Panzerwagen vor dem 2. Weltkrieg
Rolls Royce, Lanchester, Renault, Laffly-White, Minerva, Erhardt, Lancia, Austin-Putilow, Austro-Daimler |
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Rolls-Royce-Panzerwagen
Geschwindigkeit: 73 km/h * Bewaffnung: 7,7mm-Vickers-MG * Panzerung Front/Heck/Seite: 8 oder 9 mm.
Besatzung: 3 Mann * Gewicht: 3,5 t * Abmessungen Länge/Breite/Höhe: 4,92 / 1,93 / 2,53 m
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Herstellung: Von der britischen Admiralität (!) 1914 für die Panzerwagenschwadronen des Marinecorps eingeführt und in Indien bis 1945 im Einsatz. Während des Ersten Weltkrieges der am meisten eingesetzte Panzerwagen und in Frankreich, Ägypten, an den Dardanellen, in Ostafrika, Rußland und in Arabien verwendet.
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Lanchester-Panzerwagen
Geschwindigkeit: 72 km/h * Bewaffnung: 12,7mm- und 7,7mm-Vickers-MG im Turm und ein 7,7mm-Vickers-MG in der Wanne nach vorn * Panzerung Front/Heck/Seite: 10mm
Besatzung: 4 Mann * Gewicht: 7,6 t * Abmessungen Länge/Breite/Höhe: 6,10 / 2,01 / 2,82 m
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Herstellung: 1928 wurden 39 Stück gebaut, welche bis 1939 im Einsatz beim britischen Heer waren. Später in Malaya von einheimischen Verbänden gegen die japanischen Invasoren eingesetzt.
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Renault-Panzerwagen
Geschwindigkeit: 60 km/h * Bewaffnung: 8mm-Hotchkiss-MG * Panzerung Front/Heck/Seite: 8 mm
Besatzung: 3 Mann * Gewicht: ca.5 t * Abmessungen Länge/Breite/Höhe: je nach verwendeter PKW-Basis
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Herstellung: Umrüstung von Serien-Automobilien von Renault in Frankreich zu Panzerwagen bei Kriegsbeginn bis Ende 1914.
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Laffly-White-Panzerwagen
Geschwindigkeit: 45 km/h * Bewaffnung: Hotchkiss-MG und 37mm- Kanone welche im Turm gegenüberliegen * Panzerung Front/Heck/Seite: 9 mm
Besatzung: 4 Mann * Gewicht: 6,0 t * Abmessungen Länge/Breite/Höhe: unbekannt.
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Herstellung: Seit 1915 in Frankreich durch Umbau importierter amerikanischer White-LKW-Fahrgestelle. Teilweise noch zu Beginn des Zweiten Weltkrieges im Einsatz.
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Minerva-Panzerwagen
Geschwindigkeit: 55 km/h * Bewaffnung: 8mm-Hotchkiss-MG * Panzerung Front/Heck/Seite: bis zu 5mm
Besatzung: 3 Mann * Gewicht und Abmessungen: je nach verwendeten Kraftwagen
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Herstellung: Seit Mitte August 1914 durch Umbau von Kraftwagen bis zum Verlust von Antwerpen an die deutschen Truppen im Oktober 1914. Die belgischen Minerva-Panzerwagen waren die ersten Kampfwagen der Geschichte, welche zum Einsatz gekommen sind.
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Erhardt E-V/4 Daimler M1915
Geschwindigkeit: 60 km/h * Bewaffnung: 3x 7,92mm-MG-08 * Panzerung Front/Heck/Seite: 6-9mm
Besatzung: 8 Mann * Gewicht: 9,5 t * Abmessungen Länge/Breite/Höhe: 5,30 / 2,00 / 2,90 m
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Herstellung: Nach der Ausschreibung des deutschen Oberkommandos nach einem eigenen Panzerwagen nach dem Auftreten belgischer Fahrzeuge entwickelt, wurden drei Versuchsfahrzeuge 1915 abgeliefert und in Rumänien bei Kavallerieverbänden erfolgreich eingesetzt. 1917 wurden dann die ersten 12 Serienfahrzeuge fertig und 1918 weitere 20 Stück. Einsatz vorwiegend in der Ukraine. Nach dem Krieg bei der Reichswehr im Einsatz.
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Lancia 1 ZM
Geschwindigkeit: 60 km/h * Bewaffnung: 8mm-Zwillings-MG St.Etienne Modell 1907 * Panzerung Front/Heck/Seite: 6mm
Besatzung: 6 Mann * Gewicht: 4,2 t * Abmessungen Länge/Breite/Höhe: 5,71 / 1,94 / 2,50 m
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Herstellung: 1915 als Standardpanzerwagen des italienischen Heeres eingeführt und 20 Stück fertiggestellt. Ab 1917 wurden weitere 110 Stück hergestellt. Bis 1941 von Italien in China, Spanien, Ostafrika und in Libyen eingesetzt.
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Austin-Putilow Halbketten-Panzerwagen
Geschwindigkeit: 25 km/h * Bewaffnung: Zwei 7,62mm-Maxim-MG in getrennten Türmen * Panzerung Front/Heck/Seite: 5,5-8 mm.
Besatzung: 5 Mann * Gewicht: 5,8 t * Abmessungen Länge/Breite/Höhe: 6,75 / 2,40 / 2,70 m
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Herstellung: Ab August 1916 von dem russischen Heer im Einsatz erprobt. 60 Stück wurden produziert, welche 1916 bis 1920 im Einsatz waren. Nach der Revolution wurden einige von der Roten Armee übernommen, welche im Bürgerkrieg, gegen die Alliierten und im russisch-polnischen Krieg kämpften. Wegen der komplizierten Konstruktion von Halbkettenfahrzeugen wurden diese von der Roten Armee später niemals mehr verwendet.
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Austro-Daimler-Panzerwagen
Geschwindigkeit: 45 km/h * Bewaffnung: zwei 7,92mm-MG * Panzerung Front/Heck/Seite: max. 4 mm
Besatzung: 4 bis 5 Mann * Gewicht: 3 t * Abmessungen Länge/Breite/Höhe: 4,60 / 1,76 / 2,74 m
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Herstellung: Der Prototyp wurde bereits 1904 von den Daimler-Werken in Wiener Neustadt fertiggestellt. Der Panzerwagen wurde sowohl beim deutschen Heer als auch beim österreichisch-ungarischen Heer vorgeführt, fand jedoch aufgrund der bekannt konservativen Haltung der beiden Generalstäbe kein Interesse, obwohl er das erste Fahrzeug seiner Art mit einem Allrad-Antrieb und voll drehbaren Turm war und seiner Zeit weit voraus war.
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Carden-Loyd
Mark VI
Geschwindigkeit: 40 km/h * Bewaffnung: 7,7mm-Vickers-MG * Panzerung Front/Heck/Seite: 5-9 mm.
Besatzung: 2 Mann * Gewicht: 1,5 t * Abmessungen Länge/Breite/Höhe: 2,46 / 1,75 / 1,22 m
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Herstellung: Vorgänger der Schützenpanzer und des berühmten britischen BrenGun-Carriers des 2.Weltkrieges. Erstauslieferung 1927, insgesamt bis 1930 wurden 270 Stück an das britische Heer geliefert. Zudem an 13 andere Länder verkauft und in weiteren fünf in Lizenz gebaut.
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Charron-Panzerwagen
Geschwindigkeit: 40 km/h * Bewaffnung: Flak bis Kaliber 75mm * Panzerung Front/Heck/Seite: bis zu 5 mm.
Besatzung: 5 Mann * Gewicht und Abmessungen unbekannt
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Herstellung: Seit 1904 wurden einige der Panzerwagen für das französische, russische, spanische und türkische Heer gebaut. Während des 1.Weltkrieges wurden die französischen Fahrzeuge mit Kanonen bis zum Kaliber 75mm ausgerüstet, um Ballons und später Flugzeuge abzuschießen.
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Erhardt BAK
Geschwindigkeit: 45 km/h * Bewaffnung: 50mm-Flak * Panzerung Front/Heck/Seite: 3-5 mm.
Besatzung: 5 Mann * Gewicht: 3,2 t * Abmessungen Länge/Breite/Höhe: unbekannt.
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Herstellung: Prototyp bereits 1906 fertiggestellt. Bis zum Beginn des ersten Weltkrieges wurden verschiedene Versionen mit auch unterschiedlicher Bewaffnung, welche zu diesem Zeitpunkt noch BALLON-ABWEHRKANONEN hießen, entwickelt. Ein für seine Zeit ebenfalls sehr modernes Fahrzeug, was aufgrund der schon erwähnten konservativen Haltung der deutschen Generalität niemals in Serie ging.
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