Kriegstagebuch 24. Juli 1915

U-Boot-Fallen Q-Schiff

Getarnt als unbewaffnete Frachtschiffe segeln die U-Boot-Fallen Q-Schiffe in von feindlichen U-Booten heimgesuchten Gewässern. Dabei versuchen sie aufgetauchte, unvorsichtige U-Boote mit ihren versteckt gehaltenen Geschützen zu versenken.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 24. Juli 1915:

Seekrieg

Atlantik: Das Q-Schiff (U-Boot-Falle) Prinz Charles versenkt das deutsche U-Boot U 36.

Westfront

Vogesen: Die deutschen Stellungen bei La Fontenelle-Laanois werden durch französische Truppen erstürmt.

Ostfront

Baltikum: Reiterattacke von 1.600 Mann der russischen 1. Kavallerie-Division gegen deutsche Truppen südlich von Mitau, nachdem ein sibirisches Infanterieregiment den Weg freigegeben hat.

Mittlerer Osten

Der britische Dardanellen-Ausschuss lehnt Churchills Plädoyer ab, einen Plan für ein mögliches Scheitern der Suvla-Operation vorzubreiten.

Luftkrieg

Westfront: Das britische Royal Flying Corps setzt alle Bombenangriffe – mit Ausnahme der direkt vom Oberkommando befohlenen – aus, da ein zuverlässiges Bombenvisier fehlt.

Neutrale

USA: Der Secret Service findet eine Aktentasche des deutschen Propaganda-Direktors in der New Yorker U-Bahn.

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