Kriegstagebuch 6. Februar 1916

Fokker E.IV

Immelmanns Fokker E.IV mit 3 MGs wird nicht gerade zu einem Erfolg.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 6. Februar 1916:

Luftkrieg

Westfront: Immelmann fliegt nun eine mit 3 Maschinengewehren bewaffnete Fokker E IV im Kampf.

Westfront

Somme: Französische Angriffe auf den Wald von Vache und Signal (Frise), welche zwischen dem 6. und 13. Februar zurückerobert werden.
Flandern: Deutsche Artillerie beschiesst Loos.

Ostfront

Der österreich-ungarische Generalstabschef Conrad von Hötzendorf bietet seinem deutschen Kollegen Falkenhayn an, alle deutschen Truppen südlich von Pripet abzuziehen. Dieser weist das Angebot jedoch beleidigt zurück, aber bis Juni verbleiben nur 2 deutsche Divisionen dort unter deutschen Armee-Befehlshabern.

Südfronten

Italienische Front – Conrad von Hötzendorf gibt erste Befehle für eine Frühjahrsoffensive im Trentino heraus: 14 Divisionen mit 240 schweren Geschützen werden für den geplanten Angriff am 6. April zusammengezogen, einschließlich des österreich-ungarischen VIII. Korps aus Serbien und 3 Divisionen und 60 schwere Geschütze von der Ostfront. Die Truppen beginnen ab Mitte Februar über eine einzelne Eisenbahnlinie südlich von Trient einzutreffen.
Saloniki: Die britische 7. berittene Brigade beginnt einzutreffen, sowie vorübergehend eine Brigade der Royal Navy Division (21. Februar bis Anfang März), bevor die britische Admiralität beschließt, die geamte Division aus dem Mittelmeer-Raum abzuziehen. Die französische 17. Kolonial-Division kommt Ende Februar an.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: Anglo-belgische Konferenz in Lutobo. Smuts wird ausgewählt, um Smith-Dorrien Nachfolger als Oberbefehlshaber zu werden (veröffentlich am 10. Februar).

Seekrieg

Adria: 2 britische Kreuzer, zusammen mit dem französischen Zerstörer Bouchier und dem italienischen Zerstörer Bronzetti, vertreiben 6 österreich-ungarische Torpedoboote (2 davon kollidieren) zusammen mit einem Zerstörer zurück nach Cattaro und deckt damit die Evakuierung der serbischen Armee nach Korfu. Schlechtes Wetter bis zum 26. Februar hilft ihnen dabei.

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