Geschichte, Daten und Bilder der deutschen Kriegsschiffe sowie japanischen und italienischen Schiffe im 2. Weltkrieg.
Die Mehrzahl der hier aufgeführten Kriegsschiffe sind oder werden Bestandteil des PC Kriegsspieles WW2 Total.
Während des 2. Weltkrieges war der entscheidende Faktor die Handelsschifffahrt, der es den USA erlaubte gleichzeitig Krieg in Europa und im Pazifik zu führen und das Überleben Englands sicherte.
Verluste von Kriegsschiffen konnten Probleme bereiten, aber der Verlust von Frachtschiffen konnte katastrophale Folgen nach sich ziehen. Wenn die Verluste die Bauzahlen über einen längeren Zeitraum überschritten hätten, hätte es die Fähigkeit der Alliierten Krieg zu führen verlangsamt, bis hin zu einer möglichen Aufgabe.
Bereits der 1.Weltkrieg hatte gezeigt, daß U-Boote das beste Kriegsschiff für diese Form der Kriegsführung waren. Um so mehr ist es erstaunlich, daß nicht mehr Mittel im Deutschland der 30er Jahren in ihre Konstruktion gesteckt wurden. Die wenigen, vorhandenen U-Boote verursachten schon schwere Schäden, aber größere Mengen und Bauzahlen gleich von Beginn des 2. Weltkrieges an, hätte die alliierte Fähigkeit zur Abwehr im wahrsten Sinne des Wortes überschwemmt.
Während des 2. Weltkrieges verbesserten die Deutschen ständig die technische Qualität, Bewaffnung und Taktik ihrer U-Boote, während im Gegensatz dazu die Achsen-Partner Italien und Japan überhaupt nichts unternahmen. Italien und Japan hatten schon vor dem Krieg große U-Boot-Flotten und da sie zudem noch Zeit hatten, bevor sie selbst in diesen verwickelt wurden, hätten sie aus den deutschen Erfolgen die richtigen Schlüsse ziehen können. Die italienischen U-Boote stellten sich jedoch als qualitativ wenig herausragend dar und ihre Besatzungen waren schlecht ausgebildet und ebenso wenig motiviert wie die der übrigen Flotte.
Japan auf der anderen Seite war dagegen zum äußersten motiviert, aber unflexible Doktrinen, die ihre Wurzeln in der japanischen Gesellschaft und dem Ehrenkodex hatte, spielten den Amerikanern in die Hände. Krieg gegen Handelsschiffe wurde als wenig ruhmvoll und als defensive Aktionen angesehen, während der Angriff gegen Kriegsschiffe ehrenvoll war. Die Tatsache, daß die USA ihre Versorgungslinien weit gestreckt über zwei Ozeane zu sichern hätten und der gleichzeitige Erfolg der amerikanischen U-Boote gegen Japan wurde nicht bemerkt oder ignoriert.
Es bestand jedoch letztlich kein Mangel an Opferbereitschaft. Bei der Verfolgung ihrer unterschiedlichen Ziele im U-Boot-Krieg verloren die Achsen-Partner zusammen mehr als 950 Boote im Kampf und noch mehr aus anderen Ursachen.
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