Kriegstagebuch 7. Juli 1916

David Loyd George

David Loyd George wird nach dem Tod von Lord Kitchener britischer Kriegsminister.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 7. Juli 1916:

Heimatfronten

Großbritannien: Lloyd George wird Nachfolger vom umgekommenen Lord Kitchener als Kriegsminister.
Lord Derby wird Kriegs-Unterstaatssekretär. In Southampton trifft die Rekordzahl von 6.174 Verwundeten aus Frankreich ein.

Westfront

Somme: Die britische 38. Division (fast 4.000 Verluste bis zum 12. Juli) wird beim Wald Mametz abgeschlagen. Sie nehmen die ‘Leipzig’-Verteidigungsstellung (sowie in der Nacht vom 8./9. Juli nochmals) und Contalmaison, welche am Abend verloren gehen. 2 Divisionskommandeure werden für das Scheitern am 9. Juli abgelöst.

Ostfront

Deutschland: Hindenburg schickt Generalstabschef Falkenhayn ein Telegramm und drängt auf einen Oberbefehlshaber für die gesamte Ostfront.
Brussilow-Offensive, Galizien: Österreich-ungarische Generäle treiben deutsche Soldaten, welche vor den russischen Truppen General Lechitskis fliehen, mit dem Säbel zurück.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: Angehörige der Royal Navy und 500 indische Infanteristen, welche am 5. Juli angelandet waren, besetzen Tanga, den Usambara-Bahnhof.

Seekrieg

Nordsee: Das Minenleger-U-Boot UC 7 wird vor Lowestoft vom Motorboot Salmon mit Wasserbomben versenkt. Die Royal Navy verstärkt ihre Kreuzer-Patrouille nördlich der Shetlands. Minenleger U 77 wird durch britische Eskortschiffe versenkt.

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  • Kriegstagebuch nach Datum – vor 75 bzw 100 Jahren

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