Kriegstagebuch 23. Januar 1943

Britischer Einmarsch in Tripolis

Dieser Valentine ist der erste Panzer der Britischen 8. Armee, welcher in Tripolis einrollt.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 23. Januar 1943:

Afrika

Libyen: DIE BRITISCHE 8. ARMEE EROBERT TRIPOLIS.

Seekrieg

Pazifik: Die Kreuzer Nashville und Helena, die ‘Cactus Striking Force’ aus 4 US-Zerstörern und Flugzeuge des Trägers Saratoga greifen den Flugplatz von Vila auf der Insel Kolombangara (Solomon-Inseln) an.

Kriegstagebuch 23. Januar 1918

General Otto von Berlow

General Otto von Berlow führte die deutsche Vierzehnte Armee, die den erfolgreichen Angriff gegen Italien in der Schlacht von Caporetto durchführte. Er wird nun an der Westfront gebraucht.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 23. Januar 1918:

Südfronten

Italienische Front: Das Hauptquartier der deutschen Vierzehnten Armee wird ausgelöst.

Ostfront

Brest-Litowsk: Trotzki unterbricht die Gespräche und bezeichnet die deutsche Politik als ‘ungeheuerliche Annexion’.
Russland: Die Briten gründen die Gesellschaft Petrograd Trade Barter Co, um zu verhindern, daß alliierte Versorgungsgüter in die Hände der Deutschen gelangen. Kerenski erreicht Helsinki von Petrograd aus.

Seekrieg

Großbritannien: Die Konvoi-Schaluppen der Royal Navy und 20 PC-Patrouillenboote (Stützpunkt Pembroke) werden nicht mehr als Q-Schiffe (U-Boot-Fallen) eingesetzt. Sie fuhren zwar bereits seit Oktober 1917 regelmäßig mit Konvois, aber immer noch als getarnte Q-Schiffe.

Kriegstagebuch 22. Januar 1943

Sowjetischer Durchbruch

Sowjetischer Durchbruch mit auf Panzern aufgesessener Infanterie im Raum Stalingrad.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 22. Januar 1943:

Ostfront

Süd-Abschnitt: Der Eisenbahnknotenpunkt Salsk, südwestlich von Stalingrad, wird durch russische Panzer erstürmt.

Seekrieg

Mittelmeer: Der Flottenverband ‘Force K’ beschießt die sich zurückziehenden Verbände Rommels östlich von Tripolis.

Luftkrieg

Deutschland: 52 RAF-Bomber greifen Essen an und werfen 179 t Bomben ab.

Kriegstagebuch 22. Januar 1918

Lebensmittelausgabe

Lebensmittelausgabe an die deutsche Zivilbevölkerung im letzten Kriegsjahr.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 22. Januar 1918:

Ostfront

Österreich-Ungarn: Außenminister Czernin aus Berst-Litowsk zurück in Wien und bittet um Erlaubnis, bei Bedarf einen Separatfrieden abschließen zu dürfen, da Österreich-Unganr nur noch für zwei Monate Getreide hat.

Naher Osten

Hedschasbahn: Die Araber werden aus der Mudauwara-Station vertrieben, trotz 3 Angriffe von jeweils 3 britischen Flugzeugen.

Seekrieg

Großbritannien: Der Alliierte Marineministerrat trifft sich zum ersten Mal in London (bis zum 23. Januar), einschließlich der Admirale Bon und Revel. Auf der Tagesordnung unter anderem die neutralen Gewässer und die potentielle Angst vor einer deutschen Übernahme der russischen Schwarzmeerflotte.
Adria: Deutsche und Arbeiter im Arsenal von Pola im Streik bis zum 27. Januar, was zu einer Verschlechterung der Situation für die U-Boot-Reparaturen (bis zu 17 pro Tag) führt, obwohl die Anführer entlassen werden.

Heimatfronten

Österreich-Ungarn: Ministerpräsident Seidlers Rücktritt abgelehnt. Die Deutschen in Böhmen fordern eine eigene Provinz.
Großbritannien: Thomson (Sonderangelegenheiten) berichtet über ‘eine entschiedene Zunahme von Briefen, welche für einen sofortigen Frieden eintreten’.

Kriegstagebuch 21. Januar 1943

He 111 mit Versorgungsbomben für Stalingrad beladen

Nach dem Verlust des letzten Flugplatz Gumrak wird eine He 111 mit Versorgungsbomben für Stalingrad beladen.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 21. Januar 1943:

Ostfront

Stalingrad: Die Russen erobern den Flugplatz Gumrak, was den Todesstoß für die deutsche Versorgungsluftbrücke bedeutet. Von nun an müssen alle Versorgungsgüter mit dem Fallschirm abgeworfen werden.

Kriegstagebuch 21. Januar 1918

Hindenburg, Kaiser Wilhelm II. und Ludendorff

Hindenburg, Kaiser Wilhelm II. und Ludendorff an der Lagekarte.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 21. Januar 1918:

Westfront

Deutschland: LUDENDORFF TRIFFT DIE ENDGÜLTIGE ENTSCHEIDUNG, DIE GROSSE FRÜHJAHRS-OFFENSIVE DURCHZUFÜHREN. Der Beginn wird der 14. März sein.
Lothringen: Die US-amerikanische 1. Division übernimmt nordwestlich von Nancy knapp 13 km von Schützengräben (erste Verluste am 30. Januar).
Flandern: Smuts und Hankey besuchen das Generals-Hauptquartier des BEF (bis 26. Januar), finden aber keine Alternative zu Haig.

Ostfront

Russland: Lenin diskutiert mit 63 Roten Führern über die deutsche Friedensbedingungen, 32 Stimmen für einen ‘revolutionären Krieg’.

Luftkrieg

Westfront: Das Royal Flying Corps bombardiert die deutschen Flugplätze in Flandern (und am 23. Januar), Roulers (und am 28. Januar), Menin und Coutrai (22. Januar).
Saloniki: 3 Flugzeuge des Royal Flying Corps fliegen nach Mudros, um sich an Bombenangriffen auf den in den Dardanellen auf Grund liegenden Schlachtkreuzer Goeben zu beteiligen. 7 weitere Flugzeuge werden am 22. und 28. Januar gesendet, aber alle kehren am 29. Januar zurück.
Mesopotamien: 12 Airco D.H.4 des Royal Flying Corps (1 durch Flak verloren) bombardieren den deutschen Flugplatz Kifri. Zwei deutsche Flugzeuge führen einen Vergeltungsangriff am 24. Januar gegen Bagdad durch. Das Royal Flying Corps reagiert mit einem Angriff auf die Flugplätze Humr und Kifri in der Nacht vom 25./26. Januar.

Heimatfronten

Österreich-Ungarn: Die Streiks sind vorbei, aber 7 Divisionen werden dauerhaft von den Fronten zurückgezogen und es gibt eine Nachrichten-Leck nach Deutschland. Fabrikarbeiter erhalten zusätzliche Brotzuteilungen auf Kosten der Armee.
Großbritannien: Sir E. Carson tritt aus dem Kriegskabinett wegen der irischen Frage zurück. Die Daily Mail greift den Generalstab an, daß dieser den britische Personalbestand ‘verschleudert’.
Frankreich: Ex-Innenminister Malvys Senatsverfahren bis zum 6. August.