Kriegstagebuch 20. Juli 1916

Britische Infanterie tritt  zm Angriff an

Britische Infanterie tritt während der Schlacht an der Somme zum Angriff aus ihren Gräben an. Der Unglückliche rechts scheint es noch nicht einmal aus dem Graben heraus zu schaffen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 20. Juli 1916:

Westfront

Schlacht an der Somme: 778 überlebende südafrikanische Soldaten werden im Wald von Delville Holz entsetzt. 4 britische Divisionen beginnen mit dem Angriff auf den ‘High Wood‘ (‘Hohen Wald’, bis 30. Juli).
Verdun: Mangins französischer Gegenangriff im Abschnitt Souville-Thiaumont gewinnt an Boden (sowie am 24. und 28. Juli).

Ostfront

Brussilow-Offensive, Pripjet: Der russische General Sacharow nimmt Berestechko am Fluss Styr und überquert am 21. Juli den Fluß und die Grenze nach Galizien mit der Gefangennahme von 14.000 österreich-ungarischen Soldaten.
Thronfolger Erzherzog Karl übernimmt den Befehl über die Südarmee sowie die österreich-ungarische Siebte und Dritte Armee.

Südfronten

Griechenland: Die Demobilisierung der griechischen Armee ist fast abgeschlossen.

Naher Osten

Armenien: Das russische V. Kaukasus-Korps besetzt Ardasa.
Mesopotamien: Der Nordwestwind Shamal beginnt 6 Wochen später als gewöhnlich.
Persien: Niedermayer kommt zurück in Teheran aus Afghanistan über das russische Turkestan an. Er reist als Invalide im Februar 1917 von Bagdad aus nach Deutschland zurück.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: Die Hauptmacht der britischen Verbände trifft auf die Truppen aus Tanga. Anglo-belgische Konferenz in Entebbe (bis 23. Juli).
Tanganjikasee: Generalmajor Wahle evakuieren Kigoma.

Politik

Griechenland: Die Regierung stimmt zu, ein neues anglo-französisches Darlehen über 800.000 britische Pfund anzunehmen.

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