Russische und Österreichische Flugzeuge im 1. Weltkrieg
Sikorsky Ilya Moutometz, Anatra, Lebed, Lohner, Aviatik, Halberstadt, Brandenburg, Phoenix, Berg |
Russland
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Sikorsky IIya Moutometz
SCHWERER BOMBER UND TRANSPORTER * Kombinationen aus vier Motoren von 135 PS bis 220 PS französischer Bauart * Spannweite 29,8 - 34,5 m * Länge 16,82 - 20,42 m * Höchstgewicht 4531 - 7000 kg
Geschwindigkeit: 95-137 km/h * Flughöhe: 2000-3200 m * Reichweite: 350-700 km * Bewaffnung: drei bis acht MGs (manche mit Heckstand, andere mit 50mm-Kanone), bis zu 1000 kg Bomben zuletzt
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Geschichte: Lawrow und Sikorsky schufen das erste viermotorige Flugzeug der Welt, das offiziell 'Russischer Ritter' genannt wurde. Seit Sommer 1914 wurden bis 1918 etwa 77 Stück gebaut. Die überraschend robusten Maschinen flogen hunderte von Bombeneinsätzen über Ostpreußen und Litauen, wobei nur eine abgeschossen wurde - und dies auch erst, nachdem zuvor drei deutsche Jäger vernichtet wurden. Es konnten bis zu 417-kg-Bomben getragen werden, und dies zu einer Zeit, wo im Westen die Bomben noch mit der Hand aus dem Cockpit geworfen wurden.
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Anatra DS
KAMPFAUFKLÄRER * 110 PS Le Rhone Motor * Spannweite 10,21 m * Länge 7,7 m * Höchstgewicht 975 kg
Geschwindigkeit: 144 km/h * Flughöhe: 4300 m * Reichweite: ca.480 km * Bewaffnung: ein synchronisiertes MG auf dem Bug, ein manuelles MG im hinteren Cockpit
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Geschichte: Seit Ende 1916 in Russland gebaute Version der britischen Sopwith 1 1/2 Strutter.
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Lebed XII
ZWEISITZIGER AUFKLÄRUNGSBOMBER * zwei 80-PS Le Rhone 9C 9-Zylinder-Motoren * Spannweite 17,2 m * Länge 7,2 m * Startgewicht 1330 kg
Geschwindigkeit: 133 km/h * Flughöhe: 3500 m * Reichweite: 400 km * Bewaffnung: ein bewegliches MG im vorderen Beobachtersitz, Unterflügelaufhängungen für bis zu 100 kg Bomben
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Geschichte: Seit 1916 in Russland gebaute Variante der französischen Caudron G IV.
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Österreich-Ungarn
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Lohner B.I
ZWEISITZIGER AUFKLÄRER * 120-PS Austro-Daimler Motor * Spannweite 13,43 m * Länge: 7,63 m * Startgewicht: 882 kg
Geschwindigkeit: 130 km/h * Flughöhe: 2800 m * Reichweite: ca.320 km * Bewaffnung: keine
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Geschichte: Lohner war Hauptlieferant vor Kriegsbeginn der österreich-ungarischen Armee mit etwa 100-150 Flugzeuge jährlich.
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Aviatik B.I
ZWEISITZIGER AUFKLÄRER * wassergekühlter 100-PS Mercedes D.I-6-Zylinder Motor * Spannweite 14 m * Länge 8 m * Startgewicht 860 kg
Geschwindigkeit: 105 km/h * Flughöhe: 2500 m * Flugdauer: 4 Stunden * Bewaffnung: eingebautes schweres 7,92mm- Schwarzlose-MG
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Geschichte: Die österreichische Tochterfirma des Leipziger Unternehmens Aviatik brachte Ende 1914 den Typ heraus, der in großen Stückzahlen für die österreichisch-ungarische Armee gebaut wurde. Aufgrund der großen Reichweite wurde der Typ als strategischer Aufklärer über weiten Teilen der Ostfront eingesetzt.
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Halberstadt D.I
EINSITZIGER JÄGER * wassergekühlter 6-Zylinder 100-PS Benz-Motor * Spannweite 8,8 m * Länge 7,3 m * Startgewicht 730 kg
Geschwindigkeit: 145 km/h * Flughöhe: 4000 m * Reichweite: 200 km * Bewaffnung: ein starres 7,92mm Spandau MG
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Geschichte: Seit Februar 1916 von den deutschen Halberstädter Flugzeugwerken gebauter Jäger, der aber zumeist von Österreich eingesetzt wurde. Der Jäger sah zwar zerbrechlich aus, doch war er recht robust und wendig. Die geringe Geschwindigkeit machte ihn jedoch den alliierten Jägern an der Westfront unterlegen, sodass er vorwiegend im Mittelmeerraum zum Einsatz kam.
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Brandenburg D.I
EINSITZIGER JAGDAUFKLÄRER
Geschwindigkeit: 186 km/h * Flughöhe: 5400 m * Reichweite: 480 km * Bewaffnung: starres MG auf dem Bug
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| Geschichte: erster recht erfolgreicher österreichischer Jäger, welcher 1916 bis 1917 von den Phönix-Werken gebaut wurde.
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Halberstadt CL II
ZWEISITZIGER JÄGER UND ERDKAMPFFLUGZEUG * wassergekühlter 160-PS Mercedes DIIIa-Motor * Spannweite 10,77 m * Länge 7,3 m * Startgewicht 1133 kg
Geschwindigkeit: 165 km/h * Flughöhe: 5100 m * Reichweite: 450 km * Bewaffnung: ein starres 7,92mm Spandau-MG im Bug, ein manuelles 7,92mm Parabellum-MG im hinteren Cockpit, zwei 10-kg-Bomben oder Werfergranaten im hinteren Cockpit
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Geschichte: Ebenfalls von den deutschen Halberstädter Flugzeugwerken gebauter leichter, zweisitziger Begleitjäger, welcher viel von den österreichisch-ungarischen Fliegerverbänden verwendet wurde. Später erfolgte die Hauptaufgabe des Typs in der Erdkampfunterstützung.
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Phoenix C.1
ZWEISITZIGER AUFKLÄRER * 230-PS Hiero-Motor
Geschwindigkeit: 165 km/h * Flughöhe: 6000 m * Reichweite: 480 km * Bewaffnung: ein starres 7,92mm MG im Bug, ein manuelles 7,92mm MG im hinteren Cockpit, bis zu 50 kg Bomben.
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Geschichte: Die während des Krieges vom Techniker Gabriel, zuvor Albatros Werke Berlin, gegründete österreichischer Flugzeugfirma Phoenix baute von 1917 bis 1918 diesen Aufklärer.
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Berg D.I
EINSITZIGER JAGDAUFKLÄRER
Geschwindigkeit: 194 km/h * Flughöhe: 5800 m * Reichweite: 400 km * Bewaffnung: zwei starre 7,92mm MGs im Bug
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Geschichte: Die österreichische Tochterfirma der deutschen Aviatik Werke baute den hervorragenden Berg-Jäger in Wiener-Neustadt, welcher von den Skoda-Werken entwickelt wurde.
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Phoenix D.III
EINSITZIGER JÄGER
Geschwindigkeit: 180 km/h * Flughöhe: 5800 m * Reichweite: 400 km * Bewaffnung: zwei starre 7,92mm MGs im Bug
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Geschichte: Der gute einsitzige Jäger wurde 1918 von den österreichischen Phoenix-Werken zusammen mit der deutschen Tochterfirma der Albatros-Werke für die österreichisch-ungarische Armee gebaut.
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