Kriegstagebuch 7. Januar 1915

Landwehr-Soldat gekleidet für Winter

Ein deutscher Landwehr-Soldat gekleidet für das kalte Winterwetter.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 7. Januar 1915:

Westfront

Maas-Argonnen: Deutsche Rückschläge in den Argonnen und in der Nähe von Verdun.
Elsass: Französische Truppen nehmen Burnhaupt-le-Haut, verlieren es aber am nächsten Tag wieder.

Ostfront

Polen: Starke deutschen Angriffe an der unteren Rawka am russischen Weihnachtstag werden zurückgeschlagen.

Südfronten

Serbien: Ein 28-Mann-Spezialistentrupp für Torpedos und Minen der Royal Navy trifft von Malta aus kommend bei Kommodore H. Cardale in Belgrad ein, um die vollständige Sperrung des Fluß Save durchzuführen und die Flußverteidigung zu verstärken.

Naher Osten

Armenien: Schlacht von Kara Urgan (bis zum 15. Januar) zwischen dem türkischen XI. Korps und dem russischen General Judenitsch, der es zwischen dem 10.-15. Januar aus dem Norden überflügelt.
Indien – Nordwest-Grenze: Hauptmann Jothan von der Nord-Waziristan-Miliz wird von 1.500 Khostwals-Krieger in eine Falle gelockt. Er erhält posthum das Victoria-Kreuz.

Luftkrieg

Italien: Das Corpo Aeronautico Militare (Militär-Luftwaffe) wird mit ein paar Bleriot und Nieuport-Flugzeugen aufgestellt.

Heimatfronten

Frankreich: Der Verkauf von Absinthe (Wermutspirituosen) wird verboten, ebenso wie die Eröffnung neuer Spirituosen-Läden.
Russland: Die bolschewistische Petrograd-‘Militär-Gruppe’ verteilt Flugblätter an die Soldaten, Arbeiter und Bauern und drängt auf die Auszahlung der seit Ende des letzten Monats eigentlich fälligen Renten.

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