rückkehr ein und diese folgen dem am 5. Mai. Ein hochrangiger US-Beamter, wahrscheinlich E. House, trifft Kerensky, der annimmt, dass… mehr

Kriegstagebuch 3. Mai 1919

Siegesparade in Dublin

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 3. Mai 1919: Irland: 3 irisch-amerikanische ‘Friends of Irish Freedom’ (‘Freunde der irischen Freiheit’) treffen am 3. Juni ein, nachdem sie zuvor Wilson in Paris mit Lobby-Arbeit unterstützt haben. Großbritannien: Die Ausgabe von Bezugsscheinen… mehr

Kriegstagebuch 2. Mai 1919

Hindenburg Vereidigung zum Reichspräsidenten

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 2. Mai 1919: Deutschland: Hindenburg kündigt seinen Rücktritt als Oberbefehlshaber der Armee nach dem Friedensvertrag an. Ungarn: Die Alliierten einigen sich darauf, Budapest zu besetzen. Großbritannien: Die Admiralität veröffentlicht die Berichte von den Dardanellen… mehr

Kriegstagebuch 1. Mai 1919

Freiwillige aus Oberbayern marschieren in München ein

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 1. Mai 1919: Deutschland: Regierungstruppen erobern München von den Spartakisten zurück, nachdem diese 10 Geiseln ermordet haben. Repressalien und Todesurteile (bis zum 14. Juni) erhöhen die Zahl der Todesopfer seit dem 7. Januar auf… mehr

Kriegstagebuch 30. April 1919

Kemal Pascha wird zu 'Atatürk'

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 30. April 1919: Osmanisches Reich: Kemal Pascha wird zum Generalinspekteur der Neunten Armee in Anatolien ernannt. Frankreich – Friedensprozess: Japan wird die Provinz Shandong gewährt, vorbehaltlich des mündlichen Versprechens, China eine eventuelle Wiederherstellung seines… mehr

Kriegstagebuch 29. April 1919

Mitglieder der deutschen Delegation in Versailles

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 29. April 1919: Frankreich – Friedensprozess: Der deutsche Außenminister Graf Brockdorff-Rantzau trifft ein. Italien: Die Kammer entlastet das Verhalten der Regierung in Versailles mit 382 zu 40 Stimmen. Großbritannien: Der Arbeitsminister teilt mit, dass… mehr

Kriegstagebuch 28. April 1919

Weisse Truppen in Russland.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 28. April 1919: Südrussland: Generalleutnant C. J. Briggs Verbindungsoffizier und Leiter der britischen Militärmission ‘Denmiss’ bei Denikin (bis Juni, Holman wird Nachfolger). Sibirien: Chanzhins Westarmee (Koltschaks Weiße) erobern Chistopol und Sergievsk, aber der Gegenangriff… mehr

Kriegstagebuch 27. April 1919

'Rote Armeen' in Deutschland

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 27. April 1919: Deutschland – Bayern: Weimarer Regierungstruppen umstellen München, erreichen den Stadtrand am 30. April, nachdem ein Telegramm von Lenin am 28. Mai die zum Scheitern verurteilte Rote Republik feiert. Großbritannien: Aufhebung der… mehr

Kriegstagebuch 26. April 1919

Marinesoldaten der ungarischen Sowjetrepublik

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 26. April 1919: Ungarn: Die jugoslawische Sava-Division und 2 französische Divisionen dringen aus dem Süden ein, letztere setzen eine anti-sowjetische Regierung in Arad ein. Die tschechische 6. Division dringt aus dem Norden ein. Die… mehr