Kriegstagebuch 13. April 1916

13-Pfünder-Geschütz der südafrikanischen berittenen Infanterie

13-Pfünder-Geschütz der südafrikanischen berittenen Infanterie zu Beginn der Operation im typischen Buschland. Die hier in Ostafrika eingesetzten Pferde- und Maultier-Arten werden jedoch schnell krank und gehen ein, wo der chronische Befall mit Tsetse-Fliegen die ‘Schlafkrankheit’ verbreitet.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 13. April 1916:

Afrikanische Fronten

Ostafrika: 800 südafrikanische Berittene verfolgen ca. 200 deutsche Soldaten über 33 km im Regen und besetzen Salanga. Sie haben jedoch seit dem 7. April schon 190 Tiere durch die Tsetsefliege eingebüßt.

Naher Osten

Sinai: 90 Mann der ALH (Australian Light Horse, berittene Infanterie) vertreiben türkische Soldaten aus ihrem Lager in Jifjaffa, 86 km vom Suezkanal entfernt.

Luftkrieg

Ostfront: Der russische schwere Bomber IM Moutometz X (Konstenschik wird verwundet) schafft es mit einem einzigen Motor zurückzufliegen, nachdem er schwere Schäden durch Flakfeuer über dem Bahnhof von Dandsevas erhalten hat.
Westfront: Schlechtes Wetter behindert die Flugtätigkeit (und am 15., 17.-19. April sowie durch Regen am 22. April).

Heimatfronten

Großbritannien: Lloyd George erzählt einem Vertrauten, daß er zurücktreten könnte.

KretaTipp
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