FREITAG, 20. FEBRUAR 1942
Ostfront: Die deutschen Verluste an Erfrierungsopfern sind nun auf 112.627 Mann angestiegen, darunter 14.357 bei denen Amputationen notwendig wurden.
Niederländisch-Ostindien: Die Japaner landen auch auf der zur Hälfte zu Portugal gehörenden Insel Timor, nördlich von Australien. Die Besetzung wird bis zum 24. Februar abgeschlossen.
Luftkrieg Europa: Demjansk-Luftbrücke: eine steigende Anzahl von Ju 52 Transportflugzeugen (von 40 im Februar bis auf 300 im Mai) versorgt die weitgehend in den Kesseln von Demjansk und Cholm (nördlich von Smolenk) eingeschlossene deutsche 16. Armee. Dabei gehen insgesamt 262 Transportflugzeuge verloren.
Bild: 64.844 t Nachschub kamen allein für Demjansk aus der Luft. Täglichlich landeten zwischen 100 und 150 Transportflugzeuge im Kessel. Der Nachschub für die kleineren Stützpunkte mußte vorwiegend in Versorgungsbomben mit dem Fallschirm abgeworfen werden.
Luftkrieg im Pazifik: Ein Wildcat-Jäger, gefolgen von Leutnant 'Butch' O'Hare von dem Flugzeugträger USS Lexington, schießt innerhalb von 10 Minuten 5 Mitsubishi G4M Bomber in der Nähe der Gilbert-Inseln ab.
Vichy-Frankreich: DER RIOM KRIEGSSCHULD-PROZESS. Das oberste französische Gericht mit Sitz in Riom, in der Nähe von Clermont-Ferrand, führt einen Untersuchungsprozess gegen die Ex-Premiers Daladier und Blum, General Gamelin und anderer Angeklagte über die 'Verantwortlichkeit für die Niederlage Frankreichs' im Jahr 1940 durch. Die Angeklagten werden anschließend nach Deutschland deportiert und das Gericht am 13. Juni 1942 aufgelöst.
Seekrieg: Die italienische U-Boot-Gruppe Da Vinci (4 Boote) versenkt 14 Handelsschiffe zwischen derm 20. Februar und 24. März in der Karibik.
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