Kriegstagebuch 20. März 1915

Landship

Der ursprüngliche Plan des ‘Landship’ (Landschiff) von de Mole aus dem Jahr 1912.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 20. März 1915:

Geheimkrieg

Churchill genehmigt 18 ‘Landship’-Prototypen (Panzer), welche in aller Eile bestellt werden sollen.

Westfront

Artois: Deutsche Truppen erstürmen Gräben in der Nähe von Notre Dame de Lorette, aber die Franzosen erobern sie am nächsten Tag zurück.
Foch sendet Joffre einen Plan für eine Frühjahrsoffensive.

Ostfront

Ostpreußen: 16.000 russischen Soldaten nehmen Laugszargen und greifen Tilsit an, aber Esebecks deutsche Brigade kann es am 23. März zurückerobern.
Karpaten: Der russische General Brussilow nimmt 2.400 Kriegsgefangene in der Nähe von Smolnik. Die deutsch-österreich-ungarische Südarmee greift in der Nähe von Kosziowa bis zum 27. März an.

Luftkrieg

Frankreich: Der Stadtrand von Paris wird durch die Heeres-Luftschiffe LZ29 und LZ35 bombardiert (52 Bomben, 9 Opfer). Das Luftschiff SL2 bombardiert Compiègne anstatt. LZ29 wird dabei in der Nacht vom 20./21. März durch Luftabwehrfeuer in der Nähe von Saint Quentin abgeschossen.
Westfront: Die belgische Aviation Militaire (Militär-Luftwaffe) wird gebildet.

Politik

Italien: Die Alliierten akzeptieren grundsätzlich die Bedingungen Italiens für dessen Kriegseintritt. Der italienisch Militärattaché verlässt Wien am nächsten Tag.
Deutschland: Der dänische Möchtegern-Vermittler Hans Niels Andersen trifft Kaiser Wilhelm II. in Charleville nach seinem Besuch in Petrograd vom 1. bis 7. März.

Heimatfronten

Deutschland: Der Reichstag stimmt der 3. Kriegsanleihe zu. Liebknecht und ein weiterer Abgeordneter stimmen dagegen, 30 Enthaltungen.

Supremacy 1914
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