Kriegsstärke der Armee von Griechenland im März 1941:
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Gebirgsjäger-Division |
Infanterie-Division |
Motorisierte Infanterie-Division |
Kavallerie-Division |
| Anzahl der Verbände |
14 |
5 + 1 Brigade |
1 |
1 |
| Infanterie-Regimenter |
3
(je 1.100 Mannschaften und 58 Offiziere, bewaffnet mit Mannlicher M1903/14 Gewehren) |
3
(je 1.100 Mannschaften und 58 Offiziere, bewaffnet mit Mannlicher M1903/14 Gewehren) |
3
(theoretisch - im März 1941 nur insgesamt 2.000 Mann) |
2 Kavallerie ( + 1 motorisiertes Infanterie-Regiment in Aufstellung ) |
| Gesamtstärke |
12.000 |
12.000 |
ca. 12.000
(theoretisch - im März 1941 nur 2.000 eingezogene KfZ-Mechaniker)
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? |
| Maschinengewehre |
132
(108 leichte 8mm Hotchkiss, 24 schwere St.Etienne M07 MGs) |
132
(108 leichte 8mm Hotchkiss, 24 schwere St.Etienne M07 MGs) |
ca. 132
(theoretisch) |
ca. 72 |
| Granatwerfer |
12
(81mm) |
12
(81mm) |
|
ca. 12 |
| Artillerie |
30
(16 x 75mm Gebirgskanonen, 8 x 105mm-Kanonen, 6 x 65mm Gebirgskanonen)
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ca. 32-44
(theoretisch) |
4
(75mm Gebirgskanonen) |
| Panzer |
- |
- |
24 leichte italienische CV33 und holländische Tanketten und ein paar Bren Gun Carriers |
4 Schwadronen Panzerspähwagen |
Die Elite-Soldaten der griechiscxhen Armee waren die Evzones. Ursprünglich während des Unabhängigkeitskrieges zu Beginn des 19. Jahrhundert als Leichte Infanterie aufgestellt, wurden diese Hochländer 1833 Teil der regulären Streitkräfte. Im Jahr 1940 dienten sie in den Leichten Infanterie-Regimentern und mit der Königlichen Garde.
Neben den Armeetruppen gabe es noch eine Reihe von Bataillonen und Kompanien für die Verteidigung der Inseln und als Grenztruppen, sowie eine Anzahl von beweglichen und stationären Maschinengewehr-Einheiten.
Im März 1941 bestanden die griechischen Streitkräfte aus insgesamt 540.000 Mann, zu den jedoch auch 50.000 Rekruten mit nur einem Monat Ausbildungszeit zählten. Der deutsche Angriff kostete Griechenland 15.700 Mann Verluste auf dem Schlachtfeld und 220.000 Soldaten wurden gefangengenommen, jedoch kurz danach wieder freigelassen.
Die Armeekorps bestanden aus zwei bis vier Infanterie- oder Gebirgsjäger-Divisionen. Das I., II., III. und IV. Korps wurden jeweils zusätzlich von einem Artillerie-Regiment aus 7 Batterien (8 x 85mm, 8 x 105mm und 12 x 155mm Geschütze) unterstützt, während das V. Korps über zusätzlich 4 x 85mm, 4 x 105mm und 4 fest eingebaute Sechs-Zoll-Kanonen verfügte. Jedes Korps hatte auch seine eigene Flak-Abteilung aus 88mm, 37mm und 20mm-Geschützen.
Da alle Artillerie-Geschütze entweder aus Frankreich, Deutschland oder der Tschechei stammten, war England nicht in der Lage die Griechen mit Munition dafür zu versorgen. Die noch vorhandenen Lagerbestände in den USA waren bald erschöpft, sodaß die Engländer damit begannen die griechische Armee mit italienischen Beutebeständen aus Nordafrika auszurüsten und zu versorgen.
Als die Engländer im März 1941 auf dem griechischen Festland selbst mit Kampftruppen an Land gingen, mußten sie bestürzt feststellen, daß es einige Divisionen nur auf dem Papier gab. So hatte eine Division aus kürzlich neu aufgestellten Truppen gerade mal eine Stärke von sechs Bataillonen und als Transportmittel stand nur das Auto des Kommandanten und fünf Lastkraftwagen zur Verfügung.
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