Kriegstagebuch 26. Februar 1915

Übung mit Flammenwerfern

Deutsche Soldaten üben in der zweiten Kriegshälfte den Umgang mit Flammenwerfern.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 26. Februar 1915:

Westfront

Meuse – erster Einsatz von Flammenwerfern: 12 Flammenwerfer der Abteilung Reddemann unterstützen angreifenden Infanterie bei Bois de Malancourt nordöstlich von Verdun, erste von insgesamt 653 deutschen Attacken mit Flammenwerfern.

Naher Osten

Dardanellen: Die Türken haben seit dem 5. November 1914 fünf Minenfelder mit 184 Minen gelegt, um die Meerenge zu schützen.
Der britische Kriegsrat hält die britische 29. Division in England zurück, trotz Churchills Wutanfall und schriftlichem Protest am nächsten Tag.

Seekrieg

Dardanellen: 125 britischen Seeleute und Marinesoldaten (4 Mann Verluste) landen auf beiden Seiten der Meerenge und zerstören 8 Kanonen (einschließlich 2 Flugabwehr-Geschütze) und eine Brücke. 80 Männer landen bei Sedd-el-Bahr am nächsten Tag und sprengen 6 Mörser. Alliierte Minensucher räumen eine 6,5 km lange Fahrrinne.

Luftkrieg

Großbritannien: Das deutsche Marine-Luftschiff L8 schaffte es nicht, London zu erreichen.

Afrikanische Fronten

Südwestafrika: Deventers südafrikanische SAS-Force (9.200 Mann) stößt weiter ins Landesinnere vor,

Politik

Österreich-Ungarn: Generalstabschef Konrad von Hötzendorf fordert Deutschland auf, für österreichische Konzessionen an Italien aufzukommen: ‘Entweder sind sie damit einverstanden, oder sie können mit uns zusammen in das Wasser fallen.’ Deutschland zieht daraufhin in Betracht, einen Teil von Schlesien an Österreich-Ungarn abzutreten.

Heimatfronten

Großbritannien: Die Welsh Guards wird aufgestellt, deren Rekrutierung am 22. April abgeschlossen ist.

Call of War
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