Deutscher Panzer mit Infanterie im Angriff in Russland   Englische Hurricane und Spitfire-Jagdflugzeuge

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Jäger der Achsenmächte

Bomber der Achse

Alliierte Bomber

Martin Maryland, Baltimore
Aufklärungsbomber und leichter Bomber


Martin Maryland der 24. südafrikanischen Staffel (1941).

Martin 167 Maryland, Martin 187 Baltimore
Typ:
Aufklärungsbomber und leichter Bomber.
Geschichte: Der als leichter amerikanischer Bomber XA-22 entwickelte Martin 167 Maryland fand bei der US Army keine Gegenliebe. Das Projekt wurde jedoch durch eine große Bestellung der französischen Luftstreitkräfte Armee de l'Air gerettet, wo der Bomber als 167A-3 bezeichnet wurde. Von den 215 gekauften erreichten etwa 75 Frankreich noch vor dem Waffenstillstand im Juni 1940. Mit ihnen wurden die GB 1/62 und 1/63 ausgerüstet. Obwohl sie für besonders gefährliche Einsätze verwendet wurden, hatten sie nur eine Ausfallrate von 8 % (die geringste unter allen französischen Bombern).
Einige Überlebende und die Restlieferung gingen an die RAF, doch die meisten dienten in der Vichy-Luftwaffe und wurden über Gibraltar, Nordafrika und Syrien gegen die Alliierten eingesetzt.
Die RAF übernahm 75 der französischen Maschinen und kaufte 150 mit Zweistufen-Kompressor-Motoren als Maryland II, die über der Cyrenaika, Malta und im Nahen Osten eingesetzt wurden. Einige gingen an die britische Marineluftwaffe und vier Staffeln an die südafrikanische Luftwaffe. Die Charakteristiken dern Maryland war den Bombern der deutschen Luftwaffe recht ähnlich, denn sie war ebenfalls schnell und schön zu fliegen, aber mit wenig Platz und unzureichend bewaffnet.

Martin 167 Maryland
Dies ist der erste Martin 167 Maryland Bomber, welcher an die RAF geliefert wurde. Gebaut nach US-Forderungen und mit Twin Wasp Motoren, wurde dieser Serie ursprünglich von den französischen Luftstreitkräften bestellt.

Im Mai 1940 erhielt Martin von der RAF einen Auftrag über 400 verbesserte Maryland. Insbesondere sollte der Rumpf begehbar sein, um die Verständigung der Besatzungsmitglieder zu ermöglichen. Im Lauf der Entwicklung entschloß man sich auch für den stärkeren R-2600-Motor, so daß schließlich ein erheblich verbessertes Flugzeug dabei herauskam, welches den Namen Martin 187 Baltimore erhielt. Von den 400 waren 50 Mk I, 100 Mk II und 250 Mk 111, die sich hauptsächlich durch die Bewaffnung auf dem Rumpf unterschieden.

Martin Baltimore Bomber der RAF
Einer der ersten Martin Baltimore Mk I der RAF. Dieser Bomber hier wurde auf den Standard der Mk II mit zwei Heck-MG's nachgerüstet. Die anschließenden Flugzeuge erhielten ein elektrisch betriebenen Boulton-Paul Geschützturm und wurden als Baltimore Mk III bezeichnet.

Um zusätzliche Lieferungen nach dem Leih- und Pachtvertrag zu erleichtern, erhielt die Martin 187 die US Army-Bezeichnung A-30, wenn auch keine an die Amerikaner geliefert wurde. Einschließlich 281 Mk IIIA, 294 Mk IV und 600 Mk V erreichten die Gesamtlieferungen an die RAF 1.575 Baltimore, von denen viele an die südafrikanische Luftwaffe und einige an die britische Marineluftwaffe weitergegeben wurden. Sie alle wurden intensiv, vornehmlich im Mittelmeerraum für Bomben- und Erdkampfunterstützungseinsätze verwendet. 1944 wurden auch einige an die an der Seite der Alliierten kämpfenden italienischen Verbände weitergegeben, welche diese über Jugoslawien und dem Balkan einsetzten.

Martin Baltimore Mk IV
Baltimore Mk IV Bomber des Stormo Baltimore, einer mit den Alliierten verbündeten italienischen Einheit, bei einem Einsatz über dem Balkan.

Benutzer: Australien, Frankreich, Italien (mit den Alliierten kämpfende Streitkräfte), Südafrika, Türkei, britische RAF.

Martin 167 Maryland II
Typ
Aufklärungsbomber, leichter Bomber
Antrieb

zwei Pratt&Whitney Twin Wasp R-1830-S3C4-G 14-Zylinder-Doppelsternmotoren mit je 1.200 PS

Besatzung
3
Spannweite
18,69 m
Länge über alles
14,22 m
Höhe über alles
3,07 m
Flügelfläche
?
Leer-Gewicht
5.086 kg
Startgewicht (maximum)
7.694 kg
max. Flügelbelastung
?
max. Leistung
?
Höchstgeschwindigkeit
451 km/h
in Flughöhe von
ca. 7.500 m
Marschgeschwindigkeit
?
in Flughöhe von
?
Steigleistung
545 m/min.
Steigleistung auf
?
in Zeit
?
Dienstgipfelhöhe
7.925 m
Reichweite
1.738 km
(mit Bomben)
maximale Reichweite
?
Einsatzradius
?
Bewaffnung

4 x 7,7-mm Browning MG in den äußeren Flügeln, je 1 x 7,7-mm Vickers K im Rückenturm und in der Bodenwanne.

interne Bombenlast im Rumpfschacht für bis zu 907 kg.

Erstflug
14. März 1939
Truppenlieferung
Oktober 1939 (in Frankreich)
Endlieferung
1941
Erstflug (Baltimore)
14. Juni 1941
Truppenlieferung (RAF)
Oktober 1941
Endlieferung
Mai 1944
Stückpreis
?
Stückzahl (alle Varianten)
1.875
(300 Maryland, 1.575 Baltimore)

3D-Modell Martin Maryland
3D-Modell von Martin 167 Maryland der 24. Squadron der südafrikanischen Luftstreitkräfte im Jahr 1941.

Strategiespiel WW2 Total
Dieses 3D-Modell ist aktueller Bestandteil vom Strategiespiel WW2 Total. Die Daten für Produktion, Bewegung und Kampf der Einheiten befinden sich hier !

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