Russische Division nördlich vom Ladoga-See eingeschlossen
Woche vom 1. bis 7. Januar 1940 |
Russische Division nördlich vom Ladoga-See eingeschlossen (am 5. Januar) ist das wichtigste Ereignis dieser Woche ! |
MONTAG, 1. JANUAR 1940
Winterkrieg in Finnland: die Finnen schlagen einen russischen Sondierungs-Angriff auf den im Osten am Ladoga-See gelegen Taipale-Abschnitt der Mannerheim-Linie ab.
Heimatfront England: durch königliche Proklamation werden 2 Millionen Männer im Alter von 20 bis 27 Jahren für den Wehrdienst verfügbar gemacht.
Heimatfront Frankreich: die Eisenbahnverbindungen nach Spanien werden wiedereröffnet, nachdem diese für 3 1/2 Jahren während des Spanischen Bürgerkrieges geschlossen waren.
Neutrales Dänemark: In der Neujahrsansprache an die Nation hegen der dänische Ministerpräsident und sein Außenminister ernsthafte Zweifel am weiteren Bestand der dänischen Souveränität im Jahr 1940.
Neutrale Türkei: 32.741 Menschen sterben bei schweren Überschwemmungen nach einem Erdbeben.
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DIENSTAG, 2. JANUAR 1940
Winterkrieg in Finnland: Schneestürme beenden die Kampfhandlungen auf der Karelischen Landenge.
Schlacht von Salla beginnt: die Finnen eröffnen erfolglose Versuchen die russische 122.Division in der 'Taille' einzuschließen (Schlacht dauert bis Ende Januar an).
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MITTWOCH, 3. JANUAR 1940
Seekrieg: englische Kriegsschiffe halten das amerikanische Handelsschiff Mormacsun von der Weiterfahrt ab.
Luftkrieg: finnische Flugzeuge werfen drei Millionen Flugblätter über Leningrad ab.
Westfront: In den Vogesen locken französischen Patroullien zwei deutsche Abteilungen in einen Hinterhalt und nehmen mehrere Gefangene.

Bild: Ein deutscher Spähtrupp bahnt sich im Niemandsland durch verschneites Gestrüpp und bereifte feindliche Stacheldrahthindernisse den Weg.
Neutrales Irland: die irische Regierung beschließt Notstandsgesetze um Mitglieder der IRA ohne Gerichtsverfahren internieren zu können. Diese treten am 9. Februar des Jahres in Kraft.
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DONNERSTAG, 4. JANUAR 1940
Winterkrieg in Finnland: das erste Kontingent von norwegischen Freiwilligen verläßt Oslo in Richtung Finnland.
Heimatfront England: Alle Handelsschiffe werden von der Regierung beschlagnahmt.
Heimatfront Deutschland: Göring wird zum Leiter der deutschen Kriegswirtschaft ernannt, um der alliierten Blockade zu begegnen.
Besetztes Polen: Französisch-polnische Militärvereinbarung: die polnische Exil-Armee in Frankreich wird auf Kosten Frankreichs mit französischer Ausrüstung bewaffnet und unterhalten.
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FREITAG, 5. JANUAR 1940
Winterkrieg in Finnland: (Hauptereignis) Russische 18. Division nördlich vom Ladoga-See eingeschlossen. 18.000 Russen fallen oder werden bis zum 19. Februar gefangengenommen.
Erstes Kontingent schwedischer Freiwilligen-Truppen kommt in Finnland an.

Bild: Finnische Soldaten mit einem erbeuteten russischen Panzer.
Diplomatie: die UdSSR wirft Norwegen und Schweden vor, eine 'unneutrale' Politik zu betreiben. Dies wird von Norwegen am 6. und von Schweden am 10. Januar zurückgewiesen.
Heimatfront England: der populäre Kriegsminister Hore-Belisha wird durch Opposition reaktionärer Generäle, angeführt von Lord Gort (Kommandeuer des britischen Expeditionskorps), zum Rücktritt gezwungen. Er wird ersetzt durch Oliver Stanley. Lord Macmillan, der Informations-Minister wird durch Sir John Reith, bisher Direktor der BBC, abgelöst.
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SAMSTAG, 6. JANUAR 1940
Luftkrieg: Zwei finnische Fokker-Jagdflugzeuge zerstören eine Formation von sieben Iljuschin Il-4 Bomber über Lathi, nordöstlich von Helsinki.

Bild: Zwei der neuen russischen Bomber vom Typ Iljuschin Il-4.
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SONNTAG, 7. JANUAR 1940
Winterkrieg in Finnland: 400.000 finnische Zivilisten wurden bis jetzt aus den Kampfgebieten und größeren Ortschaften evakuiert.
Marschall Woroschilow übernimmt den Oberbefehl über die russischen Armeen in Finnland und General Timoschenko führt nun die 7. und 13. Armee auf der Karelischen Landenge.
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