Kriegstagebuch 18. November 1916

Russische Soldaten vor Monastir

Russische Soldaten stehen vor Monastir in Serbien bereit.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 18. November 1916:

Südfronten

Serbien: Trotz Tiefschnee nimmt die serbische Donau-Division Hügel 1378 und italienische Truppen erstürmen den Ostretz-Hügel und zwei andere Landmarken bis zum 19. November. Französische Truppen überqueren durch eine Furt den Fluss Viro und russische Truppen erobern drei Dörfer südlich von Monastir. Die deutschen und bulgarischen Truppen zünden die Stadt an, räumen sie in der Nacht vom 18./19. November und ziehen sich 6,5 km zurück.
Mazedonien: 5.144 Mann ausgebildete griechische Truppen stehen jetzt zusammen mit 5.184 Tieren bereit.

Westfront

Schlacht an der Somme: Schlacht an der Ancre endet mit der Beteiligung von 8 Panzer Tank Mark I. Vorhandene Panzer-Kompanien werden nun zu Bataillonen erweitert.
DIE KÄMPFE AN DER SOMME ENDEN: Im letzten Angriff, den Haig widerstrebend genehmigt hat, gewinnt die 4. kanadische Division und ein Teil der 18. britischen Division eine knapp 1.000 Meter tiefe Einbuchtung auf einer Frontlänge von 5 km, aber Grandcourt kann nicht von der 32. Division genommen werden (der kommandierende General wird zusammen mit zwei Brigadekommandeure abgelöst). Deutsche Verluste 45.000 Mann seit dem 1. November; das BEF verliert im November insgesamt 46.238 Mann.
Verdun: Joffre stimmt einem weiteren Angriff durch Nivelles Truppen zu. Zu den Vorbereitungen gehören unter anderem der Bau von 26 km Strassen und 10 km für eine leichte Eisenbahn.

Heimatfronten

Großbritannien: Lloyd George sagt zu Hankey, daß die Somme-Offensive ‘eine blutiger und katastrophaler Fehlschlag’ war und er ist nicht bereit, im Amt zu bleiben, wenn dies im Jahr 1917 wiederholt wird.

Supremacy 1914
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