Call of War – Remis

Beachtenswertes Remis in der Partie des Browser-Strategiespieles Call of War erzielt ! (Teil III)

Hier ist der Abschlussbericht von der Test-Partie Call of War, wo zuletzt über den Spielverlauf bis Tag 30 berichtet wurde.

Tag 31: Kriegseintritt

Nachdem Algerien von den Verbündeten Groß-Rumänien und Türkei vollständig überrant worden war und diese im neutralen Spanien anlandeten, um leichten Zugriff auf unsere Schlüsselstellung Gibraltar sowie Portugal zu erhalten, entschlossen wir uns zum Losschlagen, denn bisher waren wir ja noch neutral.
Dazu nutzen wir das Nachtanken der etwa 50 türkischen taktischen Bomber in Fes, von wo diese ihre Angriffe gegen Südspanien flogen. Nachdem unser Aufklärungsbomber (nachfolgender Screenshot: blauer Marinebomber, auf dem Rückflug nach Gibraltar) die Landung der türkischen Bomber festgestellt hatte, ließen wir unseren kreisenden und in Faro und Süd-Portugal gestarteten, Atom-Bomber die Basis angreifen. Praktisch die gesamte türkische taktische Luftwaffe hatte damit aufgehört zu existieren.
Kurz danach ließen wir einen weiteren Atom-Bomber erfolgreich die türkische Artillerie in Südspanien angreifen. Dies gelang auch vollständig und zugleich wurden in dem Atombomben-Radius von etwa 50 km auch die auf Granada vorrückenden, türkischen Panzer in Mitleidenschaft gezogen.

Tag 31 Atomschlag

Anflug des Atom-Bombers (weiss, in 5min 9s bis zur Ankunft) auf Fes. Der blaue Marinebomber, welcher als Aufklärer eingesetzt wurde, fliegt nach Gibraltar zurück. Die türkischen Invasionstruppen befinden sich auf dem Anmarsch nach Granada in Süd-Spanien.

Tag 34: Strasse von Gibraltar unter Kontrolle

Tag 34

Tag 34: Militärische und wirtschaftliche Unterlegenheit von etwa 1:3 (Türkei produziert täglich 180t, Großrumänien 167t und unsere Südlichen Staaten von Amerika 122t).

Bis zum Tag 34 hatten wir den Gegner gegenüber der Strasse von Gibraltar und aus Süd-Spanien vertrieben. Da wir in militärischer und wirtschaftlicher Stärke den Verbündeten etwa 1:3 unterlegen waren (was sich im weiteren Spielverlauf auf schlechter als 1:4 veränderte), hatten wir wertvolle Zeit durch die Sperrung der Strasse von Gibraltar erkauft, welche ja den Ausbruch der feindlichen Flotten in den offenen Atlantik ermöglicht hätte.

An diesem Tag versuchten wir unsere Erfolge vom Kriegsbeginn mit Angriffen weiterer Atombomber auf die großrumänischen Truppen, welche den von Algerien eroberten Atomreaktor bei Algier schützten, zu wiederholen. Da in dem Atomreaktor ja Atombomber und nach Tag 40 sogar Atomraketen und atom-angetriebene Kriegsschiffe gebaut werden konnten, war uns dessen Zerstörung wichtig.
Dabei mußten wir aber als Neuling in Call of War feststellen, daß Atombomber gegen alle Ziele mit ausreichender Flugabwehr völlig unbrauchbar sind.
Unser Atombomber (auf dem nachfolgenden Screenshot in weiß) wurde zwar von Jägern gerschützt (nördlich davon patrouillierend), ein strategischer Bomber flog Aufklärung (grün, rechts bei Bougie wo sich der Atomreaktor befindet) und erreichte auch das Ziel, wurde aber von den 11 Bodeneinheiten, welche eigentlich nicht über außergewöhnlich Flugabwehr verfügten, abgeschossen.
Dies wiederholte sich bei ein oder zwei nachfolgenden Gelegenheiten, sodaß Atombomber sich eigentlich nur zum Angriff auf schlecht verteidigte Industriestädte oder Flugplätze eignen. Diese Gelegenheiten sind aber dem gegenüberstehenden Aufwand zur Erforschung von Atombombern (dazu müssen zusätzlich auch fortschrittliche strategische Bomber entwickelt werden, welche bis zur Fernaufklärung ebenso nur in wenigen Fällen nützlich sind) und deren Herstellungspreis zu selten. Wir hatten lediglich mit unserem Überraschungsangriff zu Beginn des Krieges Erfolg !

Anflug Atombomber auf Bougie

Anflug des Atombomber auf Bougie (wo eine fertiggestellte konventionelle Rakete bereitsteht)

Tag 40: Seeschlacht bei Porta Delgadia

Da wir uns gegen die nicht abzufangenden konventionellen Raketen nicht wehren können, mußten wir nun Gibraltar, Tanger und Portugal evakuieren und unsere Verteidigungslinie auf den Atlantik zurücknehmen; angelehnt an die Insel Porta Delgadia und Hamilton Island.
Durch unseren Rückzug dachte der Gegner nun, er hätte leichtes Spiel und stieß sofort mit seiner Flotte nach. Da er aber über keine Flugzeugträger verfügte, fehlte zum einen die Deckung aus der Luft gegen unsere Marinebomber und die Aufklärung unserer U-Boote, welche nur mit Marinebombern möglich wäre.
Gleichzeit verfügten wir über Luftaufklärung und waren somit über alle Bewegungen der feindlichen Flotte orientiert und konnten diese in eine Falle aus U-Booten und Luftangriffen durch unsere Marienbomber laufen lassen. Da die Flugabwehr kombinierter Flotten aus Kreuzern, Schlachtschiffen und Zerstörern, welche der Gegner hatte, ziemlich effektiv ist und zugleich der Einsatz von mehr als 6 Einheiten eines einzigen Einheitentyps für hohe Verluste sorgt, hatten unsere Marinebomber zwar schwere Verluste, die großrumänische Flotte zog sich aber dann doch schnell zurück.

Seeschlacht bei Porta Delgadia

Seeschlacht bei Porta Delgadia: im Zentrum ist ein Teil der rumänischen Flotte auf ein Dutzend unserer U-Boote gelaufen und wird zugleich von zahlreichen unserer Marinebomber umkreist. Ein weiterer Verband rechts unten wird – wieder leider erfolglos – von einem unserer Atombomber angegriffen.

Tag 53: Da waren es nur noch Drei

Nach der Seeschlacht von Porta Delgadia bauten wir eine atlantische Abwehr- und Überwachungskette mit Marinebombern von unseren Flugzeugträgern und Inseln sowie U-Booten auf und begannen mit der schnellen Entwicklung von Atomraketen und auch konventionellen Langstreckenraketen, deren Beschuß uns ja schon zur Räumung unserer Positionen bei Gibraltar sowie nun auch von Porta Delgadia gezwungen hatte, da auch letztere Insel von Portugal aus beschossen werden konnte.
Die übermächtigen Verbündeten änderten nun ihre Taktik und warfen nun den verbleibenden vierten Spieler, das Zaristische Russland aus dem Spiel. Hier setzten wir unsere letzten Atombomber von russischen Flugplätzen zum Angriff auf unverteidigte Städte an der Ostsee ein, wo sie dann doch noch einige Erfolge gegen unverteidigte Industrieanlagen erzielen konnten.
Der Russe war leider letztlich innerhalb eines Tages besiegt und so standen wir nur noch alleine gegen die mächtigen Verbündeten im Spiel. Da zum Sieg in der Partie aber sehr viele Punkte nötig sind, haben diese nun nur die Wahl auch Amerika zu erobern oder sich gegenseitig anzugreifen.

Durch unserers langsames Zurückverlegen der Verteidigungslinien gelang es uns aber zwischenzeitlich alles geeignete ‘Verteidigungsmaterial’ zu erforschen und in ausreichender Menge herzustellen, sodaß wir schon gespannt waren, wie sich unsere Defensivtaktik bewähren würde – trotz nun einer Unterlegenheit von 1:4 !

Tag 58 Lage

Der Atlantischer Aufklärungs- und Verteidigungsgürtel hat an Tag 58 immer noch Bestand.

Tag 61: Feindliche Landungen im hohen Norden

Bis Tag 61 entschieden sich die Gegner dann über den nur schwer zu verteidigenden Nordteil des amerikanischen Kontinentes mit seinen zahlreichen Landzungen und vorgelagerten Inseln anzugreifen, anstatt über die Inseln im Zentral-Atlantik oder in die Karibik vorzustoßen.
Bevor diese jedoch Langstreckenraketen oder sogar eine Atom-Rakete auf Saint John (Neufundland) in Stellung bringen konnten, haben wir die Basis mit einem andauernden Raketenbeschuss aus Halifax und mit der Hilfe unserer noch vorhandenen strategischen Bomber neutralisiert.

Tag 61 Raketenangriff

Tag 61: Raketenbeschuss auf den feindlichen Stützpunkt Saint John auf Neufundland von Halifax aus.

Noch am selben Tag gelang es unseren Marinebombern und Jagdflugzeugen einen feindlichen Truppenlandungs-Konvoi auf dem Weg nach Halifax südlich von Saint John zu zerschlagen.

Tag 61: Zerschlagug einer rumänischen Invasionsflotte

Tag 61: Zerschlagung einer ungesicherten rumänischen Invasionsflotte mit Jagdflugzeugen, Marinebombern und strategischen Bombern auf dem Anmarsch nach Halifax.

Tag 62: Atomangriff auf Flotte

Am nächsten Tag entdeckten unsere als Fernaufklärer nützlichen strategischen Bomber einen kombinierten feindlichen Flottenverband mit Bodentruppen, welcher wohl ebenfalls eine Landung in Halifax durchführen sollte. Zwischenzeitlich hatten wir die erste Atomrakete bis nach Halifax im Landtransport herangebracht und ließen diese gegen den unbeweglichen, noch wartenden Schiffsverband starten. Dieser wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen und die Masse der auf See besonders empfindlichen Invasionstruppen zerstört.
Der Gegner hatte mit der Anwesenheit von Atomraketen im Norden des amerikanischen Kontinents offensichtlich nicht gerechnet, sonst hätte der Flottenverband nicht unbeweglich in Reichweite unserer Raketen stehen bleiben dürfen.

Tag 62 Atomangriff auf Flotte

Start einer Atomrakete gegen den unbeweglich auf seiner Position durch einen strategischen Bomber aufgeklärten rumänischen Flottenverband.

Tag 63: Entscheidender Schlag

Bis zum Tag 64 hatten wir sogar zwei Atomraketen nach Halifax herantransportieren können. Wieder befand sich ein stationär stehender Flottenverband mit Invasionstruppen an fast der gleichen Stelle wie seine unglücklichen Kameraden am Vortag. Zwei kurz hintereinander abgefeuerte Atomraketen und einige zum Beschuß von Saint John bereitstehenden konventionellen Langstreckenraketen ließen diesmal kaum etwas von dem riesigen Verband aus über 100 Einheiten übrig. Um auch die Reste zu erledigen, schickten wir unsere 6 Atom-U-Boote auch dorthin.

Tag 62: Mehrfachschlag

Tag 62: Mehrfachschlag auf riesigen Flotten- und Invasionsverband. Die sechs Atmo-U-Boote sind auf dem Weg dorthin, um die Reste zu erledigen.

Bevor die Atom-U-Boote jedoch bei den Überlebenden eintreffen konnten, erreichte uns von unseren Gegner ein Angebot zum Waffenstillstand und die Partie als Remis zu beenden (was dann möglich ist, wenn maximal drei Spieler in einer Partie verblieben sind).
Auch wenn der Kampf nun seinem Höhepunkt zustrebte und günstig für uns verlief, so könnten wir die vielfache, feindliche materielle Überlegenheit doch niemals so weit ausgleichen, um noch einen totalen Sieg im Angriff zu erzielen.
So gingen wir auf das Angebot ein und beendeten die Partie, wobei die aufgedeckte Karte in diesem Moment noch zahlreiche, weitere gegnerische Flottenverbände vor der nordamerikanischen Küste offenbarte.

Insgesamt ging damit eine wirklich spannende und unterhaltsame Partie zu Ende – auch Dank der bis zum Schluß nie zurücksteckenden Gegenspieler !

Endstand beim Patt an Tag 63

Endstand beim Patt an Tag 63, wobei die dann offene Karte auch alle gegnerischen Einheiten anzeigt.

Teste und spiele Call of War hier: button12

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KRIEGSTAGEBUCH – Heute vor 75 und 100 Jahren:

Kriegstagebuch 22. Januar 1942

Eisstrasse über Ladoga-See

Evakuierung von Zivilisten über die ‘Eisstraße’ des zugefrohrenen Ladoga-See.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 22. Januar 1942:

Ostfront

Belagerung von Leningrad: Massenevakuierung der Zivilbevölkerung aus der Stadt über die ‘Eisstraße’ quer über den zugefrohrenen Ladoga-See. 440.000 Menschen werden auf diese Weise zwischen dem 22. Januar und 15. April 1942 herausgebracht.
Russische Truppen erobern Uvarovo, 32 km westlich von Moshaisk, zurück.

Nordafrika

Rommel ergreift wieder die Initiative und erobert Agedabia zurück.

Luftkrieg

Deutschland: RAF-Bomber greifen Bremen an.

Heimatfronten

Großbritannien: Tod von W.R. Sickert, Maler und bekannter Exzentriker, im Alter von 82 Jahren bei Bath.

Kriegstagebuch 22. Januar 1917

Castelnau

Der französische General Castelnau.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 22. Januar 1917:

Westfront

Frankreich: Foch übernimmt vorübergehende die Führung der östlichen Armee-Gruppe (bis zum 26. März) für Castelnau, welcher auf einer alliierten Mission nach Russland ist.
Fochs Generalstabschef geht nach Bern für geheime Gespräche mit dem Schweizer Generalstab, um Gegenmaßnahmen gegen jede deutsche Invasion der Schweiz zu besprechen.

Ostfront

Dobrudscha: 2 bulgarische Bataillone überqueren den Südarm der Donau in der Nähe von Tulcea, wurden aber am 23. Januar zurückgeworfen und verlieren alleine 337 Mann an Kriegsgefangenen.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: 150 deutsche Soldaten wehren 125 Mann der Kings African Rifles aus Mpotora westlich von Kilwa ab.

Luftkrieg

Ostfront: Luftschiff LZ97 bombardiert Kischinjow in Rumänien.

Kriegstagebuch 21. Januar 1942

Japanische Flugzeugbesatzungen während der letzten Einsatzbesprechung

Japanische Flugzeugbesatzungen während der letzten Einsatzbesprechung vor dem Start.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 21. Januar 1942:

Luftkrieg

Pazifik: Hawker Hurricane-Jäger zerstören 8 japanische Bomber über Singapur. Nakajima Ki-43 Hayabusa Jagdflugzeuge schießen 5 Hurricane-Jäger über Singapur ab.
120 japanische Flugzeuge greifen Rabaul an: 7 australische Wirraway, eigentlich als Trainer entwickelt, fangen Zero-Jäger ab und zerstören 3 und beschädigen zwei weitere schwer.