Kriegstagebuch 14. Februar 1916

Deutsche Truppen haben einen alliierten Graben genommen

Deutsche Truppen haben einen alliierten Graben genommen und Reserven kommen herbeigerannt, um dessen Verteidigung gegen einen Gegenangriff zu verstärken.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 14. Februar 1916:

Western Front

Flandern: Deutsche Angriffe nördlich vom Ypern-Kanal, welche auf einer Länge von 600 Meter die feindlichen Gräben nehmen, sowie südlich davon die Bahnlinie Ypern-Comines und Gelände in der Nähe von Saint-Eloi. Die britische 17. Division verliert ihre Stellungen am Bluff.
Frankreich: Französisch-britische Konferenz in Chantilly bestimmt den endgültigen Plan für die Somme-Offensive. Joffre (französischer Oberbefehlshaber) schreibt an Haig (BEF) am 18. Februar, daß das Datum für die Offensive etwa der 1. Juli sein wird.

Luftkrieg

Italien: Österreich-ungarische Flugzeuge bombardieren Mailand, Treviglio, Bergamo und Monza.

Politik

Alliierte Erklärung von Le Havre: Kein Friede ohne die Wiederherstellung von Belgien und Kriegsentschädigungen.
Die Konferenz von Chantilly bestimmt den 1. Juli als Datum für die Somme-Offensive.

Russland: Der britische Schriftsteller Hugh Walpole kehrt nach Petrograd zurück, um das alliierte Propaganda-Büro zu leiten.

Heimatfronten

Osmanisches Reich: Ein Gesetz erweitert das Höchstalter zum Wehrdienst auf 50 Jahre und erlaubt den ‘Freikauf’ davon gegen eine Zahlung.

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