Kriegstagebuch 17. Juni 1915

Großfürst Nikolai Nikolajewitsch.

Der russische Oberbefehlshaber Großfürst Nikolai Nikolajewitsch.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 17. Juni 1915:

Ostfront

RusslandSTAVKA-Konferenz in Kholm: die russische Armeen befindet sich 500.000 Mann unter ihrer Sollstärke, ein hinhaltender Rückzugkampf wird genehmigt. Die Russen verkünden, der Feind hätte 120.000 Mann Verluste am Dnjestr im letzten Monat gehabt und behaupten, sie hätten 40.000 Kriegsgefangene genommen.

Westfront

Artois: Fond De Suval (nördlich von Arras) durch französische Truppen genommen.
Elsass: Die deutschen Truppen brennen Metzeral nieder und räumen es.

Südfronten

Isonzo: Die italienische 3. Division nimmt den Hügel 383 am Fluss Isonzo nach Angriffen seit 10. Juni und 2.093 Mann Verlusten.

Neutral

USA: League to Enforce Peace (Liga zum Erzwingen des Friedens) organisiert.

Heimatfronten

Osmanisches Reich: Djevdet Bey lässt die armenischen Nestorianer und Jakobiner-Christen in Sirt, südlich von Bitlis, massakrieren. 15.000 Armenier werden dort bis zum 25. Juni ermordet.
Großbritannien: Ein Komitee für die Produktion von Nahrungsmitteln im eigenen Land wird eingerichtet. Die Royal Society setzt den Schwerpunkt für den seit November 1914 beratenden Wissenschaftsrat im Kriegsministerium (150 Mitarbeiter) auf Gas- und Grabenkämpfe.

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