Kriegstagebuch 30. Oktober 1915

 französische U-Boot 'Turquoise'

Das französische U-Boot ‘Turquoise’ läuft im Marmara Meer auf Grund und wird von türkischen Marineeinheiten aufgebracht.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 30. Oktober 1915:

Seekrieg

Dardanellen: Das französische U-Boot Turquoise dringt als erstes französisches Boot in die Marmora-See ein, wird aber gezwungen, sich nach dem Beschuß durch Artilleriefeuer auf Land aufzusetzen. Es wird von den Türken erbeutet, zusammen mit Details über das geplante Rendezvous mit dem britischen U-Boot E20.

Südfronten

Serbien: Mackensens Armeen befinden sich nun innerhalb von 22 km Entfernung zu Kragujevac, dem serbischen Arsenal.

Westfront

Champagne: Deutschen Truppen erobern Butte de Tahure zurück.

Ostfront

Galizien: Die deutsche Südarmee schlägt bis zum 5. November die Schlacht von Siemikowce.

Afrikanische Fronten

Kamerun: Französisce Soldaten besetzen den Kopfbahnhof von Eseka. Die Bahn ist unter voller Verwendung durch die Alliierten bis zum 13. Dezember.
Südwestafrika: Der südafrikanische Innenminister E. Gorges wird Administrator (bis Oktober 1920), Militärgouverneur General Beves reist ab; aber immer noch ist das Kriegsrecht gültig (bis zum 3. Januar 1921).

Heimatfronten

Frankreich: General Gallieni wird Kriegsminister, nach dem Millerand am Vortag zurückgetreten ist. Ministerpräsident Briand kann im Laufe des Oktobers mit der gestrafften Propaganda durch das neue Maison de la Presse rechnen.
Im Oktober werden insgesamt 123.000 verwundete Soldaten aus der Champagne durch Troyes abtransportiert.

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