De Havilland DH 100 Vampire
Typ: englisches Jagdflugzeug mit Strahltriebwerk.
Geschichte: Die De Havilland DH 100 Vampire war in England das erste für ein Strahltriebwerk konstruierte Jagdflugzeug.
Das verlangte auch eine völlig neue Zuordnung der einzelnen Baugruppen zueinander. Frank Halford hatte ein Strahltriebwerk konstruiert - das H 1, später Goblin - das einen Schub von etwa 1150 kg gab. Die Flugzeugbauer fanden das ausreichend für einen kleinen Jäger mit einem Triebwerk. Sie bauten einen kurzen Mittelrumpf, in dem die Druckkabine vor dem Triebwerk lag, Lufteinlässen in den Flügelwurzein und kurzer Schubdüse. Das Heck wurde von zwei
dünnen Stützen getragen, das Höhenleitwerk lag über dem Abgasstrahl.

De Havilland Vampire F1 der 501. RAF Squadron (Staffel), verwendet von November 1948 bis Juni 1951.
Der Prototyp war das erste alliierte Flugzeug, das 805 km/h erreichte, doch der Serien-Jäger - der English Electric anvertraut, weil das Stammwerk keine Kapazität frei hatte - erreichte die Staffeln nicht mehr während des 2. Weltkrieges.

Vampire FB5 der 614.Squadron der RAF, von Dezember 1951 bis März 1957.
Er wurde durch die F 3 mit typischem DH-Leitwerk, gesenktem Höhenleitwerk und mehr Brennstoff ersetzt. Die FB 5 hatte gerade Flügelenden mit Außenlastträgem, die FB 6 war ein Exportmodell und wurde in der Schweiz gebaut.

Vampire NF10 Nachtjäger der 23.RAF Squadron, von September 1951 bis Januar 1954.
Es gab eine ganze Reihe von Exportmodellen wie die australische FB 30 mit Nene- Triebwerk und Lufteinlaß auf dem Rumpf und die französische SNCASE Mistral mit Hispano Nene-Triebwerk und vergrößerten Lufteinlässen in den Flügelwurzeln.
Die endgültige RAF-Version war die tropentaugliche FB 9. Auch eine Sea Vampire F 20 wurde in kleiner Stückzahl gebaut.
Die Gesamtproduktion einschließlich aller Varianten belief sich auf 4.206 - mehr als jedes andere englische Nachkriegsflugzeug.
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De Havilland Vampire, die letzte noch flugfähige Maschine dieses Typs von der historischen Staffel der RAF, zusammen mit einer Gloster Meteor (vorne).
De Havilland DH 100 Vampire F 1 |
| Typ |
Jagdflugzeug und Jagdbomber mit Strahltriebwerk |
| Antrieb |
Strahltriebwerk de Havilland Goblin mit 1420 kg Schub
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| Besatzung |
1 |
| Spannweite |
12,19 m |
| Länge über alles |
9,37 m |
| Höhe über alles |
2,70 m |
| Leer-Gewicht |
2.890 kg |
| max.Startgewicht |
3.890 kg |
| Höchstgeschwindigkeit |
869 km/h |
| Steigleistung |
1.280 m / min. |
| Dienstgipfelhöhe |
12.500 m |
| Reichweite |
1.175 km |
| Bewaffnung |
vier starre 20mm Hispano Kanonen mit je 150 Schuß
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FB6 Jagdbomber Unterflügel- stationen für zwei 450 kg-Bomben oder acht 27 kg-Raketen |
| Erstflug |
20.September 1943
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| Serienproduktion |
20.April 1945 |
| Truppenlieferung |
Dezember 1945 |
| Endlieferung (englische Produktion) |
Dezember 1953 |
| Stückzahl (alle) |
4.206 |

3D-Modell De Havilland Vampire

Vampire F1 der 247. RAF Squadron, von März 1946 bis Februar 1949.
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