Call of War Spielverlauf

Der Spielverlauf in der Partie Call of War mit den Südstaaten von Amerika in den ersten 30 Tagen.

Tag 6: Eroberung von Kuba und den Bermudas

Heute gibt es wieder mal ein Update zu der vor kurzem berichteten Partie Call of War. Wie dort schon erwähnt, landeten unsere Truppen an Tag 3 auf Kuba. Bis Tag 6 hatten diese ganz Kuba und die britischen Bermudas erobert und zu diesem Zeitpunkt sah unser Konstruktions- und Produktionsmenü wie im Bild unten aus.

Call of War

Provinzverwaltungsmenü an Tag nach der Eroberung von Kuba und den Bermudas.

Tag 10: Angriff auf die USA

Nach dem wir festgestellt hatten, daß unser nördlicher Nachbar, die U.S.A., seit zwei Tagen inaktiv geworden war und nun von der KI gesteuert wurde, entschlossen wir uns zum Angriff. Durch geschickte Disposition unserer Truppen konnten wir schnell im Westen die wichtigen Ölfelder von Louisville erobern und durch die Berge im Osten uns der Hauptstadt Washington nähern.
Jedoch hatten wir unsere Armee nach den Erfahrungen aus Supremacy 1914 zusammengestellt, wo durch Infanterieverbände gedeckte Artillerie die Hauptwaffe ist. Dadurch mußten wir nun in unserer ersten Partie von Call of War die unangenehme Erfahrung mit der Kampfkraft leichter und mittlerer Panzer machen. Nur durch geschickte Truppenführung, den Einsatz der letzten Reserven und taktischen Bombern gelang es uns eine Katastrophe zu verhindern, da zudem zwischenzeitlich auch noch der Spieler der U.S.A. wieder auf seinen Posten zurückgekehrt war.

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Der Angriff auf die USA am Ende des 10. Tages: Im Westen konnten die Ölfelder von Lousville genommen werden und im Osten haben sich die Truppen der Südstaaten Washington durch das Gebirge genähert. Durch die US-Panzereinheiten in der Mitte im für diese zu unserem Glück ungünstigen Gebirge ensteht eine erste Krise, da diese mit Infanterie und Artillerie nur schwer zu bekämpfen sind.

Bis zum Morgen des Tages 11 hatten unsere Truppen zwar Washington genommen, waren aber heftigen US-Gegenangriffen ausgesetzt, darunter viele der neuen mittleren Kampfpanzer. Da diese in Städten aber nur den halben Kampfwert haben und wir unseren Fehler mangelnder Panzerbekämpfungsmittel schnell durch den Bau von Pak-Einheiten im eroberten Washington korrigieren konnten, gelang es unter Aufbringung der letzten Reserven, die Stadt zu halten.

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Tag 11: Kampf um Washington. Alle verfügbaren US-Einheiten greifen die Stadt an, worin sich Pak und dahinter Artillerie befindet. Flak und Infanterie wird von überall herangeführt.

Dies waren die engsten Kämpfe im ganzen bisherigen Spielverlauf. Letztlich konnten unsere Truppen alle Angriffe abschlagen und mit Hilfe der Pak und Artillerie die feindlichen Panzer ausschalten. Schließlich gab der Spieler der U.S.A. auf und bis Tag 14 hatten wir sein gesamtes Gebiet erobert. Anschließend hatten wir auch sogleich noch den kleinen KI-Staat Michigan (grau auf der unteren Karte im Westen) eingenommen.
Im Westafrika hatte zwischenzeitlich der Spieler von Algerien fast ganz Marokko erobert. Die westliche Spielkarte sah dann wie folgt aus:

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Tag 14: Sieg über die USA. Das rote Gebiet sind nun unsere Südstaaten. Gestreift wird das eroberte US-Gebiet und Kuba dargestellt, wo nur 25% der Produktion möglich ist.

Tag 17: Eroberung von Kanada

Der Spieler von Kanada hat – wenn überhaupt – nicht viel an seinem Land gemacht und die Staatsführung schnell der Künstlichen Intelligenz (KI) überlassen. Natürlich war dies eine Einladung für uns, auch Kanada zu erobern und damit den gesamten westlichen Teil der Spielkarte mit Nordamerika unter unserer Kontrolle zu bringen.
Zwischenzeitlich hatten wir aus unseren Fehlern im US-Feldzug gelernt und uns zusätzlich mit ausreichenden mittleren Kampfpanzern eingedeckt.

Der Angriff begann an Tag 17 mit drei Stoßrichtungen: im Norden über Kingston zur Hauptstadt Ottawa, hauptsächlich mit unserer neuen Panzertruppe und unterstützt von Artillerie und einigen taktischen Bombern.
Weiter westlich zwischen den Großen Seen von Buffalo und vom kürzlich eroberten Territorium von Michigan mit der Hauptrichtung Toronto, wobei hier vor allem Infanterie, Artillerie und Pak zur Deckung gegen womögliche kanadische Panzer zum Einsatz kam.

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Der Angriff auf Kanada an Tag 17.

Der Feldzug war nicht schwer, da die kanadischen Truppen nicht sonderlich stark waren und zudem weit verstreut verteilt waren. Bis Tag 22 hatten wir ganz Kanada erobert sowie die zwei Inseln im Mittelatlantik (von Portugal und England) und sind sogleich in Portugal und Gibraltar selbst gelandet, um uns um die europäischen Angelegenheiten zu kümmern. Hier hatten sich die Spieler von Groß-Rumänien und der Türkei verbündet und schon den Großteil des alten Kontinents erobert.
Bis Tag 24 war auch Portugal besetzt und die Südstaaten bereit, den übermächtigen Verbündeten entgegenzutreten.

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Lage an Tag 24: Ganz Nordamerika, Portugal und Gibraltar erobert sowie eine ‘Atlantik-Brücke’ über die Azoren und dem ehemals britischen Hamilton-Island eingerichtet.

Tag 26: Algerien wird überrant

Zwischenzeitlich hatten die Verbündeten die Gefahr amerikanischer Hilfe für die verbliebenen Spieler in Nordafrika und Europa erkannt und begannen schnell mit einem Angriff auf Algerien. Leider war dessen Truppen schlecht disponiert und die Verteidigungsstrategie ungenügend, sodaß Algerien schnell zusammenbrach und überrannt wurde. Da half es auch nichts, daß unsere Südstaasten mit Gibraltar und Portugal die Ausfahrt auf den Atlantik sperren konnten und wir uns mit Algerien verbündet hatten.
Auf der folgenden Karte können wir deshalb als Verbündeter von Algerien mit ‘geteilter Karte’ auch alle erkannten türkischen Einheiten und natürlich auch die verbliebenen algerischen Verbände (grün) sehen.

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Algerien ist an Tag 26 schon fast vollständig überrannt und die restlichen Truppen und Schiffe sind auf der Flucht zur Meerenge von Gibraltar. Ganz links sieht man Teile der Südstaaten-Flotte, darunter die ersten Flugzeugträger und von Norden stossen Schlachtschiffe hinzu.

FORTSETZUNG DES BERICHTES ZUM SPIELVERLAUF NACH TAG 30 FOLGT IN KÜRZE !

Teste und spiele Call of War hier: button12

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KRIEGSTAGEBUCH – Heute vor 75 und 100 Jahren:

Kriegstagebuch 7. Dezember 1941

brennenden Schlachtschiffe West Virginia und Tennessee

Die brennenden Schlachtschiffe ‘West Virginia’ und ‘Tennessee’ in Pearl Harbor.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 7. Dezember 1941:

Seekrieg

Pazifik: JAPANISCHER ANGRIFF AUF PEARL HARBOR. 350 Sturzkampfbomber, Torpedobomber und Zero-Jäger greifen in 2 Wellen von 6 Flugzeugträgern aus die US-Pazifikflotte und Luftwaffenstützpunkte auf Hawaii an. Das Schlachtschiff Arizona explodiert, California, Neveda, Oklahoma und West Virginia sinken. Die Schlachtschiffe Maryland, Pennsylvania und Tennessee werden beschädigt. 10 andere Kriegsschiffe sinken oder werden schwer beschädigt. 188 US-Flugzeuge werden zerstört.
Amerikanische Verluste: 2.403 Tote und 1.178 Verwundete. Japanische Verluste: 55 Tote (29 Flugzeuge abgeschossen).
Der Angriff japanischer Kleinst-U-Boote auf Pearl Harbor scheitert vollständig: 5 Kleinst-U-Boote sinken und das japanische Mutter-U-Boot I 70 wird am 10. Dezember versenkt.
Japanische Truppen landen bei Singora und Patani in Thailand sowie bei Kota Bharu im nördlichen Malaya.

siehe auch: US-Marine bei Kriegseintritt

Politik

Japan: DIE REGIERUNG ERKLÄRT DEN USA UND DEM BRITISCHEN EMPIRE DEN KRIEG.

Kriegstagebuch 7. Dezember 1916

David Lloyd George

David Lloyd George wird neuer britischer Premierminister.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 7. Dezember 1916:

Heimatfronten

Großbritannien: LLOYD GEORGE wird Premierminister. Die Einberufung aller nicht-qualifizierten Munitions-Arbeiter wird vereinbart.
Osmanisches Reich: Das Innenministerium berichtet dem Großwessir, daß bis zum 31. Oktober 702.900 Armenier ‘umgesiedelt’ wurden.
Frankreich: Die Regierung gewinnt eine Vertrauensabstimmung mit 344 zu 160.

Naher Osten

Sinai: Chetwode wird Befehlshabender General der neuen Wüsten-Kolonne.
Aden: Eine britische Brigade erobert Jabir und Haturn zurück, dabei über 150 Mann türkische Verluste.

Afrikanische Fronten

Algerien: 1.200 Senussi-Krieger belagern Agades in der Sahara bis zum 3. März 1917 und löschen am 28. Dezember eine 54 Mann starke Kamel-Truppe aus. Ein Senegalesen-Bataillon wird von Marseille nach Dakar verschifft (Ankunft dort am 4. Januar 1917) und überquert die Grenze zu Nigeria.

Kriegstagebuch 6. Dezember 1941

sibirischer Infanterie vor Moskau

Angriff winterlich ausgerüsteter sibirischer Infanterie vor Moskau.

Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 6. Dezember 1941:

Ostfront

Die russische Gegenoffensive vor Moskau kommt nun richtig ins rollen: 10 Armeen greifen auf einer Frontlänge von 322 km an. Darunter befinden sich viele sibirische Eliteeinheiten und etwa 1.000 T-34 Panzer.
Belagerung von Leningrad (Tag 90): Die ‘Straße des Lebens’, welche 322 km über den zugefrorenen Ladogasee führt, wird von den ersten LKW mit Versorgungsgütern befahren. Jedes Fahrzeug kann an einem Tag jedoch nicht mehr als 32 Kilometer zurücklegen.
Die Finnen erobern Medweschjegorsk an der Eisenbahnlinie Leningrad-Murmansk (zwischen dem Onegasee und den Segsee und Wygsee).

Politik

USA: Roosevelt unternimmt einen persönlichen Appell zum Frieden an Kaiser Hirohito von Japan.
Großbritannien: Die Regierung erklärt Finnland, Ungarn und Rumänien den Krieg.

Kriegstagebuch 6. Dezember 1916

Mackensen in Bukarest

Generalfeldmarschall August von Mackensen feiert den Einmarsch seiner Truppen in Bukarest.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 6. Dezember 1916:

Ostfront

Rumänien – FALL VON BUKAREST: Mackensen reitet an seinem 67. Geburtstag auf einem weißen Streitpferd ein. Der Kaiser feiert mit Champagner. 8.000 Überlebende der rumänischen 1. Division mit 26 Geschützen kapitulieren am Fluss Aluta nach einem Rückzug über mehr als 200 km nach Osten.
Pripet: Kämpfe westlich von Lutsk.

Westfront

Deutschland: Das Berliner Verlustmelde-Amt hört auf, regelmäßige Verlustlisten zu veröffentlichen, in denen die Namen, Regimenter und sonstige Angaben enthalten sind. Von nun an werden alphabetische Listen von Personen ohne Angabe der Einheit oder sogar der betroffenen Front angegeben.
Verdun: Deutsche Truppen erobern Schützengräben auf dem Hügel 304, die Franzosen erobern sie am 7. Dezember zurück.

Afrikanische Fronten

Ostafrika – Gefecht beim Fort Kibata (bis 9. Dezember): Lettow-Vorbeck greift 800 britische Truppen mit 3 (erbeuteten deutschen) Kanonen an, nimmt den Picquet-Hügel und verursacht 127 Mann Verluste unter den britischen Soldaten.

Seekrieg

Ostatlantik: Der Zerstörer HMS Ariel versenkt UC 19 mit einem modifiziertem Schleppnetz mit Sprengladungen (sogenannte Hochgeschwindigkeits-Paravane).