Armenischer Cataphract und Standardenreiter
Armenien konnte bis ins Jahr 386 n.Chr. selbständig bleiben. Dies geschah durch eine
geschickte Politik, welche jeweils den schwächeren der späteren großen Nachbarn Rom und
das Parther-Reich gegen den jeweils anderen unterstützte. Letztendlich führte die
Selbstüberschätzung des letzten armenischen Herrschers und Verärgerung beider großen
Nachbarn zu einer Aufteilung des Landes zwischen Rom und den Parthern.
Durch das ständige Wechseln der Bündnisse übernahm die wilde armenische Armee einige
Bestandteile und Ausrüstungen der römischen Legionen und der Reiterheere der Parther. So
waren auch hier die schweren Panzerreiter, Cataphracts, weit verbreitet. Die
wilden Bergvölker stellten die leichten Fußtruppen, während die Bildung schwerer
Infanterie nach römischen Muster mangels Fähigkeit zur Herstellung der umfangreichen
Ausrüstung und Diziplin für den notwendigen Drill wenig Erfolg beschieden war.
 links:
kurdischer Speerwerfer * rechts: Schleuderer
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