Britische Armee 1940

Britische Armee und Home Guard in Westeuropa und im Mittelmeer-Raum im Jahr 1940.
Organisation, Divisionen, Ausrüstung und Home-Guard-Uniformen. Die kanadische Armee in Großbritannien und die Empire-Verbände im Nahen Osten.

Freiwillige der britischen Home Guard
Freiwillige der britischen Home Guard beim Küstenschutz.

Die britische Armee im ersten Kriegsjahr des 2. Weltkriegs

Dies war eine prägende Zeit, die in Großbritannien oft als „Scheinkrieg” (September 1939 – Mai 1940) bezeichnet wird, bevor der deutsche Blitzkrieg in Westeuropa begann.

Überblick

Einsatzbereitschaft (September 1939)
– Die britische Armee trat in den Zweiten Weltkrieg ein, während sie sich noch von den Zwischenkriegsjahren erholte, in denen sie unterfinanziert war und sich weitgehend auf die imperialen Polizeiaufgaben statt auf groß angelegte Kontinentalkriege konzentrierte.
– Bei Kriegsausbruch war die stehende Armee mit etwa 224.000 regulären Soldaten und einer größeren Zahl von Reservisten und Territorialsoldaten im Vergleich zu den kontinentalen Mächten relativ klein.
– Die Armee stützte sich stark auf die Territorialarmee (TA), deren Größe 1939 verdoppelt wurde.

British Expeditionary Force (BEF)
– Unter dem Kommando von General Lord Gort wurde die BEF nach Frankreich entsandt, um die französische Armee zu unterstützen.
– Ursprünglich bestand sie aus 4 Infanteriedivisionen, aber Anfang 1940 war sie auf 10 Divisionen plus Unterstützungseinheiten angewachsen.
– Die BEF war gut ausgebildet, verfügte jedoch im Vergleich zu Deutschland nicht über moderne Ausrüstung (z. B. weniger Panzer, begrenzte Panzerabwehrwaffen).

Ausrüstung und Organisation
– Infanterie: Ausgestattet mit Lee-Enfield-Gewehren, Bren-Leichtmaschinengewehren und Boys-Panzerabwehrgewehren (letztere erwiesen sich schnell als unzureichend).
Artillerie: Die 25-Pfünder-Feldkanone war effektiv, aber noch nicht in großer Zahl verfügbar.
– Panzer: Die Panzer wurden unterteilt in „Infanteriepanzer” (langsam, schwer gepanzert, z. B. Matilda I & II) und „Kreuzerpanzer” (schneller, leichter). In den Jahren 1939–40 war ihre Anzahl begrenzt.
– Luftunterstützung: Die Koordination mit der RAF befand sich noch in der Entwicklung; die Armee verfügte über keine eigene Luftwaffe.

Der „Scheinkrieg” (Sitzkrieg, September 1939 – Mai 1940)
– Nach der Kriegserklärung an Deutschland (3. September 1939) bezog die BEF Verteidigungsstellungen entlang der belgischen Grenze.
– In dieser Zeit kam es an der Westfront zu keinen größeren Gefechten, obwohl beide Seiten Patrouillen und Artillerieduelle durchführten.
– Die BEF trainierte, baute Befestigungsanlagen und bereitete sich auf eine deutsche Offensive vor.

Die deutsche Offensive (Mai–Juni 1940)
– Im Mai 1940 startete Deutschland den ‚Fall Gelb‘ und marschierte in Belgien, den Niederlanden und Frankreich ein.
– Die BEF rückte in Belgien vor, wurde jedoch flankiert, als deutsche Truppen die Ardennen durchbrachen.
– Nach schweren Kämpfen und Rückzügen wurde die BEF an die Küste zurückgedrängt.
– Evakuierung von Dünkirchen (Operation Dynamo, 26. Mai – 4. Juni 1940): Über 338.000 britische und französische Soldaten wurden über den Ärmelkanal evakuiert. Ein Großteil der schweren Ausrüstung der BEF (Panzer, Artillerie, Fahrzeuge) wurde zurückgelassen.

Nachwirkungen
– Großbritannien verlor den größten Teil seiner modernen Ausrüstung in Frankreich, wodurch sich die Armee Mitte 1940 in einer prekären Lage befand.
– Das Überleben des BEF ermöglichte es Großbritannien jedoch, sich wieder aufzubauen und den Krieg fortzusetzen.
– Die Armee verlagerte ihren Schwerpunkt auf die Verteidigung gegen eine mögliche deutsche Invasion (Unternehmen Seelöwe).

In den Jahren 1939–40 war die britische Armee zwar professionell, aber klein, für einen modernen mechanisierten Krieg unterausgestattet und auf Frankreich als wichtigste Kontinentalmacht angewiesen. Die BEF kämpfte tapfer, musste sich jedoch zurückziehen, was schließlich in Dünkirchen gipfelte. Trotz der materiellen Verluste bedeutete die Erhaltung der Truppenstärke, dass Großbritannien sich für den bevorstehenden langen Krieg neu formieren konnte.

Die britische Armee 1940

Strand von Dünkirchen
Eine Frau mit Hund am Strand von Dünkirchen mit dem zurückgelassenen britischen Waffenschrott.

In den ersten sechs Monaten des 2. Weltkrieges gab es wenig Kampfhandlungen an der Westfront, mit Ausnahme einer kleinen und halbherzigen französischen Offensive in der Saar-Region. Das britische Expeditionskorps BEF führte Übungen durch, verstärkte seine Stellungen und legte Depots und Vorratslager an. Von November 1939 an befand sich, in Absprache mit den Franzosen, immer eine der englischen Divisionen für einen kurzen Zeitraum an der Saar-Front und unter französischem Kommando, um Einsatzerfahrung zu sammeln.

Ende April 1940 hatte das BEF eine Stärke von 394.165 Mann in 10 Divisionen.

Als dann der Krieg am 10. Mai 1940 ernsthaft begann, war das relativ kleine englische Kontingent nicht in der Lage, den schnellen deutschen Vorstoß aufzuhalten. Innerhalb von zwei Wochen wurde das BEF an die Kanalküste zurückgeworfen und das Unternehmen ‚Dynamo‘, die Evakuierung aus Dünkirchen, begann. Vor allem durch den Widerstand der französischen Streitkräfte, welche den deutschen Vormarsch verzögerte, und des umstrittenen Halte-Befehls Hitlers, die deutschen Panzer außerhalb Dünkirchens zurückzuhalten, konnten 224.320 englische (einschließlich 15.350 Verwundete) und 141.842 alliierte Soldaten evakuiert werden. Obwohl Dünkirchen der letzte Akt einer großen englischen Niederlage war, stellte das Entkommen von über 350.000 alliierten Soldaten einen großen Erfolg dar und war ein wichtiger Impuls für die auf ihren Tiefpunkt angekommene britische Kampfmoral.
3.457 Mitglieder des BEF sind während des Westfeldzug gefallen und wenn auch die englische Rolle in den Kämpfen nur untergeordnet war, so waren doch viele deutsche Soldaten von dem disziplinierten Auftreten der britischen Truppen beeindruckt.


Home Guard (Heimwehr)

Appell der Londoner Home Guard
Appell der Londoner Home Guard in der Zeit der Gefahr einer deutschen Invasion.

Die deutschen Luftlandeeinsätze in Holland und Belgien zur Besetzung wichtiger Positionen hinter der eigentlichen feindlichen Hauptverteidigungslinie richtete die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit, dass diese Form des Angriffes auch gegen England selbst eingesetzt werden könnte. Als Vorsichtsmaßnahme rief der Kriegs-Staatssekretär Anthony Eden am 14. Mai 1940 über Rundfunk alle einsatzfähigen Männer im Alter von 16 bis 65 Jahren dazu auf, sich bei einer Militärorganisation, welche als Local Defence Volunteers (abgekürzt LDV und das britische Äquivalent zum späteren deutschen Volkssturm) benannt wurde, zu melden. Bis zum 20. Mai hatten sich fast 250.000 Freiwillige in die Listen eingetragen und bis zum Ende des Monats hatte ihre Zahl 300.000 erreicht.
Diese Streitmacht wurde zusammen mit den Territorial-Streitkräften organisiert und kam unter die Einsatzkontrolle des Oberbefehlshabers der britischen Heimatstreitkräfte. Am 31. Juli 1940 wurde dann die Bezeichnung dieser Streitmacht in Home Guard (Heimwehr) geändert.

Das unmittelbare Problem mit dem die Home Guard konfrontiert war, war ein akuter Mangel an Waffen, Uniformen und Ausrüstung. Es gab nur Militär-Gewehre für ein Drittel der Home Guard und der Rest musste sich auf Monate mit Schrotflinten, Sport- und Jagdgewehren oder sogar Golfschlägern und selbstgemachten Piken begnügen. Die Mitglieder der Home Guard erhielten keinen Sold und wurden zum Dienst oder zur Übung nur außerhalb der Arbeitszeit eingezogen. Sie waren in Bataillone, Kompanien und Züge organisiert, aber es gab keine festgelegte Anzahl für die Größe dieser Einheiten. Eine Kompanie konnte zwischen 300 und 400 Mann stark sein. Befehlshaber der Einheiten waren nicht Offiziere des regulären Militärs, sondern damit beauftragte öffentliche Amtsträger (z.B. Bürgermeister) und alle Mitglieder unterstanden dem Militärrecht als einfache Soldaten.

Die Heimwehr war über das ganze Land zerstreut und jeder Bezirk, Stadt oder jedes Dorf hatte seine eigenen Einheiten. Ihre Aufgaben bestanden in der Bewachung wichtiger Gebäude, Verkehrskreuzungen, Eisenbahnlinien und Fabriken sowie mit der Patrouille an Küstenabschnitten, wo deutsche Landungen stattfinden könnten.
Bis Ende Juli 1940 war die Home Guard bis auf 500.000 Mann aller Ränge angewachsen und während der Monate der Gefahr einer deutschen Invasion hatte ihre Präsenz und Begeisterung nicht nur geholfen, die britische Bevölkerung zu beruhigen und zu motivieren, sondern sie befreite auch eine große Anzahl regulärer Soldaten vom Wach- und Garnison-Dienst, welche dadurch bei aktiven Kampfverbänden verwendet werden konnten.

Einige der amerikanischen Staatsbürger, welche in London lebten, traten den Local Defence Volunteers bei. Sie bildeten die ‚1st American Squadron‘ (1. Amerikanische Staffel), welche als ‚Red Eagles‘ (Rote Adler) bekannt wurde. Etwa 128 amerikanische Staatsbürger dienten in dieser Einheit während des gesamten Zweiten Weltkrieges. Sie setzten dabei nicht nur ihre eigenen Privat-Fahrzeuge ein, sondern einige der Mitglieder besorgten sich auch ihre eigenen Thompson-Maschinenpistolen.

König George VI inspiziert im Juli 1940 Angehörige der Home Guard
König George VI. inspiziert im Juli 1940 Angehörige der Home Guard bei der Ausbildung am Bren-MG. Die knienden Männer tragen alle LDV-Armbänder (Local Defence Volunters) sichtbar an ihrem rechten Arm.

Uniformen der Home Guard: Zu Beginn verwendeten die Local Defence Volunteers ihre gewöhnliche, tägliche Kleidung mit einer khakifarbenen Armbinde am oberen rechten Arm, auf welcher die Buchstaben LDV in schwarz zu sehen waren.
Ehemalige Soldaten und hier insbesondere die Offiziere verwendeten ihre alten Uniformen. Ebenso wurden die ehemaligen Regiments- und Korps-Abzeichen auf diesen alten Uniformen oder denen der Home Guard gerne geführt. Diese Praxis wurde aber von offizieller Seite nicht gerne gesehen und aktiv bekämpft.
Sobald es möglich war, erhielten die Mitglieder der Home Guard besondere Jacken und später Kampfanzüge, sodass sie nach und nach begannen, wie richtige Soldaten auszusehen.
Die Ausrüstung bestand zuerst aus dem sogenannten ‚Home-Guard‘-Mustern mit einem Taillen-Gürtel und Riemen aus Leder, Web-Beuteln und einem speziellen Muster einer Wasserflasche und Brotbeutel.

Die ersten Abzeichen, welche offiziell an die Home Guard ausgegeben wurden, war eine Armbinde mit einem großen Buchstaben, welcher aus farbigen Stoffen herausgeschnitten wurde. Dieses zeigte die Einsatzzone des Mitgliedes an, z.B. ‚S‘ für ‚South‘ (Süden). Diese wurden aber recht schnelle gegen ein Regional-Abzeichen ausgetauscht, welches die Bataillons-Nummer anzeigte.
Stabsmitglieder der Home Guard, welche den Distrikt-Kommandos zugeteilt waren, führten zusätzliche Formations-Abzeichen des Kommandos.
Einige Einheiten der Home Guard in Küstenabschnitten übernahmen auch Marine-Uniformen, auf welchen sie die Abzeichen der Home Guard führten.


Kanadische Armee

Gefreiter kanadische 1. Division
Ein Gefreiter einer Nachrichten-Einheit der kanadische 1. Division nach seiner Ankunft in Großbritannien. Der gerade Schulter -Text ‚CANADA‘ wird über seinen Rangabzeichen auf beiden Ärmeln in Weiß auf Khaki getragen.

Im Juni 1940 wurde die kurz zuvor ausgeschiffte 1. kanadische Division wieder schon aus Frankreich evakuiert. Im Juli wurde die Division zusammen mit der 1. britischen Panzer-Division und der Masse der 2. neuseeländischen Division zum 7. britischen Korps zusammengefasst. Seit Mai 1940 kamen außerdem Einheiten der 2. kanadischen Division in Großbritannien an, aber die Division war nicht vollständig vor dem 25. Dezember 1940 versammelt. Von Ende Oktober an bewachten die schon eingetroffenen Teile der Division die Strände zwischen Worthing und Newhaven in Sussex. Am Weihnachtstag 1940 wurde das 7. britische Korps schließlich aufgelöst und beide kanadische Divisionen bildeten das 57.000 Mann starke ‚kanadische Korps‘ (später als 1. kanadisches Korps bezeichnet) in Großbritannien.


Britische und Empire-Divisionen in Frankreich am 10. Mai 1940: insgesamt 10.
Gesamtzahl aller britischen und Empire-Divisionen in Großbritannien im August 1940: 26
(davon 2 Panzer-Divisionen), alle unvollständig ausgerüstet.


Britische und Empire-Verbände im Mittelmeer-Raum

Übung mit leichten Vickers Mark IIA
Übung mit leichten Vickers Mark IIA Panzer an der Grenze zwischen Ägypten und Libyen.

Der Mittelmeer-Raum war ein Gebiet von vorrangiger Bedeutung für England. Die Nation hatte hier vielfältige Interessen und der Suez-Kanal war eine der wichtigsten Lebensadern des britischen Empire.
Im August 1939 bestanden die Landstreitkräfte in Ägypten unter Generalleutnant Sir Henry Maitland im Wesentlichen aus einer Panzerdivision in der Aufstellung (7. Armoured), drei englischen Infanterie-Brigaden sowie eine kleine Anzahl von Artillerie- und Pionier-Einheiten.

Weitere Streitkräfte, welche über den ganzen Mittleren Osten verteilt waren, beinhalteten die Hauptquartiere der 7. und 8. Infanterie-Division und drei Infanterie-Brigaden in Palästina, zwei englische Infanterie-Bataillone im Sudan, leicht bewaffnete und lokale Eingeborenen-Streitkräfte im Irak, Uganda, Kenia und Britisch-Somaliland sowie kleinere britische Garnisonen in Malta, Gibraltar, Zypern und Aden. Die erste Verstärkung aus Indien war die 11. indische Brigade, welche kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges eingetroffen war.

Die Wüste war ein Kriegsschauplatz, auf dem der Erfolg einer Armee im Wesentlichen von der Anzahl und Qualität ihrer Panzerverbände abhing. Die Briten hatten damit ernsthaft im Jahr 1938 mit der Bildung des ‚Mobilen Kampfverbandes Matruh‘ aus Einheiten der Kavallerie-Brigade aus Kairo begonnen. Bis Oktober 1939 wurde diese Streitmacht zur ‚Mobilen Division‘ von ihrem Befehlshaber, Major-General P.C.S.Hobart, ausgebaut und die leichten Panzer vom Typ Mark III, VIA und VIB sowie die 3,7-inch Gebirgshaubitzen wurden durch A9 Kreuzer-Panzer und moderne 25-Pfünder-Feldgeschütze ersetzt.
Die Gliederung der Division war wie folgt:
Leichte Panzer-Brigade: 7., 8. und 11. Husaren,
Schwere Panzer-Brigade: 1. und 6. königliches Panzer-Regiment,
sowie Einheiten der Royal Horse Artillerie und Infanterie, welche als Pivot-Gruppe bezeichnet wurden.

Im April 1940 wurden die beiden Panzer-Brigaden in gleichwertige Formationen reorganisiert und die Leichte Panzer-Brigade wurde zur 7. Panzer-Brigade und die Schwere Panzer-Brigade wurde zur 4. Panzer-Brigade. Der neue Verband wurde als 7. Armoured (Panzer) Division bezeichnet und übernahm im Mai den Befehl über alle Truppen in der ägyptischen Wüste, bis das Hauptquartier der Western Desert Force am 17. Juni 1940 gebildet wurde.

In West-Ägpten standen General Wavell eine Streitmacht von etwa 36.000 Mann, einschließlich indischer und neuseeländischer Einheiten, zur Verfügung, während sich in Palästina 27.500 Truppen, einschließlich einer Kavallerie-Division, befanden. Im Kern bestanden die einsatzfähigen Truppen der Western Desert Force aus einer Panzer-Division mit nur zwei Panzer-Regimenter in jeder Brigade, sowie einer englischen Infanterie-Brigade. Allen Einheiten waren knapp an Ausrüstung, Fahrzeugen und Artillerie und die 7. Panzer-Division hatte nur 65 Kreuzer-Panzer gegenüber der Sollstärke von eigentlich 220 Stück.
Trotz dieser Nachteile konnte die Western Desert Force jedoch bald ihre Überlegenheit gegenüber den Italienern während der Operationen an der ägyptisch-libyschen Grenze unter Beweis stellen.

Gesamtzahl der britischen und Empire-Divisionen in Ägypten: 3 (7. Panzer-Division, 4. indische Infanterie- und neuseeländische Infanterie-Division)
Palästina: 27.500 Mann (3 Infanterie-Brigaden = etwa 1 Division, 1 Kavallerie-Division)
Sudan: 9.000 Mann (später noch 5. indische Division dazu)
Kenia: 8.500 Mann (ab August 1940 drei Divisionen: 1. südafrikanische Division, 11. und 12. afrikanische Eingeborenen-Divisionen)
Britisch-Somaliland: 1.500 Mann


Wichtigste Verbände der britischen Armee 1940:

Organisation
Infanterie-Division (motorisiert)
Panzer-Division
Gesamtzahl Verbände
ca. 29 - 33
3
Infanterie-Brigaden
3 mit jeweils 2.340 Mannschaften und 99 Offizieren
2 Bataillone mit zusammen 1.560 Mannschaften und 66 Offizieren
Gesamtstärke
13.600
?
Artillerie
72 (36 x 18-Pfünder, 36 x 4.5-inch Haubitzen oder 18/25-Pfünder oder 25-Pfünder), "ca. 48 (25-Pfünder)"
Panzerabwehrkanonen
75 (2-Pfünder oder 25-mm)
ca. 48 (2-Pfünder)
Panzer
28 leichte Panzer, 44 Universal Bren Carrier Schützenpanzer
220 Kreuzer-Panzer


Britische Flotte im westlichen Mittelmeer

Nach der Kriegserklärung durch Italien unternahm die Royal Navy Anstrengungen, die britische Flotte im Mittelmeer zu verstärken. Im Juni 1940 wurde deshalb zusätzlich im westlichen Mittelmeer die ‚Force H‘ gebildet, mit dem Stützpunkt Gibraltar. Sie bestand aus dem Flugzeugträger Ark Royal, zwei Schlachtschiffen und einer kleinen Anzahl von Kreuzern und Zerstörern.

Kriegsschiffe der Force H
Kriegsschiffe der Force H mit dem Schlachtkreuzer Renown, Flugzeugträger Ark Royal und dem schweren Kreuzer Sheffield (von vorne nach hinten) auf dem Marsch.

Quellenangaben und Literatur

The Armed Forces of World War II (Andrew Mollo)
World War II – A Statistical Survey (John Ellis)
The Desert War (Andrew Kershaw, Ian Close)
Flotten des 2. Weltkrieges (Antony Preston)

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