09-1914, September 1914


Kriegstagebuch des Ersten Weltkrieges für September 1914.

Schlacht an der Marne und an den Masurischen Seen, Moltke tritt zurück, Rebellion in Südafrika, Hindenburg wird Oberbefehlshaber an der Ostfront und Belagerung von Antwerpen.

zurück Zurück zu August 1914.


Österreich-ungarische Truppen in Galizien

Österreichisch-ungarische Truppen in Galizien kümmern sich um einen ihrer Verwundeten auf einer Trage. Die ersten Monate des Krieges brachten eine vernichtende Niederlage für die österreich-ungarische Armee, von der sie sich nie mehr erholen sollte.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 1. September 1914
Ostfront

Polen: Russischer Rückzug in Richtung des Fluss Bug.
Galizien: Die österreich-ungarischen Truppen werden vor Lemberg geschlagen, aber Generalstabschef v. Hötzendorf befiehlt der Zweiten und Vierten Armee die russischen Flanken anzugreifen. Ein Kosaken-Ansturm verjagt die österreich-ungarische 11. Kavallerie-Division über 20 km weit weg.

Westfront

Frankreich: Die Deutschen nehmen Soissons und Craonne. Petain übernimmt die 6. Infanterie-Division (General Bloch abgelöst). Der britische Kriegsminister Kitchener und der Befehlshaber des BEF, Sir J. French, besprechen sich in Paris. Armeegeneral Maunoury wird Gallieni, dem Stadt-Gouverneur von Paris, unterstellt. Gefecht bei Nery: die Briten nehmen 8 Kanonen und Kriegsgefangene nach einem überraschenden Kampf bis zum letzten Mann durch das ‘L’Bataillon der Royal Horse Artillery (3 Victoria Cross). Dazu zwei weitere Gefechte des BEF an diesem Tag.

Luftkrieg

Westfront: Paris wird wieder durch einen Taube-Eindecker bombardiert (4 zivile Opfer). Ein Pilot des Royal Flying Corps wirft 2 Bomben auf deutsche Kavallerie von Villers-Cotterets, wodurch die Pferde durchgehen.

Seekrieg

Adria: Französische Schlachtschiffe beschießen die österreich-ungarischen Festungen von Cattaro.

Afrikanischen Fronten

Ostafrika: Die erste 780 indischen Truppen des 29. Pandschabis erreichen Mombasa.

Geheimkrieg

Großbritannien: Sir A. Ewing erhält die Erlaubnis, zum ersten mal 14 Funkabhörstationen der Royal Navy einzurichten. Zuerst bei der Küstenwachstation Hunstanton in Norfolk, später auch Übersee-Stationen an der Straße von Otranto, Malta und Ancona. Mitte Oktober beschäftigt Ewing die ersten 6 Kryptoanalytiker.

Heimatfronten

Russland: Sankt Petersburg in Petrograd umbenannt, um den deutsch klingenden Namen zu vermeiden.
Großbritannien: Das Women’s Hospital Corps (Krankenschwestern-Korps) übernimmt das Claridge’s Hotel in Paris.

Politik

Kolumbien: Die Regierung erklärt ihre Neutralität.


Strassensperren in Paris 1914

In den Vororten von Paris werden Straßensperren und Feldbefestigungen errichtet. Der Militärgouverneur Gallieni erlässt den Aufruf: ‘Ich habe den Befehl, Paris gegen jeden Eindringling zu verteidigen. Diesen Befehl werde ich bis zum Ende durchführen’. Dabei ist er es selbst, der Joffre meldet, die Stadt sei gar nicht zu halten. In der Nacht vom 2./3. September setzt sich daher die Regierung nach Bordeaux ab.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 2. September 1914
Westfront

Frankreich: Die deutschen Truppen erreichen den Fluss Marne und besetzen Laon. Moltke befiehlt v. Kluck, seine Truppen hinter Bülow aufzureihen. Sowohl Kluck und Bülow gehorchen und setzen ihren Vormarsch weiterhin fort. Eine Patrouille der französischen Fünften Armee erbeutet jedoch diese Befehle zusammen mit einer Karte für den Vormarsch. Gallieni, der Militärgouverneur von Paris, erkennt die entscheidende Bedeutung dieses Funds am nächsten Tag. Foch kann Fühlung mit der französischen Fünften Armee aufnehmen. Erste deutschen Besetzung von Lille (bis zum 6. September).
Lothringen: Auf Joffres Befehl schickt Castelnau 3 Divisionen in Richtung Westen, nach dem er schon eine Kavallerie-Division und eine Jägerbrigade am Vortag abgegeben hat.

Ostfront

Polen: Die österreich-ungarische Vierte Armee mit 13 Divisionen und 558 Geschütze wird vor Lublin von der russischen Vierten und Neunten Armeen mit 14 Divisionen und 900 Geschütze zum Kampf gestellt.
Galizien: Die fliehenden österreich-ungarischen Truppen evakuieren Lemberg unter einem Verlust von 130.000 Mann.

Seekrieg

Pazifik: Zunächst landen 23.980 japanische Truppen (18. Division sowie andere Einheiten) und 154 Geschütze unter Generalleutnant Kamio 250 km nordöstlich von Tsingtau auf der Schantung-Halbinsel an der Lungkow-Bucht auf chinesischen Territorium an.

Heimatfronten

Frankreich: Die Regierung verlässt Paris, um nach Bordeaux zu gehen, auf Wunsch des Generalstabschef Joffre.
Deutschland: Die ersten erbeuteten französischen und russischen Geschütze werden in Berlin ausgestellt. Der Führer der Katholischen Zentrumspartei, Erzberger, schickt ein Memorandum an die Regierung, in der er fordert, dass ‘Deutschland Europa für alle Zeit kontrollieren muss’.
Großbritannien: Masterman (Kanzler des Duchy of Lancaster) berät sich mit Literaten und sechs Zeitungsherausgebern, um eine Propaganda-Organisation ins Leben zu rufen. Diese wird dann im Wellington House in London eingerichtet. Kiplings erstes Kriegsgedicht ‘For All We Have and Are’ (‘Für alles, was wir haben und sind’) wird in der Times veröffentlicht.


österreich-ungarische Gefangene in Polen

Österreich-ungarische Soldaten marschieren in russische Kriegsgefangenschaft nach ihrer Niederlage.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 3. September 1914:
Ostfront

Galizien: RUZSKI BESETZT LEMBERG, die Hauptstadt der österreich-ungarischen Provinz. Die Russen machen viel Beute und organisieren eine Regierung am nächsten Tag.



Westfront

Frankreich: Deutsche Kavallerie erreicht Ecouen, nur 13 km vor Paris. Die Schlacht um Lothringen endet. Lanrezac wird entlassen, Franchet d’Esperey ersetzt ihn. Das Britische Expeditionskorps überquert den Fluss Marne. Bülow besetzt Reims.
Der französische Komponist Alberich Magnard (49 Jahre) kommt in seinem brennenden Haus in der Nähe von Senlis ums Leben, nach dem er 2 deutsche Ulanen erschossen hat.

Seekrieg

Nordsee: Das Torpedo-Kanonenboot HMS Speedy sinkt durch eine Mine in der Nähe der Humber-Mündung.

Luftkrieg

Westfront: Aufklärungsflugzeuge des englischen Royal Flying Corps warnen davor, dass die Erste Armee von Kluck wieder nach links rotiert. Sie überwachen Kluck lückenlos, als er in einen Marnebogen zwischen der französischen Fünften und Sechsten Armee marschiert.
Die französischen Piloten Bellinger und Watteau entdecken unabhängig voneinander, dass sich die deutschen Truppen in Richtung Südosten drehen, weg von der Verteidigungslinie vor Paris und in Richtung des Fluss Marne.
Großbritannien: Der Admiralität wird die Heimatluftverteidigung übertragen.

Neutrale

Italien: Papst Benedikt XV wird gewählt.

Heimatfronten

Frankreich: Die Pariser Börse schließt.


Sturmangriff in den Argonnen

Sturmangriff in den Argonnen während der Schlacht von Grande Couronne.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 4. September 1914:
Westfront

Frankreich: Gallieni beginnt damit Maunoury nordöstlich von Paris zu verstärken. Joffre, bestärkt durch ein Telefongespräch mit Gallieni, gibt um 22 Uhr die Befehle für eine Gegenoffensive am 6. September heraus: ‘um von der abenteuerlichen Stellung der deutschen Ersten Armee zu profitieren.’
Das Britische Expeditionskorps BEF erhält 20.000 Mann Ersatz bis zum nächsten Tag. Foch befiehlt den Flüchtlingen, die Straßen bis um 15 Uhr freizugeben.
Klucks nächster Eisenbahnentladepunkt ist nun St. Quentin, 140 km von der Front entfernt. Die Armee von Hausen hat den gleichen Abstand und Bülow sogar 175 km. Kluck und Hausen melden, dass sich ihre Einheiten in der Nähe des physischen Zusammenbruchs befinden.
Die SCHLACHT VON GRANDE COURONNE bei Nancy tobt mit einem deutschen Rekord-Artilleriebeschuss bis zum 11. September unter der Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. Castelnau und Dubail wehren wütende deutsche Angriffe auf Grande Couronne bis zum 7. September ab, welche von Prinz Rupprecht für die deutschen Sechsten und Siebten Armee koordiniert werden.

Ostfront

Polen: Goltz 2 1/2 deutsche Divisionen besetzen Mlawa von Ostpreußen aus.

Südliche Fronten

Serbien: Die serbische 2. Sumaja-Division erstürmt die Goleš-Höhen südöstlich von Visegrad.

Seekrieg

Kamerun: Der britische Kreuzer HMS Cumberland entsendet einen Landungstrupp nach Victoria. Die nigerianische Flottille (8 Schiffe) tritt am 6. September als Verstärkung ein.

Neutrale

Albanien: Prinz William verlässt das Land und eine internationale Kontrollkommission übernimmt die Amtsgeschäfte in Durazzo.

Politik

Osmanisches Reich: Der türkische Botschafter in Frankreich warnt Konstantinopel (und am 28. September nochmals), dass ‘Deutschland isoliert ist und zu einer Niederlage verurteilt ist.’
Deutschland: Die Regierung stimmt der London Declaration (Londoner Erklärung) zu, wenn andere kriegführende Mächte diese ebenfalls tun und gibt eine Liste mit gebannten Waren heraus.

Heimatfronten

Großbritannien: Asquiths Guidhall-Bankettrede rechtfertigt den Eintritt Großbritanniens in den Krieg.
Die Londoner Pubs müssen jetzt um 23.00 Uhr anstatt um 0:30 Uhr schließen.


Rekrutierungsposter mit Feldmarschall Kitchener

Rekrutierungsposter mit Feldmarschall Kitchener.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 5. September 1914:
Westfront

Frankreich: Erste Schlacht an der Marne (bis zum 10. September) beginnt mit der Schlacht am Ourcq: Maunoury mit 8 Divisionen startet am Mittag einen Überraschungsangriff auf Klucks IV. Reserve-Korps (Gronau) in der Nähe von Monthyon. DEUTSCHE TRUPPEN ERREICHEN CLAYE, nur noch 15 km von Paris entfernt. Deutsche Infanterie erstürmt 4 Forts von Maubeuge.
Der 13 Tage andauernde Rückzug über 330 km des Britischen Expeditionskorps von Mons aus endet. Das Alliierte Große Hauptquartier wird in Chaltillon-sur-Seine wieder eingerichtet und Joffre besucht Sir J. French in Melun, um sich der Teilnahme des Britischen Expeditionskorps an der Offensive zu versichern.
Der französische nationalistische Dichter und Verleger Leutnant Charles-Pierre Peguy vom 276. Infanterie-Regiment der Sechsten Armee fällt im Alter von 41 Jahren.

Ostfront

Ostpreußen: SCHLACHT AN DEN MASURISCHEN SEEN bis zum 15. September.
Polen: Die russische Fünfte Armee besiegt das österreich-ungarische II. Korps von der Vierten Armee bei Tomaschow.

Heimatfronten

Großbritannien: ‘Your Country Needs You’ (‘Dein Land braucht Dich’) Rekrutierungs-Plakat erstmals im Londoner Opinion Wochenmagazin abgedruckt. Darauf hin 174.901 freiwillige Meldungen in der nächsten Woche.
Thomas Hardys Gedicht ‘Men Who March Away’ komponiert.

Neutrale

Schweiz: Lenin und seine Familie treffen in Bern ein.

Seekrieg

Nordsee: Der britischen Kreuzer Pathfinder wird unter dem Verlust von 259 Seeleuten vor dem Firth of Forth durch U-21 (Hersing) versenkt. Dies ist der erste Verlust eines Kriegsschiffes durch ein U-Boot auf dem offenen Meer.

Afrikanischen Fronten

Nord-Rhodesien: ca. 116 Deutsche werden vor Abercorn abgeschlagen und treten am 9. September den Rückzug an. Zwischen dem 22. und 25. September trifft ein belgisches Bataillon als Verstärkung dort ein.
In Ostafrika werden 4.000 Mann britischer Truppen mit einer 5.000 Mann starken Träger-Karawane bis zum 11. September bereitgestellt.
Malawisee: Der bewaffnete Dampfer Gwendolen erobert den deutschen Hafen von Alt-Langenburg.

Luftkrieg

Großbritannien: Erste Nacht-Patrouille über London durch eine britische Farman mit den Leutnants Grahame-White und Gates.
Westfront: Die BEF-Korps-Kommandeure ordnen jeder Staffel des RFC ein Flugzeug mit einem Funkgerät zu.
Ostfront: Russisches Artilleriefeuer bringt den Zeppelin L5 in der Nähe von Lemberg herunter. Die 30-köpfige Besatzung wird am nächsten Tag gefangen genommen.

Politik

Großbritannien: LONDONER ABKOMMEN, welches die Alliierten Staaten verpflichtet, keinen Separatfrieden abzuschließen.
Österreich-Ungarn: Das Außenministerium gibt zu, dass es ‘… Angst vor der demütigenden Notwendigkeit hat, die Deutschen zu bitten, uns zu retten.’


Panoramagemälde der Schlacht an der Marne

Panoramagemälde der Schlacht an der Marne: das BEF mit drei Keilen in der Mitte schiebt sich in die Lücke zwischen Klucks und Bülows Armeen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 6. September 1914:
Westfront

Marne: Kluck befiehlt zwei seiner vier Korps, welche südöstlich von Paris vorrücken, dem IV. Reserve-Korps in Eilmärschen zu Hilfe zu kommen. Dem gegenüber steht auch der spätere Marschall Juin mit einer marokkanischen Brigade. Später ruft Kluck auch die zwei verbliebenen Korps zurück, wodurch eine 50 km breite Lücke zwischen seiner und Bülows Armee entsteht, in welche das Britische Expeditionskorps und die französische Fünfte Armee hineinmarschieren. Deutsche Truppen erreichen Provins, 13 km von der Seine entfernt und der südlichste Punkt des deutschen Vordringens. Foch kämpft um die Sümpfe von St. Gond gegen Bülow und Hausen und kann bis zum nächsten Tag zu halten, wobei Villeneuve dreimal den Besitzer wechselt.
Lothringen: Die deutsche Siebte Armee wird aufgelöst. Ein Korps wird nach Westen zum Fluss Ourcq geschickt, zwei der Sechsten Armee unterstellt. Die französische 72. Reserve-Division unternimmt Ausfälle von Verdun aus.
Elsass: Die französischen Deckungstruppen der Burgundische Pforte vereinigen sich mit der 58. Division bei Thann und besetzen bis zum 9. September drei Dörfer, ziehen sich aber nach einem Gegenangriff von General Gade am 11. September wieder hinter die Grenze zurück. Am 18. September kehren sie wieder zurück und besetzen Dannemarie auf Dauer.

Ostfront

Polen: Das österreich-ungarische Zentrum von Dankls Armee wird bei Krasnostaw am Fluss Vyeprj südlich von Lublin gebrochen.
Galizien: Schlacht von Grodek südwestlich von Lemberg bis zum 12. September: Brusilow gegen die Österreicher, deren Zweite Armee nach vergeblichen Angriffen vom Süden aus trotzdem in Panik gerät. Die österreich-ungarischen Truppen graben sich ein.

Südlichen Fronten

Serbien: Die Serben setzen mit Lastkähnen ab 1 Uhr in der Nacht über den Fluss Save östlich von Mitroica und an der Flussschleife von Kupinova in das serbisch-besiedelte Syrmien über.
Ungarn: Die österreich-ungarischen Truppen unter Krauss nehmen 5.000 Mann der serbischen 1. Timok-Division gefangen, welche versuchten über eine nicht fertiggestellte Pontonbrücke wieder über den Fluss Save zurückzugehen. Der Brückenkopf bei Kupinova und zwei Dörfer können jedoch von den Serben gegen Landsturm-Einheiten gehalten werden.

Afrikanische Fronten

Kamerun: 220 Briten (von den 62 entkommen können) werden von 500 Deutschen (126 Gefallene) bei Nsanakang geschlagen und 2 Kanonen und 5 MGs erbeutet. Französische Truppen aus Gabun werden ebenfalls bei Mibang geschlagen.
Ostafrika: 200 Deutschen werden in der Nähe von Tsavo geschlagen, wo erstmals indische Truppen zum Einsatz kommen.

Neutrale

Osmanisches Reich: Zimmermann kabelt dem deutschen Botschafter Wangenheim in Konstantinopel ‘… Unruhen in Arabien, Nordafrika und am Persischen Golf zu schüren.’
Die türkische Dritte Armee in Armenien wird darüber informiert, dass die Armenier die Russen kontaktieren. Die Regierung schickt in die armenisch-besiedelten Provinzen verschlüsselte Geheimnachrichten. dass deren Führer überwacht werden sollen.

Heimatfronten

Deutschland: Der Kaiser lässt eine Proklamation an die französische Bevölkerung verfassen, da er eine Anfrage Joffres zu einem Waffenstillstand erwartet.
Belgien: Generalleutnant Deguise wird zum Gouverneur von Antwerpen gemacht. Ein regelmäßiger Bootsverkehr für Flüchtlinge beginnt auf der Route Tilbury-Antwerpen.


Im Taxi an die Front

Im Taxi an die Front: die Ausfahrt von 6000 Soldaten mit den Autos der Pariser Fuhrunternehmer wird zum gefeierten Ereignis.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Monatg den 7. September 1914:
Westfront

Marne: Maunoury ist in großer Bedrängnis, sodass Gallieni 6.000 Mann Reserven (Brigade der 7. Division) losschickt und sie mit 600 Pariser Taxis (‘Taxis von der Marne’) in der Nacht vom 7./8. September 30 km zum Ourcq fahren lässt. Weitere Truppen folgen auf der Straße und per Eisenbahn.
Der Vorstoß des Britischen Expeditionskorps wird von Klucks Schirm aus Panzerwagen und ausgesuchten Kampftruppen verzögert und erreicht nun den Fluss Petit Morin in der Lücke zwischen den zwei deutschen Armeen. D’Esperey drängt Bülows rechten Flügel um 10 km zurück. Moltke schreibt an seine Frau: ‘Dieser Tag ist der entscheidende Tag.’
Frankreich: Fall von Maubeuge mit 40.000 Kriegsgefangene und 377 Geschütze aus 14 Forts und das zu einem Zeitpunkt, wo die deutschen Granaten fast aufgebraucht waren.

Ostfront

Ostpreußen: Francois mit 40 Bataillone und 200 Geschützen verjagt 16 russische Bataillone und 30 Geschütze (vom XXII. finnische Korps) aus der Gegend bei Biala bis zum 11. September.
Galizien: Schlacht von Tarnarka (bis zum 9. September). Der österreichische General Dankl wird geschlagen. Er befiehlt den Rückzug zum Fluss San am 9. September. Die wieder formierte russische Fünfte Armee setzt ihren Vormarsch fort. Russische Kavallerie erreicht die Karpaten.

Südliche Fronten

Serbien: Zweite österreichische Offensive in der Nacht vom 7./8. September entlang des Fluss Drina mit 4 Korps. Diese gewinnen nur den nördlichen Brückenkopf bei Parasbnitsa in der Save-Flussschleife bei dem Verlust von 4.000 Mann der Fünften Armee.
Ungarn: Eine serbische Kavallerie-Division steht nun mehr als 20 km nördlich vom Kupinovo-Brückenkopf.

Seekrieg

Pazifik: Das Geschwader von Spee kommt bei den Weihnachts-Inseln an. Der ausgesendete Kreuzer Nürnberg durchtrennt das Pazifik-Unterseekabel zwischen Banfield und der Fanning-Insel.

Heimatfronten

Japan: 26,5 Million Dollar Kriegsanleihen genehmigt.
Kanada: Erste Sitzung des Shell-(Granaten)-Komitees. 32.449 Mann Truppen halten eine Parade am Valcartier Camp ab.


Französdische 75-mm-Kanone im Einsatz

Ein französisches 75mm M1897 Feldgeschütz im Einsatz. Die Kanone war sehr mobil und konnte bis zu 20 Granaten in der Minute verschießen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 8. September 1914:

Marne: Der Kampf geht weiter am Ourcq, jede Seite versucht die andere zu überflügeln. Als die deutschen Korps von Maubeuge anfangen einzutreffen, gerät Maunourys Nordflanke ins Wanken. Gallieni rettet wiederum den Tag, indem er weitere Verstärkungen schickt. Das Britische Expeditionskorps überquert den Fluss Petit Morin und greift La Fertesous-Jouarre an. Englische Geschütze beschießen die mit den Truppen von Kluck überfüllten Brücken. D’Esperey überschreitet ebenfalls den Fluss Petit Morin, erobert Montmirail und droht Bülows ganze Front aufzurollen. Foch lässt sich 5-7 km vor wütenden Gegenangriffen von Bülow und Hausen zurückfallen.
Maas: Deutsche Truppen beschießen das kleine Fort Troyon südöstlich von Verdun bis zum 12. September. Das Fort kann aber bereits am 10. September durch eine Kavalleriedivision entsetzt werden.
Lothringen: Die französische 59. Reserve-Division erobert die Ortschaft Ste Genevieve nördlich von Nancy zurück und zählt danach 2.000 deutsche Gefallene.
Belgien: Generalleutnant Deguise wird Kommandant der Festung von Antwerpen.

Luftkrieg

Westfront: Die Piloten Roeckel und Chatelain mit ihrem Artillerie-Beobachtungsflugzeug über dem Abschnitt Vaubecourt an der Marne ermöglichen es den französischen Geschützen über die Hälfte der Artillerie des deutschen XVI. Korps zum Schweigen zu bringen.

Ostfront

Polen: Woyrschs schlesisches Landwehrkorps verliert 8.000 Männer und wird gezwungen sich wieder über die Weichsel zurückzuziehen.
Ostpreußen: Das russische II. Korps hält bei Lötzen einen Durchgang offen.
Galizien: Zweite Schlacht von Lemberg bis zum 11. September. Heftige Kämpfe rund um Ravarusska, 53 km nordwestlich von Lemberg. Die österreich-ungarische Vierte Armee (Auffenberg) wird geschlagen und das XVI. Korps von Brusilow nimmt Mikoiajow.

Südliche Fronten

Serbien: Truppen der österreich-ungarischen Sechste Armee erzwingen einen Übergang über den Fluss Drina an zwei Stellen, einschließlich bei Zvornik in der Nacht vom 8./9. September. Sie treiben die Serben Schritt für Schritt nach Guchevo und den angrenzenden Bergrücken zurück und gewinnen 13 km bis zum 11. September.

Seekrieg

Nordsee: Der britische bewaffnete Hilfskreuzer Oceanic scheitert und sinkt vor den Shetlandinseln. Das britische Schlachtkreuzer-Geschwader und die Flotte aus Harwich durchkämmen erfolglos die leere Helgoländer Bucht.
Indischer Ozean: Der deutsche Leichten Kreuzer Emden beginnt mit seiner spektakulären Kaperfahrt und nimmt den neutralen griechischen Kohlefrachter Pontoporas als erste Prise. Die Emden versenkt 11 britische Handelsschiffe zwischen dem 10. und 27. September und bindet etwa 14 alliierten Kriegsschiffe, welche nach ihr suchen. Insgesamt versenkt sie 23 Handelsschiffe.


Kolonne französischer Soldaten Marne-Schlacht

Ein Priester beobachtet eine durchmarschierende Kolonne französischer Soldaten während der Schlacht an der Marne.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 9. September 1914:
Westfront

Marne: Der deutsche Rückzug beginnt in heftigem Wind und unter strömenden Regen. Oberst Hentsch, Leiter der Abteilung Fremde Heere im Obersten Hauptquartier – Moltkes ständiger ‘Probleme-Macher’ – kommt per Auto zu Bülows Hauptquartier. Bülow erfährt von ihm, dass das Britische Expeditionskorps die Marne überschritten hat. Kluck indessen ist weiter fest entschlossenen, Maunoury zu vernichten und erobert Nanteuil zurück. Kurz vor 12.00 Uhr erreicht Hentsch auch Klucks Hauptquartier und teilt ihm mit, da sich Bülow nun in Richtung des Fluss Vesle zurückzieht, befindet sich seine eigene Armee in der Gefahr einer doppelten Umfassung. Deshalb sei ein koordinierter Rückzug zur Aisne erforderlich. Kluck gibt darauf hin den Befehl zum Rückzug.
Das Britische Expeditionskorps schiebt sich 6-7 km nördlich der Marne vorwärts und d’Esperey erwähnt Fochs X. Korps als leuchtendes Beispiel in einem inspirierenden Tagesbefehl an die Fünfte Armee. Sir J. French befiehlt seinem Britischen Expeditionskorps, um 5 Uhr die Verfolgung der sich zurückziehenden deutschen Truppen fortzusetzen.
Joffre befiehlt einen koordinierten Angriff durch das BEF im Nordosten mit seinem linken Flügel an Soissons und d’Esperey auf seinem Rechten, um den Fluss Marne zu erreichen und einen Brückenkopf bei Chateau-Thierry zu errichten. Maunoury, auf seiner linken Seite, soll nach Norden vorstoßen und den deutschen rechten Flügel umfassen. Obwohl diese Befehle um 01:45 Uhr ausgegeben werden, beginnt Maunoury erst zwischen 14 und 16 Uhr mit dem Vormarsch, nachdem seine Aufklärungsflugzeuge festgestellt haben, dass sich die deutschen Kolonnen bereits auf dem Rückzug befinden.
Kluck versucht die alliierte Front in nordöstlicher Richtung zu passieren, um wieder Kontakt mit Bülow zu gewinnen, welcher laufende Rückzugskämpfe mit der Vorhut des BEF hat und seine Truppen auf neue Marschwege umleiten muss.
Belgien: Kaiser Wilhelm II. befiehlt die Einnahme von Antwerpen. General Beseler erhält das Kommando über die Belagerungsoperationen.
Ein Panzerzug der Royal Navy mit 6 x 12-cm-Geschützen vereinigt sich mit den Belgiern, um einen zweiten Ausfall mit 6 Divisionen zu machen. Bis zum 13. September stoßen sie 25 km weit vor und zwingen das deutsche IX. Reserve-Korps den Vormarsch südlich zu stoppen, haben aber 8.000 Mann Verluste.
Lothringen: Ein französischer Nachtangriff scheitert, trotzdem geht das deutsche VIII. Korps am 12. September wieder auf den Fluss Meurthe zurück.

Ostfront

Ostpreußen: Francois schneidet die Russen vor Lötzen ab und nimmt 60 Kanonen und 5.000 Kriegsgefangene, nachdem er knapp 130 km in vier Tagen marschiert war.
Galizien: Beide Seiten greifen sich in den bisher heftigsten Kämpfe gegenseitig an. Die Österreicher stoßen auf Grodek vor.

Südliche Fronten

Ungarn: Serbische Truppen erobern nach heftigen Kämpfen zwei Dörfer westlich von Belgrad bis zum 10. September. Die Belgrader Garnison besetzt Semlin auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses.
Bosnien: Die Montenegriner fallen wieder ein und besetzen Visegrad am 14. September.
Serbien: Der ungarische Komponist (zeitgenössisch Bartok) Aladar Rado fällt bei Boljevci an der Save im Alter von 32 Jahren.

Seekrieg

Pazifik: Der australische Kreuzer HMAS Melbourne besetzt die Nauru-Insel und zerstört die deutsche Funkstation.

Heimatfronten

Deutschland: Der deutsche Reichskanzler listet in seinem geheimen ‘September-Programm’ weitgehende Kriegsziele auf.
Kaiser Wilhelm II. pro-Muslimische Proklamation:
alliierte muslimische Kriegsgefangenen sollen ins Kalifat (Sultan in Konstantinopel) geschickt werden.
1. Kriegsanleihe eröffnet. Es folgen weitere alle sechs Monate.


Deutsche Gefangene an der Marne

Französische Soldaten eskortieren einige der 29.000 deutschen Kriegsgefangenen nach der Schlacht an der Marne.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 10. September 1914:
Westfront

Marne: Erste Schlacht an der Marne endet. Joffre befiehlt eine schnelle Verfolgung (‘der Sieg liegt jetzt in den Beinen der Infanterie’) von Kluck. Maunoury schließt zum Britischen Expeditionskorps auf. Das französische X. Korps marschiert 20 km vorwärts.
Der erste britische General wird getötet: Brigade-General N. Findlay von der 1. Division CRA durch Artilleriebeschuss.
Der formelle Operationsbefehl des deutschen Großen Hauptquartiers wird um 16:30 Uhr ausgegeben und bestätigt den Rückzug von der Marne. Die Zweite Armee soll hinter den Fluss Vaste zurückgehen, Kluck wird Bülow unterstellt und beide sollen hinter den Fluss Aisne zurückfallen. Die Dritte, Vierte und Fünfte Armee sollen an ihren weiterhin ‘ruhigen’ Fronten die Linie Reims-Verdun halten.

Ostfront

Ostpreußen: Rennenkampf deckt seinen Rückzug (150 km in 50 Stunden) mit einem Gegenangriff und räumt Insterburg.
Polen: Zweite Schlacht von Krasnik. Dankl wird geschlagen, ebenso wie auch Erzherzog Joseph bei Opole. 40.000 bzw. 50.000 Mann verloren.
Galizien: Dragomirows Kavallerie-Korps und Plehews Fünfte Armee drehen gegen Auffenbergs linken Flügel ein. Eine Attacke von 7 Staffeln von Kaledins 12. Kavallerie-Division trifft auf einen Angriff der österreich-ungarischen Zweiten Armee, nach dem diese Kornilows russische 48. Division (26 Kanonen verloren) an Brusilows südlicher Flanke überflügelt hat.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: 300 Deutschen besetzen Karungu der Nähe vom Victoria-See und bedrohen Kisii. 300 britische Soldaten zwingen die Deutschen am 13. September sich zurückziehen, jedoch ziehen diese ihrerseits auch ab.

Heimatfronten

Großbritannien: Das House of Commons stimmt für eine zweite Armee-Rekrutierung von 500.000 Männern. 439.000 Rekruten sind seit dem 4. August zusammen gekommen. Die Aufstellung 12 weiterer, neuer Armee-Divisionen wird zugelassen.
Deutschland: 12 Jäger-Bataillone werden aufgestellt.
Kaiser Wilhelm II. schickt ein Telegramm an US-Präsident Wilson, in dem er mitteilt, dass ‘mein Herz blutet’ wegen Belgien, aber die Schuld trügen die Belgier selbst. Auch verurteilt er den Einsatz von ‘Dum-Dum’-Geschossen durch die Alliierten.


Franzosen erschiessen deutschen Kriegsgefangenen

Ein französisches Erschießungskommando exekutiert einen deutschen Kriegsgefangenen. Solche Dinge spielten sich mit dem Eintreten des Grabenkrieges nicht mehr ab.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 11. September 1914:
Westfront

Marne: ALLIIERTE VERFOLGUNG ZUM FLUSS AISNE. Foch erreicht Chalons-sur-Marne und Maunoury Compiegne. Joffre kabelt der Regierung in Bordeaux ‘Die Schlacht an der Marne ist eine unbestreitbarer Sieg für uns’.
Vogesen: Das französische XIV. Korps besetzt wieder St. Die.

Ostfront

Galizien: Brusilow nähert sich Grodek. Der österreich-ungarische Generalstabschef von Hötzendorf gibt den Befehl zum allgemeinen österreichischen Rückzug in strömenden Regen hinter Fluss San um 17:30 Uhr heraus, nachdem es Auffenbergs Vierter Armee gelungen ist einer Einschließung zu entkommen – dank dem Abfangen unverschlüsselter russischer Funknachrichten. Er kann auch eine Brigade von Kraftfahrzeugen am 12./13. September in Sicherheit bringen, wird aber trotzdem bald durch Erzherzog Joseph Ferdinand ersetzt.

Südliche Fronten

Ungarn: Die österreich-ungarischen Truppen verschanzen sich hinter dem Römischen Kanal in Syrmien. Die Serben sind über 30 km tief nach Ungarn eingedrungen.
Bosnien: Die Montenegriner brechen bei Foca durch und führen bis tief ins Land Überfälle durch.

Seekrieg

Deutsch-Neuguinea: ca. 600 Australier landen ohne Widerstand, aber es gibt Scharmützel im Landesinneren.

Geheimkrieg

Westfront: Die Franzosen übergeben dem Nachrichtendienst des Britischen Expeditionskorps die ersten 15 Brieftauben.

Heimatfronten

Großbritannien: Churchill spricht bei einer All-Parteien-Veranstaltung ‘Call to Arms’ (‘Ruf zu den Waffen’) in London, aber das Irische Selbstverwaltungsgesetz der Tories (‘Irish Home Rule‘) hält ihn von einer Rede im Birmingham am 14. September ab.


Französische Offiziere an der Aisne

Französische Offiziere von Kavallerie und Infanterie überwachen den Gefechtsverlauf an der Aisne.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 12. September 1914:
Westfront

Aisne: Erste Schlacht an der Aisne beginnt und endet am 28. September. Um 3 Uhr überwindet die britische 11. Brigade nach einem 50-km-Marsch den Fluss Venizel 5 km östlich von Soissons über eine beschädigte Brücke und findet die Deutschen auf den anliegenden Höhen vor, ebenso wie dies die französische 45. Division tut.
Das französische I. Korps erobert Reims zurück. Bülow übernimmt das Kommando über den gesamten rechten deutschen Flügel aus der Ersten, Zweiten und Siebten Armee. General Einem ersetzt den kranken Hauser bei der Dritten Armee.
SCHLACHT VON DER GRANDE COURONNE ENDET: alleine die französische 74. Reserve-Division hat mehr als 5.140 Mann seit dem 24. August verloren.

Ostfront

Ostpreußen: Die Russen räumen Tilsit. Deutsche Truppen erreichen Wirballen und Suwalki auf der russischen Seite der Grenze.
Polen und Galizien: Grodek fällt, nach dem die Österreicher sich über 6 Brücken unter schwerem Artilleriefeuer über den Fluss San zurückgezogen haben.

Südliche Fronten

Ungarn: Die serbische Erste Armee erstürmt Jarak durch den Fluss Save hinweg, aber Nachrichten von der Drina halten den Vorstoß am Abend an und führen zu einem methodischen und ungehinderten Rückzug zurück nach Serbien bis zum 14. September.
Serbien: Das österreich-ungarische XIII. Korps überschreitet den Fluss Drina bei Kuriachista in der Nacht vom 12./13. September und bedroht das Jadar-Tal von Norden aus. Dies ist der Beginn eines unübersichtlichen Kampfes in Wäldern und auf Berggipfeln.

Seekrieg

Nordsee: Erster britischer U-Boot-Erfolg. E9 (Horton) versenkt den deutschen Kleinen Kreuzer Hela 6 sm Süd-südwestlich von Helgoland. E9 kehrt unter einer Piraten-Flagge (‘Schädel und gekreuzte Knochen’) in den Heimathafen zurück, was den Beginn der U-Boot-Patrouillen-Tradition der Royal Navy einläutet.

Luftkrieg

Westfront: Ein Sturm zerstört 4 Flugzeuge der 5. Staffel des Royal Flying Corps bei Saponay. Eine Abteilung der französischen 16. Dragoner erobert den deutschen Luftfahrtpark in der Nähe von Villers-Cotterets.

Ferner Osten

Deutsch-Neuguinea: Australische Truppen besetzen Rabaul und Herberts. Die formelle Übergabe erfolgt am nächsten Tag.

Heimatfronten

Russland: Das STAWKA kabelt dem Kriegsministerium, dass es mehr Munition benötigt.


Russische Truppen im Gefecht in Ostpreussen 1914

Russische Truppen im Gefecht in Ostpreußen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 13. September 1914:
Westfront

Aisne: Die Masse des Britischen Expeditionskorps und Teile der französischen Sechsten und Fünften Armeen überqueren den Fluss Aisne und stoßen bis zu 12 km darüber hinaus vor. Die Deutschen entkommen der Katastrophe nur um eine Stunde: die 16 km breite Lücke nördlich des Flusses zwischen den Armeen von Kluck und Bülow kann gerade noch um 14:30 Uhr durch die Ankunft des XV. Korps aus dem Elsass und dem VII. Reservekorps aus Maubeuge, welches 65 km in 24 Stunden marschiert ist, geschlossen werden. Nur Conneaus Kavallerie-Korps gelingt es durch die Lücke vorzustoßen, es muss sich aber schnell wieder zurückziehen.
Falkenhayn, der neue Chef des Obersten Generalstabes, kann nun seinen Plan für den schlimmsten Fall, sich weitere 65 km auf den Fluss Oise zurückzuziehen, verwerfen. Französische Truppen besetzen Soissons und Amiens.

Ostfront

Ostpreußen: Die russische Nachhut verzögert die deutsche Verfolgung bei Wilkoviski und zieht sich über die Grenze zurück, wo sie aber vernichtet wird.

Südliche Fronten

Albanien: Italienische Truppen landen in dem Adriahafen Valona an.

Ferner Osten

Tsingtau: Japanische Truppen besetzen den Bahnhof von Kiaochao, wogegen China protestiert.
Südwest-Pazifik: Die Australier besetzen Bougainville auf den Salomon-Inseln.


Deutsche Truppen im Schützengraben 1914

Deutsche Truppen im Schützengraben. Mit dem ersten Eingraben der Truppen und der Dominanz der zahlenmäßig immer mehr zunehmenden Maschinengewehre auf dem Gefechtsfeld ist es mit dem Bewegungskrieg im Westen vorbei.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 14. September 1914:
Westfront

Aisne: Trotz großer Anstrengungen (das I. Korps des BEF nimmt 12 Kanonen) sind die Bündnispartner nicht in der Lage, ihre schmalen Brückenköpfe über den Fluss Aisne gegen die deutschen Schützengräben zu vergrößern.
MOLTKE LEGT DAS AMT DES DEUTSCHEN GENERALSTABCHEFS NIEDER UND VON FALKENHAYN WIRD NACHFOLGER, was aber erst am 3. November öffentlich gemacht wird.
Fochs Neunte Armee ist nicht in der Lage die Straße Reims-St. Menehould zu überqueren und es fehlt ihr auch an Artillerie, um die Höhen von Moronvillers am 16./17. September zu nehmen.
Lothringen: Leutnant de Lattre (12. Dragoner, 2. Kavallerie Division) tötet 2 bayerische Ulanen mit seinem Schwert, wird aber selbst von einer Lanze westlich von Pont-à-Mousson (Mosel) im Alter von 25 Jahren getötet. Er wird mit dem Verdienstorden der Ehrenlegion ausgezeichnet.

Ostfront

Das russische Oberkommando STAWKA befiehlt alle Funkmeldungen zu verschlüsseln. Der österreich-ungarische Hauptmann Pokorny knackt den Code aber schon am 19. September.
Polen und Galizien: Die Russen besetzen die Drohobvcz-Ölfelder und überschreiten den Fluss San an seiner Mündung bei der Verfolgung der österreich-ungarischen Truppen. Lechitski Neunte Armee kann Sandomir an der Weichsel zurückerobern.

Seekrieg

Südatlantik: Ein 90-minütiges Gefecht zwischen Hilfskreuzern. HMS Carmania (beschädigt) versenkt die deutsche Kap Trafalgar, als diese Kohlen bei der brasilianischen Insel Trinidads aufnimmt.
Pazifik: Admiral Spees Flotte kommt bei Samoa an, findet den Hafen aber leer vor.

Heimatfronten

Großbritannien: König und Königin zu Besuch bei verwundeten Offiziere im Princess Henry of Battenberg’s Hospital in London.


Gefallene Russein in der Schlacht an den Masurischen Seen

Gefallene Russen in der Schlacht an den Masurischen Seen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 15. September 1914:
Westfront

Erste Schlacht an der Aisne: Um 01:15 Uhr kabelt Joffre seinen Armeebefehlshabern: ‘Es scheint, … der Feind ist dabei… den Kampf anzunehmen, in vorbereiteten Stellungen nördlich der Aisne … es ist jetzt nicht mehr eine Frage der schnellen Verfolgung, sondern des methodischen Angriffs’. Weiterhin ein Patt, da Maunoury nicht in der Lage ist – wie befohlen – mit einem Korps und Conneaus Kavallerie den deutschen rechten Flügel im äußersten Westen zu überflügeln, welcher mit dem IX. Reservekorps von Antwerpen verstärkt wurde. Allerdings hält er den Druck auf die deutsche Flanke in der Nähe von Noyon bis zum nächsten Tag aufrecht.
Erste deutsche Befehle ergangen, Artillerie-Munition aufgrund der nur noch geringen Vorräte einzusparen. 26.000 Eisenbahnbautruppen fangen an die Strecken im Westen wieder herzustellen, aber es sind nur 500-650 km in Belgien nutzbar.

Ostfront

Ostpreußen: Die Schlacht an den Masurischen Seen endet (begann am 18. September). Die Russen bereiten sich darauf vor, am Niemen Widerstand zu leisten.
Bukowina: Russische Truppen besetzen die Hauptstadt Tschernowitz.

Südliche Fronten

Serbien: Die serbische Erste Armee beginnt damit, die Verteidiger im Drina-Abschnitt zu verstärken. Die serbische Uzice-Armee überquert die Drina an zwei Stellen in Bosnien mit dem Ziel Vlasenica einzunehmen.

Afrikanische Fronten

Südafrika: REBELLION BEGINNT. Die Rebellen treffen sich in Potchestroom, wobei General de la Rey versehentlich auf dem Weg dorthin erschossen wird. Armeebefehlshaber General Beyers tritt zugunsten des Verteidigungsministers General Smuts zurück. Oberstleutnant Maritz, der den Einsatz gegen Deutsch-Südwestafrika führt, weigert sich Smuts Aufforderung nach Pretoria zu kommen, Folge zu leisten und tritt am 25. September zurück.
Die Rekrutierung des 1. Rhodesien-Regiment beginnt.
Victoria-See: Die zum Kanonenboot umgebaute britische Fähre Winifred wird von der Karungu-Bucht von der deutschen Mwanza (mit 7-Pfünder und 2 MGs bewaffnet) zurückgeschlagen und findet am nächsten Tag heraus, dass die Deutschen von Mwanza aus hergekommen sind.

Politik

Deutschland: Zimmermanns Note an den US-Botschafter in Berlin, mit der er versucht, dass ein ‘Weisser Waffenstillstand’ in Afrika eingehalten wird.
USA: US-Bemühungen für Friedensverträge mit Frankreich, Großbritannien, Spanien und China.

Heimatfronten

Frankreich: Das Blatt Echo de Paris schreibt: ‘Der Flügelschlag des Sieges wird unsere Armeen an den Rhein tragen.’
18 Pariser Automobilfabriken, angeführt durch Renault, produzieren jetzt 10.000 Artillerie-Granaten (im Januar 1915 werden 63.000 produziert).
Großbritannien: Churchill hält eine Konferenz der Admiralität über Flugzeuge ab, in der beschlossen wird, dass drei Firmen Wasserflugzeuge bauen sollen.
Deutschland: Die Kölnische Volkszeitung berichtet von einem belgischen Priester, der Deutsche mit einem Maschinengewehr in der Kirche beschossen hat.


Japanisches Farman Wasserflugzeug

Ein japanisches Maurice Farman Wasserflugzeug kommt an die Seite eines Wasserflugzeug-Tenders.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 16. September 1914:
Luftkrieg

Ferner Osten: Erster Angriff auf ein Kriegsschiff durch ein seegestütztes Flugzeug. Eine japanische Farman startet vom Wasserflugzeug-Tender Wakamiya Maru und bombardiert und beschädigt einen deutschen Minenleger bei Tsingtau (China).

Westfront

Aisne: Sir J. French befiehlt dem Britischen Expeditionskorps sich einzugraben. Die britische 6. Division kommt an der Aisne an. Haig in seinem Tagebuch: ‘… unsere Kanoniere können es nicht mit den schweren Batterien des Feindes aufnehmen.’ Britische Panzerwagen (Kommandant Samson von der Royal Navy) verjagen deutsche Ulanen in der Nähe von Doullens. Die französische Fünfte Armee erreicht das Plateau von Craonne.

Ostfront

Schlesien: Die deutsche Neunte Armee wird neu aufgestellt, um Schlesien zwischen dem Fluss Oder und der polnischen Grenze zu decken.
Galizien: Die Russen marschieren auf Przemysl zu.

Südliche Fronten

Serbien: Serbische Gegenangriffe erobern einige Höhen um Krupani bis zum 18. September zurück, bevor ein lang andauerndes Patt im Grabenkrieg eintritt. Die Österreicher mit dem Korps von Krauss gewinnen zwei Brückenköpfe südlich des Flusses Save bevor eine ähnliche Pattsituation eintritt.

Heimatfronten

Italien: Ministerpräsident Salandra findet heraus, dass der Armee Artillerie, Offiziere, Winterkleidung und Pferde in großer Zahl fehlen. Diese Tatsache bestärkt seine Neutralitätspolitik.
Osmanisches Reich: Die britische Marinemission verlässt die Türkei. Die türkische Armee ist nahezu vollständig mobilisiert mit 4 Armeen (13 Korps mit 36 Divisionen oder ca. 400.000 Soldaten mit 1.000 Kanonen).

Afrikanische Fronten

Kamerun: Das britische Kanonenboot Dwarf versenkt das bewaffnete deutsche Schiff Nachtigal auf dem Fluss Bimbia, obwohl es zuvor von diesem gerammt wird.


Französische Französische Infanterie deckt ein  Kanalufer

Französische Infanterie deckt ein Kanalufer. Der Offizier trägt immer noch sein auffälliges Kepi, aber die Soldaten haben ihr Bestes getan, um möglichst wenig aufzufallen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 17. September 1914:
Westfront

Belgien: Schlacht von Mallnes-Aerschot endet. Die belgische Armee zieht sich wieder nach Antwerpen zurück. General Beselers ‘Heeresgruppe Antwerpen’ wird gebildet.
Somme: General Bridoux, der neue Kommandant des französischen I. Kavallerie-Korps fällt bei einem Angriff auf deutsche Versorgungslinien östlich von Peronne (de Mitry übernimmt das Korps).
Aisne: Die französische Sechste Armee gewinnt 6-7 km zwischen Soissons und Compiegne. Die Briten wehren die Deutschen westlich von Chemindes-Dames ab. Die französische Fünfte Armee räumt Craonne und wird westlich des Aisne-Kanals zurückgetrieben.

Seekrieg

Nordsee: Churchill hält eine Konferenz über die Strategie der Grand Fleet am Loch Ewe ab. Es stehen ein Einbruch in die Ostsee oder ein Angriff auf Helgoland zur Debatte, aber Keyes schlägt stattdessen die Entsendung von 2 U-Boote in Ostsee vor. Die Flotte kehrt unverrichteter Dinge nach Scapa Flow am 24. September zurück.

Afrikanische Fronten

Südafrika: Deutsche Überfälle an der Grenze in der Nähe von Nakob.
Kamerun: 57 nigerianische Polizisten wehren deutsche Soldaten bei Takum ab. Die alliierten Truppen erreichen Lagos.

Geheimkrieg

Westfront: Kryptographen werden jedem französischen Armeehauptquartier zugeteilt.

Heimatfronten

Australien: Der neue Labour-Premierminister Fisher verkündet: ‘Australien wird Großbritannien bis zum letzten Mann und zum letzten Schilling unterstützen’.


Britische Soldaten gehen in Deckung

Britische Soldaten gehen am Straßenrand in Deckung.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 18. September 1914:
Westfront

Aisne: Joffre befiehlt Maunoury bei Soissons-Bailly anzuhalten, bis die Bildung der neuen Zweiten Armee (Castelnau) nordwestlich von Noyon abgeschlossen ist. ALLIIERTER VORMARSCH BLEIBT LIEGEN, das Britische Expeditionskorps steht unter starkem Druck in Troyan und die französische Fünfte Armee in Reims. DEUTSCHES BOMBARDEMENT VON REIMS: intensiver ‘Hass-Übungsbeschuss der Kathedrale’ (bis Oktober 1918).

Ostfront

Hindenburg wird Oberbefehlshaber der deutschen Armeen an der Ostfront, Ludendorff trifft den österreich-ungarischen Generalstabschef v. Hötzendorf, nachdem Falkenhayn am Vortag Hindenburg befohlen hat, den Österreichern zu Hilfe zu kommen.

Ferner Osten

Tsingtau: Unangefochtene japanische Landung in der Laoshan-Bucht, 50 km östlich des Hafens.

Afrikanische Fronten

Südwest-Afrika: 1.824 Mann südafrikanischen Truppen unter Oberst Beves besetzen den evakuierten Hafen der Lüderitz-Bucht.

Seekrieg

Adria: Eine französische Marine-Mission unter Grellier landet mit ca. 140 Mann und 6 Kanonen bei Antivari in Montenegro an.

Heimatfronten

Großbritannien: Das Parlament vertagt das Gesetz zur Irish Home Rule (irischen Selbstverwaltung) auf die Zeit nach dem Krieg und erhält dafür königliche Zustimmung. Ministerpräsident Asquith hält eine Rekrutierungs-Rede in Edinburgh (danach in Dublin am 25. September).
Frankreich: Der Bildungsminister bittet alle Lehrer, lokale Kriegsaufzeichnungen zu führen.


Britische Royal Marines 1914

Britische Royal Marines im Einsatz bei der Verteidigung von Hafeneinrichtungen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 19. September 1914:
Westfront

Champagne: Die französisch Fünfte Armee steht bis zum 21. September in Gefechten rund um Reims.

Seekrieg

Nordsee: Eine Brigade der Royal Marines Brigade landet in Dünkirchen, wo zuvor bereits 250 Mann mit Panzerwagen angelandet waren.
Adria: Ein französisches Geschwader beschießt Cattaro.
Ägypten: Die 3. (Lahore) Division der ‘A’-Einheiten des Indischen Expeditionskorps läuft in Richtung Marseille aus, wo sie am 26. September anlanden.

Luftkrieg

Flandern: Die Luftwaffe der Royal Navy aus Dünkirchen etabliert den Binnenflugplatz Morbecque, 5 km nördlich von Hazebrouck.

Politik

Anglo-Französisch-Garantie für die belgischen Kolonien.

Heimatfronten

Großbritannien: Lloyd George ‘Ramshackle Empire’ Rekrutierungsrede an den London Welsh Fussball-Club.


Farbiger französischer Soldat 1914

Farbiger französischer Soldat. In der französischen Armee – wie auch in der ihres englischen Verbündeten – dienen zahlreiche Kolonialsoldaten.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 20. September 1914:
Westfront

Maas: Kronprinz Wilhelm beginnt mit 3 Korps westlich von Metz mit einem Angriff in Richtung St. Mihiel bis zum 25. September, nimmt 3 Dörfer und Geländegewinne auf einer 20 km breiten Front, wird aber am Fort Troyon zurückgeschlagen. Eine Brigade britischer Royal Marines Brigade und die Oxfordshire-Husaren werden bei Dünkirchen ausgeschifft.
Aisne: Die französische Zweite Armee wird nordwestlich von Noyon wieder aufgestellt. Das deutsche VII. Reservekorps vertreibt eine marokkanische Division aus drei Stellungen. Das Britische Expeditionskorps wehrt drei Angriffe ab.

Ostfront

Ostpreußisches Grenzgebiet: Die Russen räumen Augustowo und deutsche Truppen belagern die Festung Osovyets.
Polen: Unter gießendem Regen beginnt General Novikows 25.000 Mann starkes Kavallerie-Korps mit einem Angriff nördlich von der Weichsel, wird aber durch den deutschen Vormarsch nach Norden umgeleitet und sein Bericht wird am 25. September auch entschlüsselt.

Seekrieg

Ostafrika: Der britische Kreuzer Pegasus wird in Sansibar vom deutschen leichten Kreuzer Königsberg überrascht und versenkt.

Heimatfronten

Frankreich: Der Kriegsminister bittet die Industriellen in Bordeaux, die Produktion von Artillerie-Granaten zu steigern.


Deutsche Infanterie in offener Formation

Deutsche Soldaten warten in offener Formation auf den Befehl zum Angriff, damit die Verluste zuvor geringer bleiben.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 21. September 1914:
Westfront

Französische Truppen besetzen Noyon und kämpfen um Lassigny bis zum nächsten Tag. Das Bayerische III. Korps stößt auf St. Mihiel vor, wodurch ein bis September 1918 bestehender Frontbalkon entsteht. Aber Sarrail kann den bayerischen Vormarsch bis zum 24. September westlich der Maas bei Bar-le-Duc zum Stehen bringen.

Ostfront

Ostpreußisches Grenzgebiet: Die deutsche Achte Armee erreicht den Fluss Niemen und treibt die Russen bis zum 24. September darüber hinweg.
Galizien: Plehwes Fünfte Armee nimmt Jaroslaw am Fluss San.

Seekrieg

Atlantik: Der deutsche Leichte Kreuzer Karlsruhe versenkt das neutrale holländische Handelsschiff Maria – welches allerdings Weizen für Belfast geladen hat – und den britischen Frachter Cornish City.

Ferner Osten

Deutsch-Neuguinea: Die deutschen Soldaten kapitulieren. Die Australier hatten 10 Gefallene, die Deutschen 42.

Afrikanische Fronten

Südwest-Afrika: Rhodesische Polizei und Truppen besetzen Schuckmannsburg, dem Hauptort im Caprivi-Streifen.
Kamerun: Das französische Kanonenboot Surprise landet 600 Soldaten an, welche Ukoko nehmen sollen.

Heimatfronten

Großbritannien: Churchill hält eine Rekrutierungs-Rede vor 15.000 Menschen in Liverpool, in der er zum Besten gibt, daß die deutsche Marine ‘wie Ratten aus einem Loch’ heraus gewühlt werden muss.


Panzerkreuzer Cressy

Panzerkreuzer Cressy. Ihr Schicksal war ein schreckliches Omen für die Zukunft. In einer geraden Reihe vor der holländischen Küste langsam dahin dampfend, zusammen mit zwei ihrer Schwesterschiffe – Hogue und Abukir – wurde sie von dem deutschen U-Boot U-9 angegriffen. Alle drei Kreuzer wurden versenkt, einer nach dem anderen, mit dem Verlust von 1500 Mann.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 22. September 1914:
Seekrieg

Nordsee: Die 3 alten britischen Panzerkreuzer Abukir, Cressy und Hogue werden von U-9 (Weddigen) innerhalb einer Stunde torpediert und alle versenkt. Es gibt 1.459 Tote, 837 Mann werden durch Fischereiboote und Einheiten der Harwich-Flottille gerettet.
Indischer Ozean: Der deutsche Leichte Kreuzer Emden beschießt die Einrichtungen der Burmah-Öl-Gesellschaft bei Madras mit 125 Granaten. 50.000 t Öl werden in Brand gesetzt.
Pazifik: Spee beschießt Papeete auf Tahiti und torpediert das alte französisch Kanonenboot Zelee.

Westfront

Erste Schlacht von Picardie (bis 26. September) beginnt, als die französische Zweite Armee Roye und Montdidier erreicht, nur um am nächsten Tag blockiert zu werden. Der französische Schriftsteller Leutnant Alain-Fournier fällt im Alter von 27 Jahren, als er einen Zug bei einem Sturmangriff bei Vaux-les-Palaneix anführt. Eine französische Brigade erobert Douai zurück.
Belgien: 7 Abteilungen (insgesamt 700 Mann) der belgischen ‘Freiwilligen Radfahrer’ verlassen Antwerpen und unterbrechen deutsche Eisenbahnverbindungen in drei Provinzen.

Ostfront

Polen: Die neue deutsche Neunte Armee mit 250.000 Mann kommt nördlich von Krakau an. Nur noch 2 Korps verbleiben in Ostpreußen. Großherzog Nikolaus hält Kriegsrat in Kholm ab und will an der Weichsel umgruppieren, um Ludendorff in eine Falle laufen zu lassen und dann nach Deutschland einzufallen.
Galizien: Die Russen nähern sich Przemysl, welches schon erstmals am 18. September beschossen wurde.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: Botha wird britischer Befehlshaber in Ostafrika. Das an der Küste gelegene Fort Majoreni wehrt 300 deutsche Soldaten ab. Die Briten evakuieren dann aber nach Gazi, 40 km südlich von Mombasa (Ankunft am 26. September). Das deutsche Ziel ist es ab dem 29. September diesen Hafen zu erobern und zu zerstören, aber der erwartete Kreuzer Königsberg trifft nicht zur Unterstützung ein.

Luftkrieg

Deutschland: Erster britischer Luftangriff auf Deutschland. 4 Sopwith Tabloid der Royal Navy
greifen von Antwerpen aus die Zeppelin-Hallen in Köln und Düsseldorf an. Flug-Leutnant Collet wirft 3 x 20-Pfund-Bomben (UXB) in Düsseldorf ab.
Westfront: Eine BE2 des Royal Flying Corps wird beim Versuch, einen deutschen Aufklärungs-Ballon zu bombardieren, von einem Albatros-Zweisitzer angegriffen. Der englische Pilot wird dabei verwundet.
Großbritannien: Das Luftschiff Beta der Royal Navy patrouilliert über dem nebelverhangenen London, um die Sichtbarkeit potenzieller Ziele für deutsche Zeppelin-Angriffe auszutesten.

Heimatfronten

Großbritannien: Die Regierung bestellt zusätzlich 50 Vickers-MG pro Woche für die französische Armee.


Kanadische Rekruten im Trainingscamp 1914

Eine Gruppe ‘kampfbereiter’ kanadischer Rekruten des Expeditionskorps in einem Trainingscamp.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 23. September 1914:
Westfront

Rupprechts Sechsten Armee beendet ihre Verlegung von Lothringen nach Artois, welche am 16. September begonnen hatte.
Aisne: Die Frontlinie verlängert sich nördlich entlang des Flusses Oise und Kämpfe finden in der Nähe von Lassigny statt.

Heimatfronten

Großbritannien: Rekord an Goldreserven mit 51,6 Milliarden Britischer Pfund.
Kanada: Die Einschiffung des CEF (Kanadisches Expeditionskorps) beginnt.

Südliche Fronten

Bosnien: Serbische und montenegrinische Truppen bedrohen kurzzeitig Sarajewo, aber 2 österreich-ungarische Gebirgsbrigaden greifen tatkräftig ein.

Ferner Osten

Tsingtau: Die ersten von 1.369 britischen Soldaten mit 250 Maultieren aus Tientsin (Nordchina) landen bei Laoshan an, um die Japaner gegen den deutschen Hafen zu unterstützen.

Afrikanische Fronten

Kamerun: Der britische Kreuzer HMS Challenger kommt an der Mündung mit 6 Transportschiffen an. 4.962 Mann alliierter Truppen und 16 Kanonen sowie 4.356 Träger werden angelandet.


Britische Truppen unter Artilleriefeuer

Britische Truppen geraten unter deutsches Artilleriefeuer.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 24. September 1914:
Westfront

Deutschen Truppen erobern Peronne am Fluss Somme zurück, nur um es anschließend wieder zu verlieren. Joffre befiehlt den ökonomischen Einsatz von Artillerie-Granaten, welcher auf 3 Granaten je Kanone am Tag begrenzt wird.
Aisne: Das Britische Expeditionskorps setzt erstmals seine ersten 4 Batterien 6-inch-Haubitzen ein.
Argonne: Leutnant Erwin Rommel wird in der Nähe von Varennes verwundet.
Belgien: Joffre fordert einen dritten Ausfall der belgischen Armee.

Ostfront

Galizien: Erste Belagerung von Przemysl beginnt (bis 9. Oktober). Ivanow beginnt verdeckt damit, von westlich des Fuß San 3 Armeen mit 30 Divisionen nach östlich der Weichsel zu verlegen, für eine Offensive von Polen aus (bis 11. Oktober).

Südliche Fronten

Serbien: Fast 30.000 Mann österreich-ungarischer Verluste seit dem 8. September. Eine einzige serbische Division hat alleine 6.000 Mann Verluste.

Ferner Osten

Deutsch-Neuguinea: ca. 200 australische Soldaten besetzen die Ortschaft Friedrich Wilhelm (Madang) auf dem Festland.

Afrikanischen Fronten

Ostafrika: 50 Deutsche in Kanus besetzen eine belgische Insel im Kiwusee.
Südafrika: 2.500 südafrikanische Soldaten erreichen Ramans Drift.


Pferdestall deutscher Kavallerie bei St. Mihiel

Pferdestall der deutschen Kavallerie in St. Mihiel, Lothringen. Fast eine Million der treuen Vierbeiner sind beim Westfeldzug dabei.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 25. September 1914:
Westfront

Maas: Bayerische Truppen dringen in St. Mihiel ein, nach der Erstürmung des von den Franzosen verteidigten Camp-des-Romains. Dubail treibt sie aber bald wieder an den Stadtrand.
Aisne: Das deutsche II. Korps erobert Noyon.
Somme: Die Schlacht von Albert beginnt damit, daß Castelnau aus Lassigny-Noyon vertrieben wird.

Heimatfronten

Italien: Der italienische Generalstabschef Cadorna erkennt, dass vor März 1915 keine Offensive möglich ist.


Deutsche Schutztruppe wehrt südafrikanischen Kavallerieangriff ab

Die deutsche Schutztruppe von Südwestafrika wehrt bei Sandfontain einen Angriff südafrikanischer Kavallerie ab.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 26. September 1914:
Westfront

Somme: Erste Schlacht von Picardie endet. Castelnau hält auf der Linie Ribecourt-Roye-ChaulnesBray-sur-Somme an, um die Bildung der neuen Zehnten Armee zu seiner Linken zu abzuwarten. Das deutsche XIV. Korps nimmt Bapaume.
Das britische ‘Indische Expeditionskorps’ beginnt mit der Ausschiffung in Marseille.
Belgien: DIE DEUTSCHE BELAGERUNG VON ANTWERPEN BEGINNT (bis zum 10. Oktober). Malines durch deutsche Kanonen beschossen. Die Belgier halten den deutschen Vorstoß etwa 3 km südwestlich von Dendermonde und der Schelde auf.
Aisne: Churchill besucht den Befehlshaber des Britischen Expeditionskorps, Sir J. French. Die 1. Division des BEF ist im Gefecht bei Chivy.
Maas: Französische Truppen wehren einen deutschen Versuch ab, den Fluss Maas bei St. Mihiel zu überschreiten.

Afrikanische Fronten

Südwest-Afrika: Südafrikanische Truppen werden bei Sandfontein besiegt. 330 Südafrikaner mit 2 Kanonen ergeben sich 2.000 Deutschen mit 10 Kanonen, 40 km innerhalb der deutschen Kolonie.

Ostfront

Ostpreußisches Grenzgebiet: Schlacht am Niemen bis zum 28. September. Vergeblich versuchen deutsche Truppen den Übergang gegen die russische Zehnte Armee zu erzwingen und auch deutsche Angriffe auf Osovyets sind erfolglos, bis diese Versuche am 29. September abgebrochen werden.
Galizien: Russische Truppen besetzen Rzeszow am Fluss Wistock, aber die österreich-ungarischen Truppen formieren sich wieder östlich des Flusses Dunajec, 80 km von Krakau entfernt.

Politik

USA: Das US-Außenministerium protestiert gegen Seeblockaden auf Vorschlag von Oberst House.

Neutrale

Norwegen: 11 Schiffe werden bis zum 4. Oktober auf der Route nach Archangelsk (Nord-Russland) versenkt.

Besetzte Gebiete

Belgien: Die Deutschen nehmen den Bürgermeister von Brüssel fest und bringen ihm am 12. Oktober auf eine schlesische Festung.


Voisin 3

Frankreich führt den Voisin mit Druckpropeller ins Feld und ist damit die einzige Luftwaffe, welche ein Flugzeug mit einem serienmäßigen Maschinengewehr zur Verfügung hat. Dank des stabilen Metallrahmens ist es eine robuste Maschine, welche Bodenangriffe und auch strategische Bombenangriffe durchführen kann.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 27. September 1914:

Westfront

Erste Schlacht von Artois (bis zum 12. Oktober) beginnt.
Antwerpen: General Beseler setzt 125.000 Mann Truppen, einschließlich einem Artilleriepark aus 173 Belagerungsgeschützen und Pioniertruppen, ein. Die Deutschen nehmen erneut Malines.
Aisne: Petains 6. Division wehrt wütende deutsche Angriffe ab.
Frankreich: Sir J. French fragt bei Joffre an, ob das Britische Expeditionskorps in Richtung Norden nach Flandern an den alliierten linken Flügel verschoben werden kann, um die Deutschen zu überflügeln.

Luftkrieg

Westfront: Französische Nachtbomber-Gruppe (le Groupe de Bombardement / GB1) aufgestellt mit 3 Staffeln von Voisin-Druckpropeller-Maschinen (‘Hühnerställe’) und Breguets.

Südliche Fronten

Albanien: Der Senat verkündet, dass Prinz Burham-ed-Din (Sohn des gestürzten türkischen Sultan Abdul Hamid) Regierungschef wird.
Bosnien: Österreich-ungarische Truppen drücken die serbische Kolonne wieder zum Fluss Drina zurück und beenden damit die Bedrohung im Rücken ihrer Sechsten Armee.

Naher Osten

Dardanellen: Der deutsche General Liman von Sanders befiehlt die Schliessung der Dardanellen für fremde Schiffe, deutsche Matrosen sollen die türkischen Küstenbatterien bemannen. Ein türkisches Torpedoboot mit deutschen Matrosen an Bord wird von der Royal Navy zur Rückkehr in die Dardanellen gezwungen.
Ägypten: Die britische 42. Territorial-Division schifft aus.

Ferner Osten

Tsingtau: Japanische Truppen erstürmen unter dem Verlust von 192 Mann den Prinz-Heinrich-Hügel im äußeren Verteidigungsring. 3 deutsche Kanonenboote versenken sich selbst.

Afrikanische Fronten

Kamerun: Die Alliierten besetzen Duala, eine feine Hafenstadt mit wertvoller Beute. Der deutsche Oberbefehlshaber, Oberst Zimmerman, hat die Stadt am Tag zuvor mit dem Zug nach Edea, 65 km landeinwärts, verlassen.


Wunderwaffe Dicke Bertha

Der Erfolg des 42-cm-M-Gerätes gegen den belgisch-französischen Festungsgürtel lösst in Deutschland eine beispiellose Propagandakampagne aus. Die Dicke Berta wird als ‘Wunderwaffe’ gefeiert.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 28. September 1914:
Westfront

Belgien: Deutsche Truppen nehmen Malines. Deutsche super-schwere Haubitzen bombardieren die Forts Waelhem und Wavre-Ste Catherine im äußeren Verteidigungsring von Antwerpen. Bei beiden Forts erfolgen dabei Magazin-Explosion.

Ostfront

Polen: Die neue deutsche Neunte Armee unter Hindenburg beginnt mit Angriffen aus der Nähe von Krakau, um die österreich-ungarischen Verbände zu unterstützen.
Karpaten: Russische Truppen besetzen die Dukla- und Uzsok-Pässe sowie Krosno. Russische Kavallerie verübt Überfälle in Ungarn.

Südliche Fronten

Bosnien: Serbische Truppen besetzen Vlasenica 65 km von Sarajevo entfernt, aber werden auf die Eisenbahnstrecke am 4. Oktober 4 zurückgetrieben.

Seekrieg

Südamerika: Der britische Admiral Cradock sucht bei der Magellanstraße nach Spees Geschwader.

Politik

USA: Präsident Wilsons Note an Großbritannien betont die üblen Auswirkungen der britischen Seeblockade auf die US-Öffentlichkeit.

Heimatfronten

Russland: Artillerie-Granaten-Produktion von 35.000 Stück pro Monat gegenüber einem täglichen Verbrauch von 45.000 Stück. Eine Bestellung über 2 Millionen Granaten für September muss auf 800.000 Stück reduziert werden.


Briten bei französischer 75-mm-Kanone

Britische Offiziere beobachten wie eine französisches 75-mm-Schnellfeuerfeldgeschütz einsatzbereit gemacht wird.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 29. September 1914:
Westfront

St. Mihiel: Der deutsche Frontkeil zementiert sich.
Frankreich: Die französischen Truppen werden in der Nähe von Roye, Lassigny und Chaulny zurückgeschlagen. Das französische XXI. Korps versucht einen Probeangriff vor Thiepval am Fluss Somme.
Antwerpen: Das deutsche Bombardement intensiviert sich. Die Forts Koningshoycht, Lier und Kessel liegen unter starken Feuer. Gouverneur Generalleutnant Deguise bereitet Evakuierungspläne vor. Er will Termonde am Westufer der Scheldte offenhalten, um eine Rückzugsmöglichkeit für die 100.000 Mann starke belgische Feldarmee zu haben. Die Evakuierung in Richtung Gent verläuft dann fast ohne Zwischenfälle per Eisenbahn in den Nächten bis zum 7. Oktober.

Ferner Osten

Tsingtau: Die deutschen Verteidiger werden vom Prinz-Heinrich-Hügel verdrängt und geben 5 der ‘Kaiser’-Forts im äußeren Festungsring auf.

Seekrieg

Persischer Golf: Die britische Schaluppe HM Espiegle läuft in den Schatt-al-Arab, dem Eingang zum Persischen Golf. Der bewaffnete Hilfskreuzer Dalhousie folgt nach.

Neutrale

USA: Der ehemalige deutsche Kolonialminister Dr. Dernburg warnt in Los Angeles davor, dass Großbritannien ‘die Welt beherrschen wird, wenn es den Krieg gewinnt.’


Transportkolonne deutsche 9. Armee

Eine Transportkolonne der neuen deutschen 9. Armee zieht zur Abwehr der russischen Angriffe auf Schlesien und Galizien vorwärts.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 30. September 1914:
Westfront

Belgien: Die Belgier appellieren an die Alliierten um Hilfe bei Antwerpen.
Artois: Französische Truppen marschieren wieder in Arras ein. General Maud’huy werden 4 Divisionen und das I. Kavallerie-Korps der Zweiten Armee geben, um im Norden als Zehnte Armee vom 4. Oktober an zu operieren.

Ostfront

Polen: Die neue deutsche Neunte Armee rückt 16 km pro Tag gegen Novikows Kavallerie vor und verschanzt sich südlich von Kielce.

Südliche Fronten

Bosnien: Unentschiedene Kämpfe bei Vlasenica bis zum 1. Oktober, wo auch die serbische 2. Sumadija-Division in Gefechten steht.

Naher Osten

Ägypten: Die ursprüngliche britische Garnison aus 4 Brigaden, 1 Kavallerie-Regiment und 12 Kanonen wird in Alexandria in Richtung Frankreich verschifft.

Luftkrieg

Deutschland: Die Heeres-Luftwaffe übernimmt das schwarze ‘Balkenkreuz’ für ihre Flugzeuge, Luftschiffe und Fessel-Ballons.
Westfront: Das erste britische einsitzige Jagdflugzeug mit einer fest eingebauten Bewaffnung erscheint: ein Bristol Scout ‘B’ der 3. Staffel des Royal Flying Corps ist mit 2 montierten Gewehren im Winkel von 45° zu beiden Seiten des Cockpits bewaffnet.

Heimatfronten

Deutschland: Die Arbeitslosigkeit sinkt auf 15,7 %. Per Dekret werden Geldzahlungen in das Britische Empire verboten.


zurück Zurück zu August 1914.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  • Im Blickpunkt:

    • Das neue Supremacy 1914

      Das Free-To-Play Browser-Strategiespiel Supremacy 1914 glänzt mit neuer Grafik und Menüs. https://youtu.be/CqNFAHJ-jFo Stand der Informationen: Mai 2019. Supremacy 1914 hat vor kurzem eine ‘Komplett-Renovierung’ erhalten, welche die doch zwischenzeitlich etwas […]

    • Deutsche Auszeichnungen des 2. Weltkrieges 14-Eisernes Kreuz

      Eisernes Kreuz und Gefallen an der Ostfront. Bilder vom Onkel des Autors in verschiedenen Wehrmachts-Uniformen der Panzer-Divisionen. Er erhielt als Panzerabwehr-Kanonier bei der 8.Panzer-Division im Raum Tarnopol an der Ostfront […]

    • 3D-Modell 41M Turan II Turan, Zrinyi, Csaba

      Ungarischer mittlerer Kampfpanzer Turan, Zrinyi-Sturmgeschütz und Csaba-Panzerspähwagen. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modelle. 40M und 41M Turan, Zrinyi, Csaaba Typ: ungarischer mittlerer Kampfpanzer, Sturmgeschütz und Panzerspähwagen. Turan Vor […]

    • Panzerschiff Admiral Graf Spee Deutsche Kriegsmarine bei Kriegsausbruch 1939

      Die deutsche Kriegsmarine bei Ausbruch des 2. Weltkrieg im September 1939. hier zu Teil I: Flotten 1939 DEUTSCHE KRIEGSMARINE Der Vertrag von Versailles begrenzte strikt die Größe der deutschen Kriegsmarine […]