Kriegstagebuch 29. Juni 1915

Deutsche Kavallerie

Die deutsche Kavallerie spielt generell nur eine sehr eingeschränkte Rolle. Nur an der Ostfront hat sie noch etwa Raum zum operieren.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 29. Juni 1915:

Ostfront

Polen: Mackensen stößt mit seinen deutsch-österreich-ungarischen Verbänden zwischen den Flüssen Weichsel und Bug vor und erreicht Tomaszow am nächsten Tag.

Westfront

Frankreich – Petains Memorandum an den Oberbefehlshaber: ‘Der gegenwärtige Krieg … ist ein Abnutzungskrieg .. . welcher diejenige Seite … gewinnen wird, welche den letzten Mann hat’. Er fordert, nur dezentralisierte Angriffe durchzuführen und genügend Reserven zu besitzen.

Mittlerer Osten

Dardanellen – ANZAC-Brückenkopf: Der letzte schwere türkische Angriff schlägt fehl.

Luftkrieg

Gallipoli: Die Briten geben den Flugplatz auf Kap Helles auf, mit Ausnahme für Notlandungen.

Politik

Österreich-Ungarn: Die Regierung protestiert gegen die US-Munitionsexporte an die Alliierten und fordert auch ein Nahrungsmittel-Embargo an diese, falls der freie und legale Handel der Mittelmächte weiter unterbunden wird.

Heimatfronten

Großbritannien: Der Premierminister und Bonar Law halten in Guildhall Reden über die Notwendigkeit, mit allen Ressourcen ökonomisch umzugehen. 10 Victoria Cross werden verliehen. Verwundete Kriegsgefangene, welche ausgetauscht wurden, kommen zu Hause an.

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