Deutscher Panzer mit Infanterie im Angriff in Russland   Englische Hurricane und Spitfire-Jagdflugzeuge

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Deutsche Flugzeuge im 1. Weltkrieg
Zeppelin Gigant, Fokker Dr I, VII, VIII, Hannover, Junkers, Siemens-Schuckert

Zeppelin Gigant RXVI

Zeppelin Gigant RXVI
SCHWERER BOMBER
* 4 x 260-PS-Mercedes DIV-Motoren * Spannweite 42,20 m * Länge 22,10 m * Höchstgewicht 11460 kg

Geschwindigkeit: 130 km/h * Flughöhe: 3800 m * Reichweite: ca.800 km (Flugdauer 7-10 Stunden) * Bewaffnung: ein oder zwei 7,92mm-Parabellum-MGs manuell im Bugcockpit, ein oder zwei MGs manuell im hinteren Cockpit, ein MG hinten nach unten. Bombenzuladung: maximal 2000 kg

   

Geschichte: Truppenlieferung RVI ab Juni 1917. Der Zeppelin Gigant war das größte eingesetzte Flugzeug. Sie stellten alle anderen Bomber in Reichweite und Bombenlast weit in den Schatten. Einzelne RVI richteten 1917/18 in London, oft mit 1000-kg-Bomben bestückt, schwerste Verwüstungen an.

Fokker Dr I Dreidecker

Fokker Dr.I Dreidecker
EINSITZIGER JÄGER
* zumeist 110-PS LeRhone (Lizenzbau) 9-Zylinder-Motor, aber auch bis zu 200 PS-Goebel Goe IIIa-Motor * Spannweite 7,17 m * Länge 5,77 m * Startgewicht 585 kg

Geschwindigkeit: 165 km/h * Flughöhe: 6100 km * Flugdauer: 1,5 Stunden (ca. 210 km) * Bewaffnung: zwei starre 7,92mm-Spandau-MG auf dem Bug

 

Geschichte: Truppenlieferung im August 1917 und Produktionsschluss Ende Mai 1918 (ca.350 Exemplare). Da die britischen Sopwith-Dreidecker die Deutschen schwer beeindruckten, forderte man den Nachbau. Das JG 1 Manfred von Richthofens war die erste Staffel, die mit der Dr.I ausgerüstet wurde. Er flog seine rote Dr.I, als er am 21.April 1918 abgeschossen wurde. Die Dr.I war ein furchtbarer Gegner, hatte jedoch auch eine sehr großes Unfallhäufigkeit. Im Mai 1918 wurden die überlebenden Dr.I zu den Staffeln der Heimatverteidigung verlegt.
Fokker Dr.I Luftfahrtmuseum Hannover

 

 

Bild links: Fokker Dr.I im Luftfahrtmuseum Hannover-Laatzen

Hannover CL IIIa

Hannover CL IIIa
ZWEISITZIGER BEGLEITJÄGER * 180-PS-Argus As III-Motor * Spannweite 11,7 m * Länge 7,58 m * Startgewicht 1080 kg

Geschwindigkeit: 165 km/h * Flughöhe: 7500 m * Flugdauer: 3 Stunden (ca.435 km) * Bewaffnung: starres 7,92mm-Spandau-MG auf dem Bug, schwenkbares 7,92mm-Parabellum-MG hinteres Cockpit, leichte Bomben bis 50kg

 

Geschichte: Truppenlieferung der Version III Anfang 1918. Vom Vorgängermodell CLII wurden ab Herbst 1917 439 Stück gebaut und von der CLIII bis zum Kriegsende mindestens 537 Stück. Der kompakte, wendige und extrem kleine Doppeldecker wurde von den alliierten Piloten zuerst irrtümlich für einen Einsitzer gehalten, bis sie in das Schussfeld des Heck-MGs kamen.

Fokker D VII

Fokker D.VII
EINSITZIGER JÄGER
* 160-PS-Mercedes D III 6-Zylinder-Motor * Spannweite 8,9 m * Länge 6,95 m *Startgewicht 900 kg

Geschwindigkeit: 189 km/h * Flughöhe: 6000 m * Flugdauer: ca. 1,5 Stunden * Bewaffnung: 7,92mm-Spandau-Zwillings-MG starr auf dem Bug

 

Geschichte: In größter Eile Ende 1917 entworfen, wurde die Maschine ab Januar 1918 der deutsche Standardjäger. Vermutlich wurden bis zum Waffenstillstand 1000 Exemplare ausgeliefert. Kampfstärkster Jäger mit größeren Bauzahlen des Ersten Weltkrieges.

Junkers J

JUNKERS J
ERDKAMPFFLUGZEUG * 200-PS-Mercedes-Benz IV-Motor * Spannweite 16 m * Länge 9,1 m * Startgewicht 2178 kg

Geschwindigkeit: 155 km/h * Flughöhe: 4000 m * Reichweite 310 km * Bewaffnung: ein 7,92mm-Parabellum-MG manuell im hinteren Cockpit und zwei schräg nach unten feuernde MGs links vom Beobachter, leichte Zuladung an Splitterbomben

 

Geschichte: Erstes Ganzmetallflugzeug der Geschichte. Mehr als 200 wurden seit Ende 1917 bis zum Waffenstillstand fertig. Motor, Besatzung und Tank waren durch 5mm-Stahlpanzer geschützt. Gewöhnlich erfolgten Angriffe in geringster Höhe gegen feindliche Truppen.

Siemens-Schuckert D

Siemens-Schuckert D
EINSITZIGER JÄGER * 200-PS Halske Sh IIIa 11-Zylinder-Umlaufmotor * Spannweite 8,35 m * Länge 5,70 m * Startgewicht 735 kg

Geschwindigkeit: 190 km/h * Flughöhe: 8100 m * Reichweite: ca.322 km * Bewaffnung: zwei synchronisierte 7,92mm-Spandau-MGs

 

Geschichte: Truppenlieferung ab Januar 1918 und bis Sommer 1919 gebaut. Vorwiegend bei der Heimatverteidigung verwendet. Der Jäger kam zu spät um den Ausgang des Krieges zu beeinflussen, wurde jedoch seit Oktober 1918 offiziell als allen anderen Jagdeinsitzern der Welt als überlegen bezeichnet.

Junkers D1

Junkers D1
EINSITZIGER JÄGER
* 185-PS-BMW IIIa-Motor * Spannweite 9 m * Länge 7,25 m * Startgewicht 835 kg

Geschwindigkeit: 240 km/h * Flughöhe: 6000 m * Reichweite: 250 km * Bewaffnung: zwei starre 7,92mm-Spandau-MGs auf dem Bug

 

Geschichte: 41 Exemplare von Herbst 1918 bis zum Waffenstillstand geliefert. Erster Ganzmetalljäger der Geschichte.

Fokker D.VIII
EINSITZIGER JÄGER
* 110-PS-Oberursel-UII-Motor * Spannweite 8,20 m * Länge 5,80 m * Startgewicht 606 kg

Geschwindigkeit: 210 km/h * Flughöhe: 6560 m * Flugzeit: 1,5 Stunden * Bewaffnung: zwei Spandau-MGs

 

Geschichte: Vorserienmodelle waren seit August 1918 an der Westfront im Einsatz, Serienproduktion erfolgte nicht mehr. Der kleine Jäger war ein Eindecker und hatte überragende Flugeigenschaften.


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