Sieg in Supremacy 1914

Eindeutiger Sieg mit Finnland in der Partie von Supremacy 1914.

Der Ausgang der in den letzten Wochen durchgespielten Partie Supremacy 1914 soll nicht verschwiegen werden und wird hiermit nachgereicht.
Nach dem Beginn der Supremacy 1914 Partie und dem zwischenzeitlichen Spielstand von Tag 37 hatte überraschend der Spieler des lange Zeit führenden und immer noch sehr starken Griechenland das Handtuch geworfen; wohl deshalb, weil es uns mit Finnland durch eine geschickte Operation gelang, den Großteil des ebenfalls nicht mehr gespielten Kaukasus unter Kontrolle zu bringen. Neben der starken finnischen Grenzbefestigung entlang der Grenze zu Griechenland und dem Deutschen Reich war Finnland nun auch wirtschaftlich und militärisch Überlegen und übernahm die Führungsposition in der Partie.

Supremacy 1914

Der finnische Angriff (rotes Gebiet, schwarze Einheiten) auf das nun von der KI gelenkte Griechenland (blaues Gebiet, rote Einheiten) hat begonnen.

Nach einiger Zeit der Untätigkeit, um auf eine wo mögliche Rückkehr des Spielers von Griechenland zu warten (welche nicht erfolgte), begann unser wohl vorbereiteter Angriff auf dessen Territorium. Auslöser dafür war der Angriff von Libyen in Nordafrika auf das dortige griechische Territorium, sodaß Finnland gezwungen wurde, zu handeln.
Der finnische Angriff hatte somit zwei Stoßkeile: einmal auf dem Balkan und dem Nahen Osten.

Nachdem die finnischen Truppen im Nahen Osten vorrückten, begannen auch die verbündeten Spieler von Algerien und Libyen zwischenzeitlich schon über den Suez-Kanal und das Rote Meer auf griechisches Gebiet vorzustossen.
Da Finnland trotzdem den Großteil der rohstoffreichen Provinzen mit Erdöl unter seine Kontrolle bringen konnte, griffen die beiden Verbündeten Nordafrikaner uns an. Sie verfügten über eine extrem starke Luftwaffe, welche unsere Truppen ziemlich dezimieren konnten, weshalb sich die finnische Armee auf zwei stark befestigte Städte zurückzog, welche den Zugang in die Türkei versperrten und auf massive Verstärkungen aus dem Norden wartete.

Supremacy 1914

Während die finnischen Streitkräfte immer noch einen weiten Weg auf dem Balkan haben, greifen Algerien und Libyen im Nahen Osten an.

Supremacy 1914

Der finnische Angriff in Mazedonien auf den algerischen Brückenkopf (braun).

Gleichzeitig mußten sich die finnischen Streitkräfte auf dem Balkan immer noch gegen zahlreiche griechische KI-gesteuerte Truppen vorarbeiten, während in Mazedonien nun auch algerische Truppen anlandeten. Durch rücksichtslose Entblösung der nördlichen Grenzen konnte Finnland aber trotz hoher Verluste gegen die starken griechischen Truppen genügend Streitkräfte auf dem Balkan und auch in der Türkei zusammenziehen, um örtlich zahlenmäßig (Infanterie) – wenn auch nicht qualitativ (weniger Artillerie und vor allem Flugzeuge) – überlegen zu sein.

Dabei half uns, daß Deutschland – mit Spanien verbündet – von den Südstaaten über den Atlantik hinweg angegriffen wurde und deshalb keine Anstalten zeigte, unsere nur noch schwach gesicherten Grenzen im Norden anzugreifen.

Bis Tag 45 hatten wir mit unseren Verstärkungen die Lage so weit unter Kontrolle, daß fast der gesamte Balkan bis auf den Peloponnes und Kreta erobert war und unsere starke Infanterie-Heeresgruppe vor dem Sinai und Arabien stand, wo aber noch starke Feindkräfte aus Algerien und Libyen gegenüber standen.
Die mit uns verbündeten Südstaaten kämpften derweil auf Grönland und der iberischen Halbinsel gegen Spanien und Deutschland.

Supremacy 1914

Lage an Tag 45: Finnland (rot) kontrolliert fast den gesamten Balkan und ist auch im Nahen Osten wieder vorgestossen.

Supremacy 1914

Finnische Schlussoffensive in Libyen.

Nach heftigen und knappen Kämpfen auf der Sinai-Halbinsel, welche die letzten verfügbaren finnischen Reserven erforderte, gelang es uns den Gegner östlich vom Suez-Kanal und Roten Meer zu vernichten und das Gebiet zu kontrollieren.
Wir schlugen den Nordafrikaner einen Waffenstillstand vor, nachdem mit dem Suezkanal das ursprüngliche finnische Operationsziel erreicht war. Dieser wurde jedoch abgelehnt, sodaß wir nach dem Heranbringen von Eisenbahn-Ferngeschützen und dem Aufbau einer eigenen, starken Luftwaffe den Suezkanal überschritten. Der Gegner zog sich vor unseren Eisenbahn-Ferngeschützen zurück, gegen die er nichts ausrichten konnte.
Die libyschen Truppen sammelten sich in stark befestigten und dann ebenfalls mit Eisenbahngeschützen und einigen Flugzeugen gedeckten westlichen Teil Libyens, während unsere finnischen Verbände sich auf die letzte Offensive vorbereiteten.
Dazu mußte auch das Eisenbahnnetz weiter in westliche Richtung ausgebaut werden, um die finnischen Eisenbahngeschütze in Reichweite heranzubringen.

Supremacy 1914

Lage beim finnischen Endsieg an Tag 64.

Supremacy 1914

Verkündung des Sieges in der Spiel-Zeitung mit Platzierungen und Punkten.

An Tag 64 hatte Finnland auch durch den Ausbau der schon zuvor eroberten Provinzen 1.000 Punkte erreicht, wodurch die Partie automatisch beendet wurde.

Unser Finnland siegte in der Partie von Supremacy 1914 mit 1.005 Punkten vor dem Deutschen Reich (281 Punkte) und Ost-Algerien (274 Punkte).

Wer das Gratis-Strategiespiel Supremacy 1914 noch nicht kennt, kann es hier kostenlos ausprobieren:

Teste und Spiele Supremacy 1914 hier: button12



Strategie Browserspiel Supremacy 1914

Werbung



KRIEGSTAGEBUCH – Heute vor 75 und 100 Jahren:

Kriegstagebuch 28. September 1916

Britische Träger bringen einen Verwundeten aus den Kämpfen

Britische Bahrenträger bringen einen Verwundeten aus den Kämpfen bei Thiepval an der Somme.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 28. September 1916:

Westfront

Schlacht an der Somme: Britische Truppen nehmen den größten Teil vom Schwaben Redoubt und das kanadische Korps stösst knapp 1.000 Meter nördlich und nordöstlich von Courcelette bis zum 30. September vor. Französischer Vorstoss bei Morval.

Politik

Österreich-Ungarn: Außenminister Burian legt Vorschläge für ein Friedensangebot vor, welche Kaiser Franz Josephs ‘sympathische Aufmerksamkeit’ erregen.

Heimatfronten

Österreich-Ungarn: Der deutsche Botschafter beschreibt das Wirtschaftsklima im Land als ‘einfach erbärmlich’; Reichskanzler Bethmann leitet dies an den Kaiser am 30. September weiter.
Großbritannien: Premierminister Asquith verpflichtet sich, nur wenig qualifizierte Arbeitskräfte für die Armee zu rekrutieren. Das Board of Trade organisiert Lieferungen über den Landweg von italienischen Obst und Gemüse. ‘Munitions-Feiertag’ bis zum 1. Oktober, welcher Pfingsten und den August-Urlaub für die Kriegsjahre ersetzt. Churchill erscheint vor der Dardanellen-Kommission. Die Zeitung Morning Post der Torys empfiehlt Lloyd George, an seinem Schreibtisch in Whitehall zu bleiben.

Kriegstagebuch 27. September 1941

Fw 190 Jäger verfolgt eine Spitfire

Einer der neuen, überlegenen Fw 190 Jäger verfolgt eine Spitfire an der Kanalküste.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 27. September 1941:

Luftkrieg

Westeuropa: Blenheim-Bomber, welche durch Spitfire V eskortiert werden, bombardieren den Eisenbahnknotenpunkt Amiens. Es werden 21 deutsche, 13 englische Jäger und eine unbekannte Anzahl der Blenheim-Bomber abgeschossen. Dabei debütiert auch das neue deutsche Jagdflugzeug Focke-Wulf Fw 190 A.

Seekrieg

Mittelmeer: Das englische Schlachtschiff HMS Nelson wird durch einen Lufttorpedo eines italienischen Flugzeuges südlich von Sardinien beschädigt.

Kriegstagebuch 27. September 1916

Verwundete britische und ein deutscher Soldat

Verwundete britische und ein deutscher Soldat auf dem Rückweg von der Front.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 27. September 1916:

Westfront

Schlacht an der Somme: Britischer Angriff auf das Stuff Redoubt und Fortschritte nördlich von Flers. Die Ruinen von Thiepval werden durch die britische Truppen nach Nahkämpfen erobert.
Verdun: Französische Truppen schlagen einen Angriff auf Thiaumont-Fleury ab.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: Belgische Truppen besetzen Sikonge und Ipole bevor sie sich nach Tabora zurückziehen.
Äthiopien: Muslim -Kaiser’ Lij Yasu, Opfer einer türkisch-deutschen Intrige (deren Unterstützer werden aber am 2. November besiegt), wird abgesetzt und Kaiserin Judith wird Nachfolger. Ras Tafari (Haile Selassie) wird Regent und Thronerbe.