Mainila-Zwischenfall an der Finnisch-Russischen Grenze
Woche vom 20. bis 26. November 1939 |
Mainila-Zwischenfall an der Finnisch-Russischen Grenze (am 26. November) ist das wichtigste Ereignis dieser Woche ! |
MONTAG, 20. NOVEMBER 1939
Seekrieg: Deutsche Wasserflugzeuge beginnen damit neue Magnetminen in den Schifffahrtsrouten an der englischen Ostküste abzuwerfen (Nacht vom 20. auf den 21. November).

Bild: Heinkel He 115 B-0 Wasserflugzeug von 1939, eines von der ersten Version welche zum Einsatz kam. Sie wurden zum Transport der neuen 920-kg-Magnetmine verwendet.
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DIENSTAG, 21. NOVEMBER 1939
Seekrieg Atlantik: die deutschen Schlachtkreuzer Gneisenau und Scharnhorst werden in den Nord-Atlantik entsendet.
Zu den Minen-Opfern an der englischen Ostküste zählt nun auch der neue englische schwere Kreuzer HMS Belfast (beschädigt).

Bild: die Schlachtkreuzer Gneisenau und Scharnhorst während einer Flottenparade im Jahre 1939.
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MITTWOCH, 22. NOVEMBER 1939
Seekrieg: Experten der englischen Royal Navy entschärfen ein der neuen deutschen Magnetminen, welche in das Shoeburyness-Wattenmeer vor der Küste von Essex gefallen ist und dabei nicht, wie eigentlich beim Aufschlag auf Land vorgesehen, explodiert ist. Nach Prüfung ihres Mechanismus entwickeln sie eine Gegenmaßnahme zur 'entmagnetisierung' von Schiffskörpern.
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DONNERSTAG, 23. NOVEMBER 1939
Seekrieg Atlantik: der englische bewaffnete Hilfskreuzer Rawalpindi wird von der Scharnhorst südöstlich von Island zusammengeschossen (265 Tote), kann jedoch durch seinen Widerstand das Entkommen des größten Teils seines Geleitzuges ermöglichen.
Scharnhorst und Gneisenau entkommen der Verfolgung durch die englische Royal Navy und erreichen einen deutschen Hafen am 27. November.
Heimatfront England: Schinken und Butter werden rationiert.

So mager die hier abgebildete englische Kriegs-Wochenration für eine Person erscheinen mag, mußte sie unter hohe Opfern an Menschen und Schiffen von Atlantik-Konvois nach Großbritannien gebracht werden, deren Überfahrt oft zwei Wochen dauerte.
Besetztes Polen : Polnische Exil-Regierung mit Sitz in Angers (West-Frankreich) gebildet.
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FREITAG, 24. NOVEMBER 1939
Heimatfront Deutschland: Die NS-Regierung übernimmt als Treuhänder das Vermögen und die finanziellen Interessen von Fritz Thyssen. Der Eisen- und Stahl-Magnat und einer der hauptsächlichen Unterstützer Hitlers in früheren Jahren ist nach Kriegsbeginn im September 1939 in die Schweiz geflohen.
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SAMSTAG, 25. NOVEMBER 1939
Seekrieg: Von deutschen Streitkräften werden Minen innerhalb schwedischer Hoheitsgewässer an der schwedischen Südwest-Küste ausgelegt. Schweden protestiert dagegen am 27. November.

An der Westfront ist es in diesen Tagen nahezu ruhig. Diese Bild zeigt einen Querschnitt durch eine Bunkeranlage am deutschen Westwall. Nur der Gefechtsturm ragt über die Erdoberfläche.
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SONNTAG, 26. NOVEMBER 1939
Diplomatie: (Hauptereignis) 'Mainila-Zwischenfall'. Die Russen werfen den Finnen vor, die Ortschaft Mainila mit Granaten beschossen zu haben, wobei vier Soldaten getötet worden sein sollen. Es wird die sofortige Zurücknahme der finnischen Truppen von der Grenze vor Leningrad (heute St.Petersburg) verlangt.
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