Kriegstagebuch 14. März 1915

Kreuzer Dresden zeigt die Weiße Flagge

Der aufgespürte deutsche Leichte Kreuzer ‘Dresden’ zeigt die weiße Flagge.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 14. März 1915:

Seekrieg

Pazifik: Der deutsche kleine Kreuzer Dresden sprengt sich unter der weißen Fahne vor Juan Fernandez selbst in die Luft (24 Todesopfer). Das Schiff wurde vor Anker liegend durch die britischen Kreuzer Kent, Glasgow und Orama überrascht, dank einer am Vortag abgefangenen Signalmeldung an ein Kohlenschiff. Die Besatzung wird in Chile interniert (Leutnant Canaris, 1934-1944 Chef der deutschen Abwehr ist einer derjenigen, welche entkommen können und erreicht Berlin am 4. Oktober).

Westfront

Meuse-Argonnen: Joffre kündigt seine Absicht an, eine Offensive zu starten. Er schlägt vor, in Woevre anzugreifen, wodurch die deutsche Frontausbuchtung bei St. Mihiel durch gleichzeitige Überraschungsangriffe auf beiden Föügeln des vorspringenden Frontbogens beseitigt werden soll.
Flandern: Deutsche Truppen nehmen einen Teil von St. Eloi, nachdem sie eine Mine unter den feindlichen Stellungen zur Explosion gebracht haben.
Belgische Erfolge in der Nähe von Dixmude.
Champagne: Französische Truppen sichern den Großteil des Waldes von Sabot und brechen um den Hügel 196 herum in die deutschen Stellungen ein. Sie wehren mehrere Gegenangriffe am nächsten Tag ab.

Politik

Großbritannien: Churchill schickt Großfürsten Nikolaus vergeblich ein Telegramm, um sein Einverständnis für griechische Hilfe bei den Dardanellen zu erhalten. Der britische Botschafter Buchanan verspricht dem Zaren, daß ‘nach dem Krieg, Großbritannien und Russland die beiden mächtigsten Imperien der Welt sein werden’.

Neutrale

Italien: Die Abgeordnetenkammer läßt den Verteidigungshaushalt passieren.

Supremacy 1914
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