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US Soldier

US-Maschinenpistole M3
Grease Gun


US-Maschinenpistole M3A1 Grease Gun

US M3 Grease Gun
Typ:
Maschinenpoistole.
Geschichte:
Die US-Maschinenpistole M3 Grease Gun war das amerikanische Gegenstück zur englischen Sten, deutschen MPi40 und der russischen PPSh, denn auch sie wurde vor allem zur billigen Massenproduktion entworfen. Die Waffe war zwar ausreichend solide, aber bei den US-Truppen niemals wirklich beliebt, welche vor allem die viel teuerere und schwerer herzustellende Thompson-MP bevorzugten.

Als die USA in den 2. Weltkrieg eintraten, war die einzige verfügbare Maschinenpistole die Thompson-MPi - und von diesen gab es nicht viele. Zahlreiche mögliche Entwürfe anderer Maschinenpistolen wurden untersucht, aber keiner zeigte bei Tests ein zufriedenstellendes Ergebnis. So wurde im Oktober 1942 beschloßen, mit einem 'leeren Blatt weißen Papier' nochmals ganz von vorne anzufangen und eine vollständig neue Waffe zu entwerfen. Der Entwurf wurde vom Small Arms Development Branch der US Ordnance Corps Technical Division erstellt und von Anfang an stand die Bedeutung der Einfachheit in der Herstellung im Vordergrund.
Der erste Prototyp, genannt Maschinenpistole T15, war in der Lage Einzelschüße oder Dauerfeuer abzugeben, aber das Einzelfeuer wurde fallengelassen und es wurde daraus die T20. Diese wurde Ende November 1942 vor den potentiellen Nutzern vorgeführt und fand in deren Augen 'Gnade', sodaß sie am Weihnachtsabend 1942 offiziell as US-Maschinenpistole M3 angenommen wurde.

US-Maschinenpistole M3 mit Schalldämpfer
US-Maschinenpistole M3 mit aufgesetztem Schalldämpfer.

Das Design war relativ einfach und wegen seiner Form wurde die Waffe 'The Grease Gun' (Fett-Kanone oder Fettpresse) genannt. Der Lauf saß auf der vorderen Klappe eines zylindrischen Körpers, die Auswurföffnung war durch eine schwenkbare Klappe abgedeckt, der Pistolgengriff war wie der Rest der Waffe aus Stahl, an den eine einfacher, zusammenklappbarer Stab montiert war. Der Hahn wurde durch eine Kurbel auf der rechten Seite gespannt, was eine der weniger erfolgreichen Einzelheiten der Waffe war. Das gleiche betraf die Gestaltung des einspaltigen Magazins, welches unweigerlich während der gesamten Dienstzeit hin und wieder zu Ladehemmungen und Probleme beim Magazinwechsel führte. Dafür gab es aber einen sehr genialen Umbausatz von Lauf, Bolzen und Magazin-Adapter, wodurch eine normale Waffe schnell umgerüstet werden konnte, um 9-mm-Parabellum-Munition aus einem Standardmagazin einer Sten-MPi zu verschießen.

Trotz der kleinen Fehler, welche die M3 hatte, war sie die Waffe, welche ursprünglich gesucht worden war: eine kostengünstige und efffektive Waffe, von der Tausende in kurzer Zeit gepresst werden konnten. Über 606.000 Stück wurden zu einem Durchschnittspreis von etwa 25 US-Dollar (etwa 55 Reichsmark zu dem damaligen Wechselkurs) hergestellt.

Variante M3A1: Ab Januar 1944 gab es Beschwerden von den Fronttruppen, daß der Kurbelbetrieb zum spannen Mängel durch Verschleiß aufweisen konnte. Eine Untersuchung des Problems ergab, daß der ganze komplizierte Mechanismus durch ein ganz einfaches System ersetzt werden konnte. Statt der üblichen Hebel und Knöpfe wurde ein großes Loch in den Bolzen gebohrt, in welches der Schütze seinen Finger steckte und den ganzen Bolzen zurückzog. Um dies zu ermöglichen, mußte die Auswurfsöffnung mit Abdeckung nach hinten versetzt werden. Weitere kleinere Verbesserungen zur Vereinfachung der Herstellung wurden gleich mit übernommen und das Ergebnis war die M3A1, welche im Dezember 1944 in den Truppengebrauch übernommen wurde. Über 15.000 wurden noch bis Kriegsende hergestellt zu einem Stückpreis von nur 22 US-Dollar (ca. 49 Reichsmark). In den Jahren anch dem Zweiten Weltkrieg wurden noch weitere 33.000 Stück produziert.

US M3A1 MPi
US M3A1 Maschinenpistole.

Offiziere 5. US-Rangers Bataillon in Deutschland 1945
Offiziere des 5. US-Rangers-Bataillon in Deutschland 1945. Sie sind gut ausgerüstet mit einer Bazooka, einem .30-MG, zwei M1 Garand-Gewehren, einer M3 Grease Gun, einer Thompson-MPi, Granaten und einer erbeuteten deutschen P08 Luger-Pistole.

M3A1 Grease Gun
Typ
Maschinenpistole
Kaliber
11,40 mm
(oder 9 mm)
Länge
76,2 cm
Gewicht
3,7 kg
Lauf
20,3 cm mit 4 rechtsläufigen Zügen
Magazin

30 Schuß Kasten-Magazin

Funktion
Rückstoß
Geschoßgeschw.
275 m/s
Feuergeschw.
400 Schuß/min.
(M3: 450 Schuß/min.)
Hersteller
Guide Lamp Divison von General Motors, Anderson, Indiana, USA
Beginn Serienproduktion
Dezember 1944
(M3: Dezember 1942)
Erster Kampfeinsatz
M3: vor Januar 1944
Endlieferung
nach dem 2. Weltkrieg
Stückzahl (alle)
606.000 (M3) + 15.000 M3A1 + 33.000 nach dem 2. Weltkrieg
Stückpreis
22 $ = ca. 49 RM
(M3: 25$ = ca. 56 RM)

3D-Modell M3 Grease Gun
3D-Modell der US-Maschinenpistole M3A1 'Grease Gun'.

Strategiespiel WW2 Total
Dieses 3D-Modell ist aktueller Bestandteil vom Strategiespiel WW2 Total. Die Daten für Produktion, Bewegung und Kampf der Einheiten befinden sich hier !

US Marines mit M3 Grease Gun

 


 

Unbeliebt bei den Einheiten in Europa, gewann die 'Grease Gun' doch einige Akzeptanz im Pazifik.

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