Kriegstagebuch 19. September 1916

Belgische Kanoniere feuern eine französisches 70-mm-Gebirgskanone

Belgische Kanoniere feuern eine französische 70-mm-Gebirgskanone in Ostafrika ab.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 19. September 1916:

Afrikanische Fronten

Ostafrika: Belgische Truppen besetzen Tabora, die größte Binnenstadt, nach einem Marsch über 660 km, nehmen 2.000 Einwohner gefangen und entlassen dann ca. 195 internierte Zivilisten. 2.700 Mann portugiesischer Truppen dringen über den Fluss Rovuma vor und besetzen die Menasi-Bucht am 29. September. Die 1. Division der ‘Kings African Rifles‘ durchquert bei einer Furt den Fluss Mgeta (welcher am 25. September überbrückt wird), aber Überschwemmungen und eine starke Verteidigung begrenzen den Brückenkopf bis zum Dezember.

Westfront

Großbritannien: Haig stellt beim Kriegsministerium einen Antrag für 1.000 Panzer.
Schlacht an der Somme: Französische Truppen wehren in der Nacht vom 19./20. September Gegenangriffen östlich von Clery ab.

Ostfront

Brusilow-Offensive, Galizien: Schcherbachews russische Siebte Armee hat seit dem 31. August 25.000 Kriegsgefangene (einschließlich 8.000 Deutsche) eingebracht und 22 Geschütze erbeutet.
Transsilvanien: Falkenhayns Neunte Armee greift die rumänische Erste Armee im Merisor-Hohlweg an, drängt diese bis zum 20. September bis südlich von Petrosani ab, aber die rumänische 11. Division kann bei einem Gegenangriff am 25. September wieder in die Stadt eindringen.

Südfronten

Mazedonien: Die serbische Drina-Division nimmt den 2.368 m hohen östlichen Gipfel vom Berg Kajmakcalan, wird aber von bulgarischen Truppen wieder vertrieben.

Politik

Griechenland: Der neue griechische Ministerpräsident bietet den Alliierten an, sich ihnen anzuschließen und zu einem festgelegten Termin in den Krieg einzutreten, sobald den griechischen Streitkräften geholfen wurde, sich darauf vorzubereiten.

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