Kriegstagebuch 30. August 1915

aufgetauchtes U-Boot versenkt Frachter

Ein aufgetauchtes U-Boot versenkt mit seinem Bordgeschütz einen Frachter, nachdem die Besatzung zuvor in Rettungsbooten das Schiff verlassen hat.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 30. August 1915:

Seekrieg

Deutschen U-Booten wird befohlen, keine Handels- oder Passagierschiffe ohne Vorwarnung anzugreifen, damit Besatzungen und Passagiere Zeit haben, das Schiff zu vor dessen sinken zu verlassen. Keine neutrale Schiffe dürfen versenkt werden, es sei denn, sie transportieren Fracht nach Großbritannien.

Ostfront

Die neue russische Nord-Front wird gebildet (Ruzski befehligt 3 Armeen).

Naher Osten

Mesopotamien: Nixon schickt eine Memorandum nach Indien und fordert den Vorstoß auf Bagdad.

Afrikanische Fronten

Kamerun: Dobells britische Streitkräfte bestehen jetzt aus 3.607 Soldaten (einschließlich 338 Kranken aber abzuüglich 743 beurlaubten), 10 Kanonen und 31 MGs. Im Norden befinden sich 1.990 britische Soldaten.

Luftkrieg

Gallipoli: Französische Flugzeuge bombardieren Chanak und Akbachi Sliman.

Politik

Großbritannien: Der britische Außenminister Grey erklär, daß die Alliierten eventuell die Unabhängigkeit für Bosnien, Herzegowina, Slowenien, Kroatien und Dalmatien garantieren werden.
Österreich-Ungarn: Der österreich-ungarische Botschafter in den USA gesteht einen Brief zur Munitions-Sabotage ein, der in Großbritannien beschlagnahmt wurde.

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