Deutscher Panzer mit Infanterie im Angriff in Russland   Englische Hurricane und Spitfire-Jagdflugzeuge

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Bf 109 E
Messerschmitt Jäger aus dem Blitzkrieg und der Schlacht um England

Bf 109 E

Messerschmitt Bf 109 E und T
Typ:
deutsches Jagdflugzeug aus dem Blitzkrieg und der Schlacht um England (Bf 109 T = Trägerflugzeug).
Geschichte:
Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges hatte die Luftwaffe eine Stärke von 1.056 Bf 109. Viele davon waren noch Me109 D, aber diese Serie wurde bereits von einer zunehmenden Anzahl von Bf 109 E ersetzt.
Die erste Messerschmitt Bf 109 E erschien als Prototyp V-14 Mitte 1938, und die Bf 109 E-1 wurde als Jagdflugzeug mit vier MG 17 und als Jagdbomber mit einer 250 kg-Bombe oder vier 50-kg-Bomben produziert. Nachfolgende E-1 wurden daraufhin standardisiert, daß sie jeweils eine 20-mm-MG FF Maschinenkanon anstatt der zwei MG's in den Flügeln erhielten.

Bf 109 E
Bf 109 E-4/Trop von Jagdgeschwader JG 27 and der nordafrikanischen Küste im Sommer 1941.

Gegen alle Typen feindlicher Jagdflugzeuge in den Blitzkriegen in Polen, Norwegen, Holland, Belgien, Frankreich und über Süd-England, mit der Ausnahme der Spitfire, zeigte die Bf 109 E überlegene Leistungen und Wendigkeit. Lediglich ihre Reichweite ließ zu wünschen übrig.

Bf 109 E-7 vom JG 5 bei Leningrad 1942
Eine der letzten Bf 109 E Untertypen war diese E-7 vom JG 5, ausgerüstet mit einem großen Staubfilter. Das Foto stammt aus dem Jahr 1942 von der Front bei Leningrad.

Die Produktion wurde in einem derartigen Umfang erweitert, daß Deutschland es sich leisten konnte, erhebliche Mengen der Messerschmitt Bf 109 E-3, welche Ende 1939 erschien und die bedeutenste Version während der Schlacht um England war, zu exportieren. Bulgarien, Ungarn, Japan, Rumänien, Slowakei, Schweiz, Russland und Jugoslawien erhielten das Jagdflugzeug. Darüber hinaus baute Dorniers Fabrik in Altenrhein in der Schweiz eine kleine Serie.

Deutsche und rumänische Bf 109 E über Ploesti
Deutsche und rumänische Bf 109 E bei einem Patrouillienflug über den Erdölfeldern von Ploesti in Rumänien.

Im Juli 1940 begannen die Gerhard Fiesler-Werke mit dem Umbau von zehn Bf 109 E-1 zu Bf 109 T ('T' für Träger). Diese sollten Versuchsflugzeuge für die Bf 109 T-1 werden, um an Bord des Flugzeugträgers Graf Zeppelin verwendet zu werden. Nachdem das Flugzeugträger-Bauprogramm jedoch aufgeschoben wurde, wurden die 60 bestellten T-1 als landgestützte T-2 ausgeliefert.

Messerschmitt Bf 109 E rumänische Luftwaffe 1942
Messerschmitt Bf 109 E der rumänischen Luftwaffe, 1942.

Verschiedene andere E-Modelle - bis zur E-9 - wurden als Jagdflugzeug, Jagdbomber oder Aufklärer produziert, mit unterschiedlichen Motoren und Ausrüstung.
In der Zwischenzeit hatte Messerschmitt schon einen neuen Jäger entwickelt, welche die eleganteste der vielen Versionen wurde, die Bf 109 F.

Benutzer: Deutschland, Bulgarien, Ungarn, Japan, Rumänien, Slowakei, Schweiz, Russland, Jugoslawien (Angaben für Bf 109 E und T).

Messerschmitt Bf 109 E Jugoslawien
Bf 109 E der jugoslawischen Luftwaffe, aufgenommen vor dem deutschen Angriff im Frühjahr 1941.

Messerschmitt Bf 109 E-4 Trop über Libyen 1941
Das Foto, welches einem Propaganda-Film aus dem Jahr 1941 entnommen ist, zeigt zwei Messerschmitt Bf 109 E-4/Trop Jagdflugzeuge vom JG 27 beim Flug über der Cyrenaika in Libyen, kurz nach der Ankunft des Afrika Korps.

Messerschmitt Bf 109 E-3
Typ
Jagdflugzeug
Antrieb

1 x flüssigkeits-gekühlter Daimler-Benz DB 601A V-12-Motor mit 1.100 PS

Besatzung
1
Spannweite
9,87 m
Länge über alles
8,64 m
Höhe über alles
3,20 m
Flügelfläche
16,40 m²
Leergewicht mit Ausrüstung
2.125 kg
Startgewicht
2.665 kg
max. Flügelbelastung
162,50 kg/m²
max. Leistung
2,26 kg/PS
Höchstgeschwindigkeit
560 km/h
in 4.440 m
Steigleistung
1.000 m/min.
Zeit bis auf 5.000 m
7,1 min.
Dienstgipfelhöhe
10.500 m
Reichweite

660 km

Bewaffnung

2 x 7,92-mm MG 17 [1.200 Schuss/min, 755 m/s Mündungs-geschwindigkeit] mit je 1.000 Schuss über dem Motor und 2 x 20-mm MG FF Maschinenkanonen [540 Schuss/min] mit je 60 Schuß in den Flügeln.

vier 50-kg-Bomben oder eine 250-kg-Bombe als Jagdbomber.
Erstflug
Mitte 1938
Serienproduktion
Januar 1939 (E-1), Ende 1939 (E-3)
Stückpreis
100.000 Reichsmark
Stückzahl (alle)

Insgesamt: ca. 35.000 (davon 30.480 während des 2.Weltkrieges)

Übernommen von Luftwaffe 1/39-12/44
29.350
Produziert 1939 (alle)
449
Produziert 1940 (alle)
1.693
Produziert 1941 (alle)
2.764
Bestand Bf109 in Frontverbänden am 1.9.1939 (Beginn 2.Weltkrieg)
850 Me109 E-1 und E-1/B, 235 D-1, geringe Anzahl noch von den B-Modellen.
(200 davon gegen Polen eingesetzt)
Verluste während des Polenfeldzuges
67 (alle durch Beschuß vom Boden)
Bestand Bf109 in Frontverbänden am 10.8.1940 (Beginn der Schlacht um England)
879 Bf 109 E

3D-Modell Bf 109 E
3D-Modell Messerschmitt Bf 109 E

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