Kriegstagebuch 6. Februar 1915

Krater nach Minendetonation

Ein einsamer Soldat gibt eine Vorstellung auf die Größe eines Kraters, welcher durch eine Minendetonation verursacht wurde.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 6. Februar 1915:

Westfront

Flandern: Britische Gegensprengung von zwei deutschen Unterminierungsschächten südlich vom Kanal von La Bassee.
Somme: Die Deutschen lassen 3 unterirdische Minen unter den feindlichen Stellungen bei La Bolsselle hochgehen.

Ostfront

Bukowina: Die österreich-ungarische Siebte Armee aus 6 Divisionen erobert Kimpolung zurück und zwingt die Russen bis zum 9. Februar hinter den Fluss Suczava zurückzugehen. Die Armee erreicht anschließend den Fluss Sereth am 11. Februar.

Politik

Großbritannien: Lloyd George kehrt aus Paris von einer Konferenz mit dem russischen und französischen Finanzminister mit, wo vereinbart wurden, die verfügbaren Ressourcen zu teilen.
Deutschland: Reichskanzler Bethmann schreibt dem deutschen Botschafter in Wien, bei der dortigen Regierung auf Konzessionen an Italien zu drängen.

Neutrale

Rumänien und Italien erneuern die Vereinbarung vom 23. September 1914.

Geheimkrieg

Deutschland: Der Kronprinz schreibt an den Großherzog Ernst von Hessen (dem Bruder der Zarin) und drängt diesen, einen Separatfrieden mit Rußland zu vermitteln.

Call of War
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