Kriegstagebuch 21. Juni 1916

U35 mit Wasserflugzeug

Während der Patrouille empfängt ‘U 35’ Depeschen von einem Friedrichshafen-Wasserflugzeug. Der Kaiser benutzte einmal ‘U 35’ um eine persönliche Nachricht an den König von Spanien in Cartagena überbringen zu lassen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 21. Juni 1916:

Neutrale

Spanien: Das deutsche U-Boot U 35 liefert einem Brief vom Kaiser an den König in Cartagena aus.
Mexiko: 400 mexikanische Reguläre (38 Tote) erfassen einen Trupp der 10. US-Kavallerie (40 Verluste, darunter 22 Kriegsgefangene) bei Carrizal. Forderungen der USA nach Freilassung der Gefangenen am 25. Juni, welche am 28. Juni durchgeführt wird.
Griechenland: Die Alliierten fordern die Demobilisierung und einen Regierungswechsel. Premierminister Skouloudis tritt zurück, Zaimis wird Nachfolger.

Westfront

Verdun: Begrenzte deutsche Geländegewinne auf dem Mort Homme (Hügel ‘Toter Mann’) und westlich und südlich von Fort Vaux, aber nordwestlich von Thiaumont werden die deutschen Truppen abgewehrt.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: ca. 240 britische Soldaten landen an der Insel Ulenge (Tanga-Bucht) und waten zum Festland.

Seekrieg

Großbritannien: Erster von drei Kipling-Artikel in der Times (und am 23. und 28. Juni) welcher dem U-Boot-Dienst der Royal Navy seinen Tribut zollt (‘The Trade’).

Heimatfronten

Türkei: Deutsche Offizielle am Endbahnhof Islahie stellen 39 der britischen Kriegsgefangene aus Kut als zu krank fest, um am nächsten Tag weiter in die Taurus-Berge zu marschieren. Sie erreichen Adana mit dem Zug am 24. Juni und werden dann für Arbeiten an der Bahnstrecke zurückgeschickt.
Deutschland: Kriegsgewinnsteuerrecht eingeführt.

KretaTipp
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