Waffen-SS-Divisionen 4-6

Übersicht Waffen-SS-Divisionen 4-6 (Polizei, Wiking, Nord)

4. SS-Polizei-Panzer-Grenadier-Division

Polizeiangehöriger der 4. SS Polizei-Division

Polizeiangehöriger der 4. SS Polizei-Division an der Ostfront.

Aufstellung (als Division)
Oktober 1940 (in Waffen-SS im Februar 1942 übernommen).

Kommandeure
SS-Gruf. Pfeffer-Wildenbruch (bis November 1940), SS-Brigaf. Schmedes (August bis November 1944), SS-Staf. Harzer (bis Mai 1945). Dazwischen keine Angaben.

Einsätze
Besatzungsdienst in Polen.
Einige Kampfeinsätze im Westfeldzug (Mai und Juni 1940).
Unternehmen Barbarossa: Angriff im Nordabschnitt mit unterschiedlichen Kampfleistungen (Juni 1941).
Gute Kampfleistungen am Wolchow (Januar bis März 1942).
Übernahme in die Waffen-SS (Februar 1942).
Verlegt nach Böhmen und Mähren und Polen als Sicherungseinheit (bis Mai 1943).
Nach Jugoslawien zur Partisanen-Bekämpfung.
Anschließend nach Griechenland mit der gleichen Aufgabe, Greueltaten im Bereich von Larissa (März 1944).
Einsätze in Griechenland, Jugoslawien und der Slowakei während des Jahres 1944.
Verlegt nach Stettin und Danzig, dort schwere Kämpfe (ab Januar 1945).
Reste im Einsatz in der Schlacht um Berlin (April bis Mai 1945).

Ende
Kapitulierte gegenüber der US Army im Mai 1945.

Infanterie-Stärke
3 motorisierte Infanterie-Regimenter.

Panzer-Ausstattung
ab 1944 ein Panzer-Bataillon.
Sollstärke (1944): 48 Panzerfahrzeuge

Besonderes
Aufgestellt aus gewöhnlichen, zivilen Polizisten und anfangs weder nominell noch ‘vom Geiste’ her ein Teil der SS.

MEHR DARÜBER:


5. SS-Panzer-Division Wiking (W)

Verwundeter der 5.SS-Division Wiking

Ein Verwundeter der 5.SS-Division Wiking wird im Kaukasus in Sicherheit gebracht.

Aufstellung (als Division)
Dezember 1940 (wurde zur Panzer-Division im Sommer 1943).

Kommandeure
SS-Gruf. Steiner (bis Mai 1943), SS-Gruf. Grille (bis August 1944), SS-Staf. Mühlenkamp (bis Oktober 1944), SS-Staf. Ullrich (bis Kriegsende).

Einsätze
Unternehmen Barbarossa: Angriff auf Russland im Süden über Tarnopol, Zhitomir, Tscherkassy, Stalino zum Don (Juni bis November 1941).
Abwehrkämpfe am Don und Mius (November 1941 bis Frühjahr 1942).
Vormarsch in den Kaukasus über Rostow, Kuban, Terek (Juli bis November 1942).
Fällt auf Rostow zurück (Januar 1943).
Abwehrkämpfe in der Ukraine, Gegenangriffe zwischen Don und Dnjepr, Kämpfe um Charkow herum (April bis September 1943).
Panzerverband der Division wird im Kessel von Tscherkassy eingeschlossen und verliert die Hälfte seines Bestandes beim Ausbruch (Februar 1944).
Wiederhergestellte Division im Einsatz an der Weichsel-Front in Polen (Juli bis Dezember 1944).
Nach Ungarn verlegt, schwere Kämpfe bei Entsatzversuchen für Budapest (Januar 1945).
Rückzugskämpfe über Stühlweissenburg nach Fürstenfeld (Tschecheslowakei) (Februar bis Mai 1945).

Ende
Kapitulierte gegenüber den Briten am 8. Mai 1945.

Infanterie-Stärke
2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen), seit 1944 ein Bataillon mit Schützenpanzern.
Bis Sommer 1944 war auch die Brigade Wallonien eingegliedert.

Panzer-Ausstattung
1 Panzer-Bataillon (27 Panzer, 48 Panzer 1944) seit 1942, 3 Batterien mit StuG 40 (18 Stück), bis Sommer 1944 auch die Sturmgeschütz-Batterie Wallonien (18 StuGIII/IV) – seit 1944 ein zusätzliches Bataillon (48) PzKpfw V Panther, 1 Artillerie-Batterie auf Hummel Selbstfahrlafetten (12 Stück), 1 Raketenwerfer-Batterie auf Sdkfz 251 (12 Stück).
Sollstärke: 75 (1942/43), 138 (1944) Panzerfahrzeuge, Sturmgeschütze/Jagdpanzer und Selbstfahrlafetten. Hinzu kommen 1944 Schützenpanzer für eines der Panzergrenadier-Bataillone.

Besonderes
Erste Division der Waffen-SS welche mit Freiwilligen anderer Nationalitäten (Holländer, Flämen, Skandinavier, Wallonen) aufgestellt wurde.
Höchste Kampfleistungen.

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6. SS-Gebirgs-Division Nord

Aufstellung (als Division)
Mai 1941 (Spätsommer 1941 zurückgezogen und als Gebirgs-Division ausgebildet).

Kommandeure
SS-Brigaf. Demelhuber (März 1941 bis April 1942), SS-Brigaf. Kleinheisterkamp (bis Dezember 1943), danach mehrere kurze Kommandos einschließlich durch SS-Gruf. Debes und SS-Gruf. Brenner.

Einsätze
Nach Finnland und Einsatz an der Lappland-Front. Die schlechte Ausbildung führt zu einer Flucht bei Salla (Juni 1941 bis Spätsommer 1941).
Daher Abzug und Ausbildung in Österreich und auf dem Balkan zur Gebirgsjäger-Division.
Rückkehr nach Finnland (August 1942).
Kampf an der Polarfront (bis September 1944).
Verlegt nach Norwegen, dann nach Dänemark. Nur noch Kampfgruppen-Stärke (Oktober/November 1944).
Einige Einsätze in den Ardennen (Dezember 1944).
Kämpfe an der Saar (Januar 1945).
Rückzug in das Ruhrgebiet, dann nach Bayern (Februar bis April 1945).

Ende
Kapitulierte gegenüber der US Army in Bayern im April 1945.

Infanterie-Stärke
2 Gebirgsjäger-Regimenter, 1 Panzer-Grenadier-Bataillon (motorisiert).

Panzer-Ausstattung
keine.

Besonderes
Ursprünglich mit Wachmannschaften aus Konzentrationslagern aufgestellt und sehr schlecht militärisch ausgebildet.

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