Kriegstagebuch 4. Juni 1916

Russische Soldaten Brussilow-Offensive

Russische Soldaten dringen während der Eröffnung der Brussilow-Offensive unter Beschuß durch Stacheldraht vor.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 4. Juni 1916:

Ostfront

Brussilow-Offensive (bis zum 17. Oktober) beginnt an einem 330 km langen Frontabschnitt mit dem Beschuss durch 1.938 Geschütze ab 4 Uhr morgens. Die Russische Elfte und Neunte Armee bringen 26.000 österreich-ungarische Kriegsgefangene ein und erbeuten mehr als 14 Kanonen.

Westfront

Verdun: Ein frischer deutscher Angriff auf Fort Vaux. Die Garnison schickt etwa 100 Mann nach hinten, um Wasser und Verpflegung einzusparen. Die letzte Brieftaube wird ausgeschickt.
Vogesen: 3 Reihen französischer Gräben werden bei Casspach von den deutschen Truppen genommen und gehen anschließend wieder verloren.

Seekrieg

Adria: Das italienische U-Boot Atropo versenkt ohne Vorwarnung das österreich-ungarische Lloyd-Schiff Albanien (1.122 t). Eine französische Flottille verfolgt zwei angebliche U-Boote auf dem Rückweg nach Cattaro. An der Grenze der Patrouillenabschnitte bei der Otranto-Sperre stoppen sie und lassen zwei italienische Zerstörer die Verfolgung fortsetzen.
Nordsee: 3 deutsche Zerstörer bekämpfen für kurze Zeit britische Zerstörer nördlich von Zeebrügge.

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